Paris Teil Drei

 

Dem Sondereinsatzkomando kamen gut zehn Personen entgegen. Alle aufgelöst und in Panik. Sie wurden nach draußen geleitet und dort befragt. Dann stürmten sie den Saal. Wieder ertönte Salven von Maschinenpistolen. Sie waren jedoch diesmal auf die Polizisten gerichtet. Man hörte, wie die Schutzschilde splitterten, jedoch erfüllten sie ihren Zweck und schützten die Polizisten. Diese teilten sich in zweiergruppen auf und verschanzten sich in den Reihen. Dann ertönte ein einzelner Schuss. Das Licht ging plötzlich an und alles wurde in gleißendes Licht getaucht. Doch dann erklang ein einzelner Schuss. Sofort funkte irgendwo ein Kabel. Es klirrte und alles wurde wieder in dunkle Schwärze getaucht. Man sah noch eben, wie eine Weiße Gestalt eine Leiter zu den Lampen heraufkletterte. Die Polizisten schossen wieder auf mehrere Terroristen. Dann ertönte eine Salve und es gab einen regelrechten Hagel aus Patronen. Er zielte mit seinem Laser und schoss, einmal. Etwas funkte. Er schoss noch mal. Ein schrei ertönte. Dann hörte man einen Aufschlag. Das Feuer wurde auf ihn eröffnet, doch dieser schrie noch das Passwort, welches eine sofortige Feuerpause zur Folge hatte. Die Besucher strömten nun zu den geöffneten Türen. Alle verließen Fluchtartig den Saal. Er machte das Licht seines taktischen-Lichtes an und leuchtete zu den Polizisten herüber. Dann ließ er den Lichtstrahl über die Halle gleiten. Ihm bot sich ein erschreckendes Bild. Die Polizisten kamen zusammen und kreisten ihn ein.
„Abend. Wir werden wohl externes Licht benötigen.“, meinte er zum Kommandanten, „Und ein Rettungsteam.“
Dann ging auch er raus. An der Tür drehte er sich noch mal um und rief: „Haltet euch bereit. Das wird eine harte Nacht.“

Kommentare

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    Guten Abend. Da ich nicht weiß, ob du meine Antwort im Chat gerade mitbekommen hast, lasse ich dir einfach einen kurzen Kommentar hier auf die Frage, ob ein Finale noch folgen soll: Du schreibst ja, dass dein Werk Gesellschaftskritik beinhalten soll. Bisher hast du lediglich (das ist nicht abwertend gemeint, nur als Gegensatz) die emotionale Seite der direkt Betroffenen auf fiktive Weise dargestellt. So zeigst du zwar, was für ein Grauen sie dort ausgesetzt waren, aber gesellschaftskritisch ist es noch nicht. Ich denke also, irgendeine Form von Finale wäre noch angebracht, damit du deinem eigenen Anspruch gerecht werden kannst

  • Author Portrait

    Sehr spannend geschrieben. Es ist verstörend zu wissen, dass sich das alles so oder so ähnlich wirklich zugetragen hat :(

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Feenstaub

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