Melanie Messner

Es war wirklich einfach gewesen den dummen Polizisten davon zu überzeugen, Sonja  Riegle sei die Mörderin.
Wie lange habe ich schon auf diesen Moment gewartet? Zu lange.
Es kam mir nur gelegen, von der geheimen Beziehung zu erfahren. 
Er hatte mich nicht verraten, was mich heute noch wundert, doch sein Leben konnte er damit trotzdem nicht retten. 
Ohne es zu wollen schweifen meine Gedanken an den Tag zurück, an dem das ganze Unheil seinen Anfang gefunden hat.

Ich stehe hinter der Tür und warte. Endlich höre ich, wie mein Mann die Tür aufschließt, als er von der Arbeit zurück kommt. Es ist nur ein Augenblick, eine Sekunde die über Leben oder Tod entscheidet. Ich wähle seinen den Tod.


Es ist vorbei. Ich ziehe meine Handschuhe aus, stecke sie in meine Tasche und will gerade flüchten, als ich ihn sehe. Mit vor Schock geweiteten Augen steht er da und weiß, dass es nun auch für ihn gefährlich ist in meiner Nähe zu sein. Er hat mich beobachtet und nun muss er flüchten.

Drei Jahre habe ich damit verbracht, ihn zu suchen und nun habe ich ihn gefunden. Als ich herausgefunden habe, dass er ein Verhältnis mit Sonja hat, war das genau das, worauf ich gewartet habe. Es war ein Leichtes gewesen ihr alles unterzuschieben und den Kommissar so zu täuschen. Das Messer habe ich aus ihrer Küche gestohlen, damit man ihre Fingerabdrücke darauf findet.
Ich spüre, wie eine  Last von meinen Schultern fällt.
Endlich kann ich mein Leben ohne Sorgen weiterführen.

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