Maria

Meine Schwester war schon immer das schwarze Schaf der Familie. Aufmüpfig und frech ohne sich ein hehl aus Regeln zu machen sind Eigenschaften die Maria seit Kleinkind besitzt.
 Das hat sie in viele verfahren9e Situationen gebracht, die nicht immer glimpflich ausgingen. Sie hat etliche Anzeigen wegen Ladendiebstahls, Vandalismus und Drogenbesitzes am Hals, allesamt aus ihrer Teeniezeit, die sie mehr mit ihren Freunden als in der Schule verbracht hat. 
Sehr oft kam es vor, das Maria nächtelang einfach wegblieb und irgendwann völlig besoffen oder auf Drogen wieder auftauchte. Das war die Zeit in der Maria hoffnungslos in eine Spirale aus alkohol und Drogen abrutschte.
Meine Eltern versuchte alles um Maria zur Vernunft zu bringen, sie auf die Richtige Bahn zu lenken, doch alle Standpauken, Drohungen und Strafen halfen nichts.
Mit 18 zog Maria zu ihrem damaligen Freund, ab da herrschte Funkstille. Niemand wusste wo Maria sich genau aufhielt oder wie es ihr ging.
2 Jahre später, in einer stürmischen Septembernacht klingelte spätabends mein Telefon und ich hatte eine aufgelöste Maria am Telefon. Sie sei schwanger und wisse nicht was sie tun soll. Einen Moment lang schwieg ich schockiert, dann fasste ich einen Entschluss. Vielleicht ist das die Chance Maria in ein Leben abseits von Alkohol und drogen zu führen. 
Ich half Maria während ihrer Schwangerschaft bei allem. Ich ging mit ihr zum Frauenarzt, besorgte gemeinsam mit ihr die Babysachen, richtete das Kinderzimmer nach und nach mit ihr ein. Alles schien gut zu werden, Maria liess tatsächlich die Finger von Alkohol und Drogen, was in mir die Hoffung auslöste, dass in Maria doch so etwas wie Veratwortungsgefühl vorhanden war. 
6 Monate ging alles gut, bis der Vater des Kindes fand, dass er keine Lust auf Windelwechsen, in der Nacht aufstehen und co hat und verliess Maria. 
Das war das anfang vom Ende und rückblickend muss ich sagen ist es ein Wunder das Ella lebt und gesund ist.
Denn Maria stürtze schlimmer den je in ihre Spirale zurück, war jedes mal wenn ich sie besuchte entweder total besoffen oder zugedröhnt, manchmal sogar beides .
2 Wochen nachdem Marias Freund sie verlassen hatte setzen bei ihr die Wehen ein und ich musste die völlig zugedröhnte Maria in ein Krankenhaus bringen. Dort wurde Ella geholt, in der 24 Woche, sie wog gerade mal 700 gramm.
Nach Wochen des hoffen und banges, in der Maria ihre Tochter nicht sehen durfte und sie sich aus dem Grund tatsächlich zu einem Entzug entschied war klar das Ella überleben würde.  
Der Entzug verlief so gut, dass 1 Monat nachdem Ella aus dem Krankenhaus entlassen worden war Maria den Entzug ambulant fortführen konnte. Ella durfte auch zu Maria zurück, das Jugendamt schaute ein paar mal vorbei, doch da all die Besuche sehr positiv verliefen und es keine Anzeichen für einen Rückfall gab stellte das Jugendamt die Besuche ein. 
Alles war gut und wieder hatte ich die Hoffung das alles gut werden würde.
Bis Maria Robert kennenlernte und Maria schlimmer denje in ihre alte Spirale rutschte. 
Ich besuchte Maria 2 mal am Tag als ich sie zul ersten mal völlig betrunken um 12 Uhr Mittags vorfand, die schreiende Ella auf ihrer Spieldecke. Es war keine Einfach Zeit und ich spürte selbst wie ich immer mehr an meine Grenze stiess.
 Den nebst der Sorge um Ella und meine Schwester musste ich arbeiten, hatte ich einen Ehemann, Kinder und Haushalt zu versorgen. Lichtblicke gaben mir die Momente in denen Maria klar war und mir versprach wiedrr aufzuhören. 
2 Wochen lang ging es so gut, dass ich die Geschäftsreise, die ich eigentlich absagen wollte doch wahrnahm.
Den ich vertraute Maria das sie es endlicz packen würde.

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