Oma Weber

Max' Leute kamen mit Frau Weber ins Palais. Selina ging in den Salon und ließ bitten. Als sie ins Zimmer geführt wurde, nahm Selina die verstörte Frau gefühlvoll in den Arm. "Frau Weber, sie sind bis auf Weiteres unser Gast. Ich möchte sie gerne untersuchen. Sind sie damit einverstanden?" Sie war einverstanden und erzählte Selina den genauen Hergang der Entführung. "Thomas hat einfach nicht zugelassen, dass er mich entführt! Er war so mutig! Und dann hat er mir aufgeholfen, da wurde er sofort mit der Waffe bedroht, aber er hat nicht zugelassen, dass mir was passiert und ist quasi freiwillig an meiner Stelle mit dem Gauner gegangen!  Er hat ihm immer wieder gesagt, dass ich herzkrank bin und dass der Gauner für ihn mehr fordern könnte!"
"Nehmen sie Medikamente wegen dem Blutdruck?" - "Ja aber die hab ich zu Hause!" - "Kein Problem! Ich nehme für Georg immer welche aus der Klinik mit. Bleiben sie kurz hier sitzen, Ich bin gleich wieder da! Es wird alles gut, Frau Weber! Mein Mann ist schon dabei, Das Lösegeld zusammen zu kratzen!"  Oma Weber überlegte fieberhaft, was ihr denn Thomas noch zugeflüstert hatte, als er sie an den Stuhl fesseln musste. Selina kam mit den Blutdrucksenkenden Tabletten. "Ihr Herz schlägt ja noch ganz brav, aber sie haben zuviel Druck in den Adern. Das ist aber kein Wunder nachdem, was sie heute erleben mussten." Selina gab ihr eine halbe Tablette und ein Glas Wasser. "Danke, Selina! Wenn ich bloß wüsste, was mir Thomas noch zugeflüstert hat, als er mich an den Stuhl fesseln musste. "Sag Michael,..." aber es will mir nicht einfallen. Aber es ist wichtig! Er hat es mir noch schnell zugeflüstert!" - "Vielleicht kommt es zurück, wenn sie nicht mehr so fest dran denken, Frau Weber. Tut das hier weh?" - "Ja schon! Wissen sie, der Mann hat die Tür aufgetreten als ich geöffnet hatte. Darum fiel ich nach hinten!" - "Da haben sie nochmal Glück gehabt, dass nichts gebrochen ist, aber die Prellungen werden noch einige Zeit schmerzempfindlich sein." - "Handy orten! Er sagte: Sag Michael, er soll mein Handy orten lassen! Meins! Das ist wichtig Oma!" Er hat es mir ganz leise ins Ohr gezischt!" - "Oh Gott! hoffentlich ruft ihn niemand an!" Sel sprang auf und ging zur Tür. Max würde das mit der Ortung schon hinkriegen, sie brauchten nur noch die Nummer und hofften, dass niemand Tom anrief. Wenn der Entführer das mitbekam, würde es nicht gut für ihn aussehen. "Haben sie Toms Nummer, Frau Weber?" - "Auf meinem Handy. Hoffentlich hab ich das mit. Es müsste in meiner Handtasche sein. Die hat einer ihrer netten Herren noch schnell geschnappt, als sie mich abholten." Selina reichte ihr die Tasche...

Währenddessen hatte ich in München entschieden, sofort nach Hause zu fahren. Ich setzte Josef davon in Kenntnis und fuhr, gefolgt von meiner Security direkt zum Palais. Ich betrat den Salon, als Sel Frau Weber die Tasche reichte. "Michael!" entfuhr es Selina. Sie fiel mir um den Hals. "Ich bin froh, dass du da bist, Schatz!"                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

Kommentare

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    Wow die Spannung ist ja wieder enorm gestiegen. Wieder ein paar tolle Kapitel, die ich da lesen durfte! :-)

beta
Feenstaub

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