Markt

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Und ich wusste das ich auch diese Nacht nicht schlafen werde, ich werde seid jenen Tag von Albträumen geplagt und sie werden niemals aufhören ehe ich meinen Frieden gefunden habe.

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Die Sonnenstrahlen fielen durch die gläsernen Fenster, und ein Kitzeln entstand auf meiner Nase. Ich grummelte leise und öffnete meine schläfrigen Lider, ich wurde durch die Sonnenstrahlen geblendet, ich kniff meine Augen zusammen und stand langsam auf um mich zu strecken. "Dein Anblick ist reizend, wenn du schläfst." , hörte ich die Stimme von Nanyuk, die mich auch dazu brachte zusammen zu zucken. Ich drehte mich um und entdeckte sie auf einer kleinen Bank, sie saß ruhig da und streichelte ihren Bauch auf und ab. "D-Danke?" , antwortete ich leise, "Hast du gut geschlafen, Herzblatt?" , fragte sie mich lächelnd "Ja, seid langer Zeit mal wieder." , ich erwiderte ihr warmes lächeln und setzte mich wieder auf die Bank. "Das freut mich, wir werden heute auf denn Markt gehen. Und werden dich ein wenig heraus putzen. Heute findet ein Fest statt, sicherlich hast du schon davon gehört, der Mond Ball." , informierte sie mich und ich nickte stumm. "Aber ist das eine gute Idee?" , hakte ich unsicher nach. "Aislinn, sie werden es sicher vergessen haben." , sie sah mich ermutigend an und ich nickte mal wieder.

"Habt ihr eine Kräuterküche?" , fragte ich sie interessiert, und rieb mir über die Augen. "Sicher, ich werde sie dir zeigen." , antwortete sie und stand auf. Sie verließ das Gewächshaus, und ich folgte ihr. Als wir vor einer Tür stehen blieb und diese öffnete, sah man direkt in eine kleine Küche. Ein Eichentisch stand in der Mitte, darauf befanden sich mehrere Gläser mit Kräutern. Ein kleiner runder Eichentisch stand rechts daneben, mit vier Stühlen, eine kleine Tonvase befand sich darauf, und eine verwelkte Rose befand sich in der Vase. "Wer benutzt sie?" , hauchte ich und trat in denn Raum. "Einer Bediensteten, unserer Heilerin. Jedoch war sie nicht besonders hell im Kopf." , lachte sie und setzte sich auf eines der Stühle. Ich fuhr nickend über die verstaubten Gläser und betrachtete die verschiedenen Inhalte. Grün, braun, lila befanden sich darin. Aber auch einige andere Farben von Kräutern. "Gestattest du mir einen Tee zu machen?" , ich lächelte sie an. "Natürlich, bediene dich." , lachte sie. Ich nickte wieder, und nahm mir aus einigen Gläsern meine Zutaten, unter anderem Pfefferminze. Ich nahm die Holzschale in der sich noch etwas Wasser befand und goss sie in denn Kessel. Ich schmiss etwas Holz unter denn Kessel und zündete es mit etwas Zunder und einem Feuerstein an.

Als das Wasser begann zu brodeln, warf ich die Zutaten hinein und nahm mir aus einem Schränkchen zwei Tonbecher. "Erzähl mir bitte wie du Pavel kennengelernt hast." , forderte ich sie auf "Also; damals war ich in der Hauptstadt. Und war gerade aus der Taverne heraus gekommen, als er mich aus Versehen anrempelte. Er entschuldigte sich, und bat mich um ein entschuldigungs- Treffen." , sprach sie lächelnd, dieses lächelnd erwärmte mein Herz so schön war es. "Und dann, gestand er wer er wirklich war. Und irgendwann verliebten wir uns. Und jetzt erwarte ich ein Kind." , fuhr sie fort. Ich nahm mir eine Kelle, und schöpfte etwas von dem Tee in die Becher. Ich reichte ihr einen und sie lächelte dankbar. "In welchem Monat bist du?" , fragte ich sie beiläufig und trank ein paar Schlücke. "Im vierten, wenn ich richtig gezählt habe." , antwortete sie mir, und trank dabei aus ihrem Becher.

Als wir denn Tee leer getrunken hatten, stand Nanyuk auf und lächelte mich wieder an, wie konnte sie nur so viel lächeln, es kommt mir vor als seie sie nie traurig. "Dann lass uns endlich zum Markt! Wir haben schon genug getrödelt." , grinste sie und zog mich an der Hand mit sich nach draußen. "Nicht so hastig!" , lachte ich und stolperte hinter ihr her. Wir blieben vor einer Art Garderobe stehen, und Nanyuk schmiss mir meinen Mantel entgegen, und nahm sich dann auch einen schwarzen Mantel. Der jedoch etwas kürzer war, wie meiner. Ich zog meinen Mantel über, und zog die Kapuze etwas weiter ins Gesicht. "Gut dann auf, auf." , sie hackte sich bei mir unter, und wir verließen gemeinsam das Schloss. "Also, wir werden dir ein bezauberndes Kleid kaufen! Du wirst darin sicher wunderschön aussehen." , schwärmte sie und fuchtelte mit ihrer freien Hand herum. "Ich habe aber nicht das Geld dafür! Und, und ich mag mein jetziges." , ich sah an mir herunter, und fuhr über denn Schwarzen Stoff meines Kleides. "Ach liebes, mach dir darüber keinen Kopf. Du bist fast dein ganzes Leben auf der Flucht, und ein wenig Erholung hast du dir verdient. Du wirst sicher Spaß haben!" , argumentierte sie. "Ich weiß nicht . . ." , murmelte ich. "Sei doch nicht so ein Pessimist!" , tadelte sie "Okay." , ich lächelte schwach und sie zog mich weiter durch die Straßen.

Wir betraten eine kleine Schneiderei, und man sah schon einige Kleider von der Decke hängen, die an einem Stück Seil befestigt waren. Eine kleine etwas grazilere Frau, trat vor einem Tisch hervor. Sie hatte wunderschöne Feuerrote Haare, und ihre Augen waren Rot, jedoch mit einem starken Pink Stich. Sie hatte ein langes blaues Kleid an, ihre Feuerroten Haare hatte sie zu Zöpfen geflechtet. "Wie kann ich euch zwei Hübschen denn behilflich sein?" , ihre zarte Stimme ließ mich kurz zusammen zucken, da hatte ich nicht erwartet, ich dachte eher sie hätte eine kraftvolle Stimme erwartet, aber eine so zarte, niedliche Stimme? Nicht. Sie lief um denn Tisch herum, und ich entdeckte pechschwarze Flügel, die sich an ihren Körper schmiegten.

"Hallo Kataris!" , begrüßte Nanyuk, die Rothaarige "Hallo Nanyuk!" , grüßte sie lächelnd zurück "Wenn hast du mir denn schönes mitgebracht?" , sie kam zu mir und begutachtete mich. "Kataris, darf ich vorstellen? Das ist Aislinn." , Nanyuk lächelte sie an. "Stört es dich wenn ich deine Kapuze abnehme?" , fragte mich Kataris interessiert, ohne ihr zu antworten nahm ich die Kapuze selber ab. Sie begann über meine Wange zu tätscheln und sie nickte zufrieden "Du bist schön." , lächelte sie und wich einen Schritt zurück. "Vielen dank." , murmelte ich leise. "Nun gut, was kann ich für euch tun?" , fragte sie uns und lächelte.

"Also. . ." , begann Nanyuk.

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