Ihr Herz es schmerzt,
es zerbricht, es weint,
schon zu oft haben sie gescherzt,
haben sie verspottet, und sich gegen sie vereint.

Weil niemand mir ihr redet,
und sie jeder mit viel hohn verachtet,
so schaffen sie es, dass sie sich einredet,
niemand würde sie beachten.

Ihr Herz ist kalt,
ausser Hass verspürt sie nichts mehr,
bei ihrem Durst nach Rache, macht sie keinen halt,
schmiedet ihren Plan und sagt, es sei Notwehr.

Mittlerweile ist es Nacht,
ihre liebste Zeit um hinaus zu gehen,
denn dort hoch oben bei den Sternen,
ist der Mond, der sie anlacht,
immerwieder bleibt sie stehen,
um ihn voll Bewunderung anzusehen.

Ob Tier oder Mensch, jeder scheint sie zu verachten,
und zu Halloween in der Nacht,
sogar nach ihrem Leben zu trachten,
also geht sie ganz geschwind
zum Friedhof, denn dort, hat sie die Macht.

Das Ritual schon fast vollendet,
steht hinter ihr, der Mondmann und spricht:
"Du hast mich gerufen, auf dass es endet.
Nun bin ich hier und nehm dich mit,
 in mein strahlendes Licht."

Von nun an, wenn jemand zum Mond hinauf sieht,
so erblickt man die Zwei sich liebenden.
Von all dem Leid weggeholt,
leuchten Mond und Sterne durch ihrer beider Erleichterung
noch viel heller.

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Feenstaub

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