Hoch oben das Fenster.
Die Wolken spielen der Zeites Spiel -
mit einem langen Seil,
wo ist das End', wo ist das Ziel?
Gezogen Schritt für Schritt
Auf weißen Schafen galoppierend, mal auch trabend oder schleichend
doch wir werden nie vergehn'. 

Schwarzgeflecktes Leben,-
Pech oder eben? 
Oder nur ein Tier?
Blatt mit vier Seiten,
endlich in der Hand, ist die Stunde des Lebens
und trotzdem bleibt nichts stehn'.

Ist es Hier und Jetzt?
Ist es nur ein Traum?
Oder ist es die Vergangenheit in der ich stecken blieb um mich selbst zu besiegen?
Schon weit voraus den Tod geplant
reißt mir das Leben die Augen auf
Mit einem Schlag ist alles weg
Was gestern war,
Was morgen ist,
So wird mir klar
die beste Stund' ist dort hoch oben neben dem Fenster,
im Hier und Jetzt.

Kommentare

  • Author Portrait

    Wirklich sehr schön geschrieben! Auch von mir gibts begeisterte 5 Sterne :)

  • Author Portrait

    Was für ein tiefgründiges, wunderbares Gedicht! Ich mag deine Bilder, die Gedankengänge! Ein klares, begeistertes 5/5!

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Feenstaub

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