Limbus City

Janina konnte ihren Augen kaum trauen. Limbus City erinnerte an ein düsteres New York, gläsern und voller Gestalten. Vampire, Teufel, ein paar andere Gestalten die sie nicht genau zuordnen konnte.
In den Geschäften gab es so gut wie jede Abscheulichkeit zu kaufen, an den Wänden hingen Wahlplakate für die Präsidentschaftswahl. 
"Im Limbus herrscht Demokratie?", fragte Janina erstaunt. "Natürlich, die hatten wir schon vor dem Römern!", erklärte Cecilia, als wäre die Frage komplett idiotisch gewesen. Janina folgte dem jungen Vampir durch die Läden wo sie für das Gasthaus neue Getränke und Speisen aussuchten und bestellten. 
Vanessa war erstaunt über den friedlichen und höfflichen Umgang der Schattenwesen untereinander, in der Welt der Menschen ging es allem Anschein nach fieser zu als hier.
Saphira und Celles führten einstweilen ein paar Befragung aller Dämonen in den umliegenden Lokalitäten durch und wurden dabei auf ein ihnen bekanntes Gesicht auf den Wahlplakaten aufmerksam. 
"Hast du es gewusst?", fauchte Celles Cecilia an "wusstest du etwa das Badria kandiert? Diese kleine Irre, was hat sie als Präsidentin vor?" Cecilia verdrehe genervt die Augen: "Darum hat sie euch nichts erzählt, sie wusste das ihr so reagiert! Außerdem ist sie eine starkte Führungspersönlichkeit und hat gute Ansätze um wieder für mehr Rechte und Macht für uns zu sorgen!" Saphira schüttelte den Kopf, sie konnte sich fast nicht vorstellen das Badria das wohl der Allgemeinheit im Sinn stand. 
"Macht eure Besorgungen, ich möchte hier nicht verschimmeln!", fauchte Celles. Janina hielt sich bedeckt und wollte auf keinen Fall in einen Streit hinein gezogen werden, sie kannte sich auch kaum aus. 
Ein lautes Piepsen durchdrang die eisige Stille. Celles starrte auf ihr Handy, es war Finn. 
"Du und Saphira, ihr kommt bitte umgehend zu mir auf meinen Landsitz, ich habe ein paar interessante Informationen entdeckt!", erzählte er.
"Wo hast du die entdeckt, auf deiner Höschenjagt auf hoher See?", witzelte Celles. "Ja, du bist ja nur neidisch weil dich keiner anrührt Zicke", knurrte Finn "nein ich habe eine Schatzsuche gemacht und etwas gefunden! Wir müssen uns treffen. Lasst Vanessa und Janina im Limbus, das ist nicht für ihre Ohren bestimmt!"
Janina war zwar verärgert, dass sie wie so oft einfach zurück gelassen wurde, allerdings versprach ihr Cecilia ihr dafür ganz Limbus City zu zeigen und ihr ein paar süße Jungs vorzustellen.
Saphira und Celles machten sich auf den Weg zu Finn, um festzustellen was er gefunden hatte.

Cecilia und Janina hatten sich in einem guten Hotel einquartiert und hatten sie den Wirlpool mit Blut füllen lassen. Janina fand Cecilia und ihre Art zu leben faszinierend. Sie trank Blut, war unglaublich stark und schön. Sie schien das perfekte Leben zu führen. "Wie wird man ein Vampir?", fragte sie Cecilia. "Ich bin als Vampir geboren!", erzählte Cecilia "meine beiden Tanten sind Vampire und das auch seit ihrer Geburt. Normale Menschen werden nur schwer zu Vampiren, sie sterben meistens beim Versuch. Teufel können durch das trinken des Blutes eines geborenen Vampirs zu solchen werden, Dämonen müssen einen geborenen Vampir töten und seine Seele in sich aufnehmen. Stellst du die Frage rein rhetorisch oder spielst du mit dem Gedanken eine von uns zu werden?"
Janina überlegte, sie war ein Teufel, hatte aber bei Gott nicht die Kräfte die Saphira oder gar Celles besaßen. Aber ein Leben lang Blut trinken? War es das wert? "Mach mich zu einem Vampir Cecilia!", bat Janina sie. Cecilia zog die Braue hoch: "Meinst du das ernst?" Janina nickte.

Kommentare

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    Endlich kommt man mal zum Weiterlesen, echt klasse wie sich die Geschichte weiterentwickelt. - Du hast dir einen Stammleser geangelt. ;)

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