Noch immer fehlst du wie am ersten Tag,
Noch immer ist da manchmal Schmerz, den niemand zu heilen vermag,
Noch immer glaube ich, dass ich dich manchmal noch seh',
Noch immer hab ich Angst, dass ich ohne dich durchdreh',
Noch immer schnürrt das Wissen den Hals mir zu,
Noch immer find' ich manches Mal nachts keine Ruh',
Noch immer will ich dich oft um Rate fragen,
Noch immer all die ungesagten Dinge sagen,
Noch immer ist es seltsam, dass du nicht in der Nähe bist,
Noch immer die Trauer, die mich fast auffrisst,
Noch immer fühle ich mich, als würd' ich ab und zu deine Stimme hören,
Noch immer fürchte ich, meine Traurigkeit könnte dich stören,
Noch immer, wenn ich an dich denke, ist in meinem Herzen diese Enge,
Und noch immer such' ich nach deinem Gesicht in der Menge.
Noch immer will ich das alles nicht verstehen,
Noch immer lass' ich dich nicht gehen.
Noch immer fällt der Abschied schwer,
Noch immer die alten Probleme, dabei ist dein Tod schon lange her.

Kommentare

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    Dein Gedischt is anrührend unn bewegend, isch mussd pausiere ehe isch kommentiere konnd. Fühl disch uff hessisch lieb inde Arm genumme. Wannde jemande zum Babbele brauchschd, bin isch fär disch doa. :)

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    Traurig und doch schön, wie viele deiner Werke! Ich nehm dich väterlich in den Arm, Johhla...

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    Ich finde besonders anrührend, daß Du (bist Du es?) fürchtest, Deine Trauer um ihn könne ihn stören - so sehr ist er noch in Deinem Leben.

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    Fühl dich gedrückt Johhla. ich kann das so gut nachvollziehen.

beta
Feenstaub

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