Die Sonne bestrahlt den Mond,
ist selber aber nicht zu sehen.
Das sei hier betont,
denn die Sterne am Himmel stehen.

Sterne flackern, sind unbeständig,
und trotzdem groß in Zeit und Raum.
Wie ein pochendes Herz – lebendig -
erscheinen sie in nächtlich' Traum.

Doch erstrahlt die Stadt nicht Sternenschein,
dunkel wär' es dann in ihr.
Erleuchtet nur vom Mond allein,
steht sie leise schlafend hier.

Silbrig kahl und fahl und bleich
erscheint die Stadt im Mondenlicht.
Der Mond erscheint im See ganz weich,
in dessen Wasser sich das Mondlicht bricht.

Ein See voll silberfarb'nem Schein,
während sie schläft – die Nacht – und alles ruht,
auch stille sind Hass, Neid und Wut,
das muss ein schönes Plätzchen sein.

Kommentare

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    Wundervoll, einfach wundervoll! :-) 5/5

  • Author Portrait

    Sehr schön :)

  • Author Portrait

    Wow, ich liebe deine Texte jetzt schon *-*

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