Man kenne den Täter

 Am Abendbrottisch fing Ling an mit Justus und Bob darüber zu diskutieren, wie sie den plötzlichen Einwurf des Schwarzen deuten sollten. Und vor allem seine Reaktionen. Nach einer Weile frage Steve, was genau der Schwarze gesagt hätte, den sie in der Stadt getroffen hatten. Und Justus berichtete, doch als Ling meinte, dass sie sich nicht um seine Probleme zurzeit kümmern, erwiderte Steve: „Aber er hat doch konkret gesagt, was man ihm stehlen will. Somit kann doch nur er der Täter sein, der mich belästigt, und erpresst hat. Ich hatte ihm mehrmals gesagt, dass ich nicht wüsste, was er meine und dann kommt da der Schwarze an und sagt konkret, was er haben möchte. Doch Masigonde macht das indirekt, da er sonst zu schnell auffallen würde.“
„Nein, das kann nicht sein. Das muss Zufall gewesen sein“, meinte Justus, welcher ansonsten nie von Zufällen spricht.
Verblüfft schauten ihn Ling und Bob an.
„Wir müssen in eine andere Richtung ermitteln. Wir können ihn nicht beschuldigen. Nichts liegt gegen ihn vor.“, meinte Justus ruhig. Doch Steve reagierte aufgebracht. Er schlug die Faust krachend auf den Tisch.
„Nein, es muss so gewesen sein. Nur er kann das besagte Stück gut kennen.“, schrie er. Doch Justus beruhigte ihn: „Nein, aus meiner Sicht kann er es nicht gewesen sein. Noch nicht, zurzeit haben wir einfach zu wenig Beweise gegen ihn.“
„Sag mal, du warst ja mal am Viktoria See, hattest du dort etwas außergewöhnliches gemacht?“, fragte Bob.
„Was meinst du mit außergewöhnlich? Ich habe mir da nur die Gegend angeschaut. Wieso fragst du?“, antwortete Steve verblüfft, doch ehe Bob antworten konnte bekam er einen Fußtritt gegen das Schienenbein. Und Ling warf ihm einen warnenden Blick zu.
„Ach nur so, ich hatte, gedacht – Nee.“, stammelte er.

sSd

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