Part 6


Angespannt stocherte Flo in ihrem Essen herum. Sie wusste ganz genau, dass sich Liam nicht weit von ihnen an einen Tisch gesetzt hatte und sie beobachtete. Sie spürte regelrecht seinen bohrenden Blick auf ihrem Rücken. Aber sie würde den Teufel tun und sich zu ihm herumdrehen. Würde sie sich anmerken lassen, dass sie ihn unbemerkt im Auge behielt, damit er sie nicht wieder abfangen konnte, konnte sie sich ja gleich einen Zettel mit der Aufschrift, Ich hab dein blödes Blatt geklaut, auf die Stirn kleben.

Was stand da bloß herauf? Ihr kribbelte es ja schon in den Füßen, zu ihrem Schrank zu laufen und es sich genauer anzusehen. Der kleine Moment im Chemieraum, als sie einen kurzen Blick darauf erhascht hatte, war einfach zu kurz. Aber hier in der Schule ging das nicht. Er könnte sie damit entdecken. Sie musste es nach dem Training schnell in ihrer Tasche verstauen und nach Hause bringen. Dort konnte sie es sich dann in aller Ruhe ansehen. Was waren das nur für seltsame Buchstaben? Nachdenklich, was das bloß sein konnte, schob sie eine kleine Nudel auf ihrem Teller hin und her.

„Hallo? Flo?“

„Äh, ja?“

Erschrocken sah sie von ihrem Teller auf und blickte direkt in das fragende Gesicht von Riley. Sie hatte durch ihre Grübeleien gar nicht bemerkt, dass er ganz offensichtlich mit ihr geredet hatte. Wann hatte er sie denn angesprochen? Verwundert sah sie auf die freien Plätze um sich herum. Wo waren denn Ben und der Rest abgeblieben? Gerade saßen sie doch noch hier und diskutierten mit Riley über das nächste Spiel. Wie lange war sie denn mit ihren Gedanken abgeschweift?

„Alles Okay?“, hob Riley eine Augenbraue in die Höhe und neigte seinen Kopf etwas zur Seite.

„Ja, alles gut. Entschuldige. War in Gedanken.“

Lächelnd beugte er sich zur ihr herüber und schüttelte langsam seinen Kopf.

„Ich weiß, was los ist.“

Sofort weiteten sich ihre Augen. Er wusste es? Er wusste, dass sie Liam etwas geklaut hatte und dieser vermutlich nicht gerade begeistert jetzt deshalb war?

„Ähm, also, das … das kann ich erklären.“

Wild fuchtelte sie mit ihrer Hand in der Luft.

„Du brauchst nichts zu erklären. Ich versteh schon. Aber mach dir keinen Kopf. Du schaffst das.“

„Was?“

Irritiert zog sie ihre Augenbrauen zusammen. Wovon sprach er da bitte?

„Du machst dir Sorgen wegen Freitag. Stimmt`s?“

„Freitag?“

Nun war sie vollends verwirrt. Krampfhaft versuchte sie zu verstehen, was er meinte, als er auch schon mit seinem Stuhl zu ihr herüber rutschte und nach ihrer Hand griff.

„Du bist ja völlig durch den Wind. Aber keine Sorge. Es ist ein Heimspiel und die meisten Zuschauer werden aus unserer Schule sein. Falls es noch nicht ganz perfekt klappt, bleibt es somit quasi unter uns.“

Zwinkernd rutschte er wieder zurück und widmete sich wieder seinem Essen.

Jetzt fiel bei ihr der Groschen. Er dachte, dass sie wegen des Footballspiels, bei dem sie zum ersten Mal, als Flyer auftreten würde, nervös wäre.

„Ähm ja … ja genau. Du hast mich ertappt“, verlegen kicherte sie und kratzte sich am Kopf.

„Wobei hat er dich ertappt?“

Schwungvoll ließ sich Beth auf den feien Stuhl neben ihr fallen und setzte sich zu ihnen an den Tisch.

„Flo ist nervös. Wegen Freitag.“

„Ach deswegen musst du doch nicht nervös sein. Die ganzen Leute sind eh nur wegen des Spiels da“, wedelte sie beschwichtigend mit ihrer Hand, „Und bis zum Wettbewerb ist ja noch ein wenig Zeit.“

Nickend lächelte Flo ihrer Freundin zu und atmete innerlich wieder auf. Es musste ja keiner wissen, dass sie, wenn man es genau nahm, eine kleine Diebin war. Und das auch noch bei Liam, bei dem ihr sowieso von allen Seiten geraten wurde, sich von ihm fernzuhalten.

Eigentlich war es ja überhaupt nicht ihre Art irgendwelche fremden Sachen zu entwenden oder etwas zu klauen. Aber dieser Liam verbarg irgendetwas. Die Frage war nur was? Falls er irgendwelche krummen Sachen, wie Stella meinte, machte, konnte er doch damit nicht einfach so durchkommen. Andererseits, jetzt im Nachhinein, war es vermutlich wirklich keine gute Idee von ihr, wenn sie so richtig darüber nachdachte, wenn sie ihm so hinter herschnüffelte. Ihr schoss auf ein Mal auch wieder Beth Aussage in den Kopf. Was wenn er wirklich ein Mädchen irgendwo verschachert hatte? Nachher brachte sie sich nun selber in Gefahr. Warum musste auch ihre dumme Neugierde einfach die Oberhand im Chemieraum übernehmen und sie sich, ohne nachzudenken, diesen Zettel schnappen. Vielleicht wäre es wirklich besser, ihn einfach irgendwie zurück in seinen Rucksack zu schmuggeln. Wobei er dann mit Sicherheit den Beweis hatte, dass sie ihn hatte.

Leise seufzte sie und sah wieder auf ihren Teller. Vielleicht sollte sie doch mit Beth mal darüber sprechen. Wozu hatte man denn schließlich Freundinnen? Sich selber zu nickend, dass sie sie einfach mal in einer ruhigen Minute zur Seite ziehen würde, wollte sie sich gerade wieder ihrem Mittagessen widmen, als diese auf ein Mal anfing, sie mit dem Ellenbogen anzustupsen. Was hatte sie denn jetzt?

„Was ist denn los?“

„Stella. Da.“

Kaum hatte Beth die Worte ausgesprochen, stand Stella auch schon vor dem Tisch und, wie sollte es auch anders sein, rollte genervt mit ihren Augen.

Kurz grinsten sich Beth und sie zu, bevor sie wieder zu ihr sahen. Schon oft hatten die beiden Stella, nachdem sie einen erneuten Wutausbruch inklusive Augenrollen hatte, nachgeahmt und sich darüber schlapp gelacht. Stella sollte sich das Augenrollen wirklich für sich patentieren lassen, kam sie immer mehr zu dem Beschluss.

„Hallo Stella. Was gibt es?“, flötete Flo und setzte ihr schönstes Lächeln auf.

Wenn Stella in der Pause zu ihr kam, konnte es eigentlich nichts Gutes heißen.

„Das isst du?“

Naserümpfend betrachtete sie Flos Teller, schüttelte dann aber ihren Kopf und sprach weiter.

„Egal … Flo deine Körperhaltung, sowie deine Flexibilität sind katastrophal. Daran fangen wir heute an zu arbeiten.“

„Flexibilität?“

Genervt rieb sich Stella über ihre Schläfen.

„Du bist total ungelenkig. Ab jetzt extra dehnen und stretchen für dich. Also sei pünktlich nachher.“

Mit einer Handbewegung warf sie sich die Haare in den Nacken, drehte sich auf ihren Absatz herum und stöckelte davon.

Stöhnend ließ Flo ihren Kopf neben ihrem Teller auf die Tischplatte fallen und verharrte in dieser Position.

„Na toll. Hallo Muskelkater“, murmelte sie und freute sich jetzt schon auf das Training heute.



„Fünf Minuten Trinkpause“, rief Stella über den Platz und klatschte dabei in die Hände.

Das ließ sich Flo nicht zwei Mal sagen und erschöpft setzte sie sich auf den Rasen. Ihre Beine und Arme waren mittlerweile schwer wie Blei und doch gleichzeitig weich wie Pudding. Stella hatte wirklich nicht übertrieben, als sie meinte, extra dehnen und stretchen für sie. Bald waren ihre Glieder mit Sicherheit so biegsam wie eine Brezel, wenn es so weiter ging. Sie hatte wirklich Mühe sich noch gerade zu halten. Was nicht wirklich hilfreich war, wenn man von jemandem in die Höhe gehalten wurde und man dann auf einem Bein eine gute Figur machen musste.

Laut auspustend ließ sie sich nach hinten fallen und sah in den Himmel hinauf. Die Sonne erhitzte unaufhörlich den Platz und die Wärme erschwerte das ganze Training auch noch. Daher war sie auch sehr froh, als sie ein paar Wolkenberge entdeckte, die im Begriff waren, die Sonne zu verdecken. Ein wenig Schatten konnte wirklich nicht schaden.

Müde fuhr sie sich durch ihre Haare, wobei sich einzelne Strähnen aus ihrem Zopf lösten und streckte danach gähnend ihre Arme von sich. Schon lange hatte sie sich nicht mehr so sehr auf ihr Bett gefreut, wie heute.

„Klappt doch eigentlich schon ganz gut.“

Lächelnd warf sich Aaron neben sie ins Gras und langsam richtete sie sich wieder auf.

„Ganz gut? Ich glaube, du hast etwas zu viel Sonne abgekommen. Du kannst ruhig ehrlich sein.“

„Okay … Du warst … grottig“, lachte er jetzt und Flo konnte nicht anders und stimmte mit ein.

Doch dann entwich ihr ein Seufzer und betrübt senkte sie ihren Blick.

„Ich glaube, wir bekommen das nie hin.“

„Ach, sag so etwas nicht. Ich glaube, du bist einfach nur noch ein wenig ängstlich. Kann das sein?“

Schulterzuckend griff sie nach ihrer Wasserflasche und drehte sie in ihren Händen hin und her. Wie sollte sie auch nicht ängstlich sein? Sie musste darauf vertrauen, dass die Person unter ihr, sie auch wirklich festhielt und auffing.

„Schon. Ich meine, wenn du mich fallen lässt, dann liege ich mit der Nase auf dem Rasen, um es mal milde auszudrücken.“

„Das stimmt. Man muss sich schon blind vertrauen können, anders funktioniert es nicht.“

Nickend stimmte sie ihm zu und trank einen Schluck aus ihrer Flasche.

„Aber ich denke, wir werden schon ein ganz gutes Team oder?“

Schwungvoll sprang er wieder auf seine Beine und hielt ihr seine Hand entgegen. Lächelnd griff sie nach ihr und ließ sich von ihm hochziehen.

„Aber nur, wenn du mich nicht fallen lässt.“

Ernst sah sie ihn dabei an und wedelte bestimmend mit ihrem Zeigefinger. Doch lange hielt sie es nicht durch und begann zu lachen.

„Das würde ich niemals tun. Was denkst du von mir?“

Theatralisch fasste er sich an seine Brust, lachte dann aber auch und knuffte ihr in die Seite. Ja, mit Aaron, als Stunt Partner, hatte sie es schon ganz gut getroffen, freute sie sich und grinsend stellten sie zusammen ihre Trinkflaschen zurück an den Rand.

Keine Sekunde zu früh, da Stella schon wieder alle zusammentrommelte. Schnell zog sie daher das Haargummi, um sich noch schnell ihren Zopf neu zu machen, aus den Haaren und wollte das Zopfgummi gerade wieder um die Haare knoten, als es auseinanderriss. Fluchend hielt sie das kaputte Haargummi zwischen ihren Fingern in die Höhe.

„Na toll“, murmelte sie leise und legte ihren Kopf in den Nacken.

„Was ist denn los?“

Fragend drehte sich Aaron zu ihr und genervt hielt sie ihm das kaputte Gummi vor die Nase. Musste es unbedingt so kurz vor Trainingsende kaputt gehen? Hätte es die kurze Zeit nicht noch durchhalten können? Jetzt musste sie extra noch mal loslaufen und ein anderes holen.

„In meinem Spind hab ich noch eins. Ich hol es schnell.“

Ohne auf eine Antwort zu warten, nahm sie ihre Beine in die Hand und lief an den Footballspielern vorbei in Richtung Schulgebäude.

Geschwind hatte sie den Eingang zur Schule erreicht, zog die Tür auf und huschte hinein. Schnellen Schrittes lief sie durch den langen Flur zu ihrem Spind, bis sie auf ein Mal abrupt, wenige Meter davor stehen blieb. Erschrocken blickte sie auf eine Gestalt, die sich an ihrem Schrank zu schaffen machte. Liam. Er versuchte ihren Schrank zu öffnen. Für einen kleinen Moment verharrte sie einfach in ihrer Position und wusste nicht, was sie jetzt machen sollte. Sie war hier ganz allein mit ihm auf dem Flur. Sollte sie lieber weglaufen oder ihn davon abhalten ihren Spind zu öffnen? Was er wollte, war ihr zumindest mehr als klar.

Laut fluchend haute er mit der flachen Hand gegen den Schrank und erschrocken zuckte sie zusammen. Er bekam ihn ganz offensichtlich nicht auf, was ihn ziemlich wütend machte. Doch was machte er denn jetzt? Verwundert beobachtete sie ihn, da er sie zum Glück noch nicht bemerkt hatte, wie er plötzlich seine Hände über das Schloss des Schrankes legte. Leise fing er an etwas zu flüstern. Was er da jedoch vor sich her murmelte, konnte sie allerdings nicht verstehen. Was sollte das denn? Versuchte er dem Schrank gut zu zureden?

Viel wichtiger war aber, was machte sie jetzt? Hier bleiben oder weglaufen? Bevor sie sich aber entscheiden konnte, wurde ihr die Entscheidung abgenommen, da laut lachend zwei Mädchen hinter ihr aus einem der Klassenräume herausliefen. Sofort drehte sich Liam dadurch in ihre Richtung und seine Augen wurden zu kleinen Schlitzen, als er sie erblickte. Ängstlich ging sie einen Schritt zurück. Wenn Blicke töten könnten, dachte sie sich und ging noch einen weiteren Schritt nach hinten. Sie hatte keine Ahnung, was er jetzt vorhatte.

Nachdem sie sich jedoch wieder etwas gefangen hatte, entschloss sie sich doch lieber in die Offensive zu gehen. Das war immerhin noch ihr Schrank und an genau diesem hatte er nichts zu suchen.

„Was machst du an meinen Schrank?“, zischte sie laut und ging wieder einen Schritt auf ihn zu.

Kurz schielte sie dabei hinter sich, ob die Mädchen noch da waren. Allerdings waren die schon wieder in irgendeinem anderen Klassenraum verschwunden und der Flur somit wieder leer.

Da ihr Liam immer noch nicht geantwortet hatte, und sie einfach nur fixierte, frage sie ein weiteres Mal, was er an ihrem Spind machte. Sie wusste zwar ganz genau, was er wollte, aber das musste er ja nicht wissen.

„Was willst du an meinen Schrank?“

Wieder erhielt sie keine Antwort von ihm. So langsam wurde sie echt wütend. Er konnte ja wenigstens Mal reagieren. Aufgebracht stemmte sie ihre Hände in die Hüfte und funkelte ihn nun böse an.

„Du weißt ganz genau, was ich will. Also los. Rück es raus.“

„Oh du kannst ja doch sprechen. Allerdings habe ich keine Ahnung, wovon du redest. Also verschwinde. Ich muss da ran.“

Liam trat einen Schritt zur Seite, verschränkte seine Arme vor der Brust und schnaufte verächtlich aus.

„Wenn du schon dabei bist, kannst mir auch gleich wiedergeben, was mir gehört.“

Langsam ging Flo jetzt auf ihren Spind zu und stellte sich, sodass Liam keine Chance mehr hatte heranzukommen, direkt davor.

„Ich habe nichts, was dir gehört. Und jetzt lass mich in Ruhe. Oder ich werde es melden, dass du versuchst, fremde Schränke zu öffnen und in den Taschen der Footballspieler herumwühlst.“

Sie konnte jetzt nicht mehr zurück. Auch der Plan das Blatt unbemerkt zurück in seine Tasche zu schmuggeln, hatte sich erledigt. Sie konnte jetzt nur noch darauf verharren, obwohl sie genau so gut, wie er wusste, dass es gelogen war, dass sie nichts von ihm genommen hatte.

„Leg es nicht drauf an. Sonst …“, knurrte er und baute sich bedrohlich vor ihr auf.

„Sonst was? Verschacherst du mich dann genauso, wie das andere Mädchen?“

Sofort biss sich Flo auf ihre Unterlippe, als sie Liams wütenden Blick sah. Hatte sie zu viel gewagt? Warum konnte sie auch nicht einfach ihren Mund halten.

Laut schnaufend packte er sie an ihren Schultern, drückte sie gegen die Schränke und beugte sich zu ihrem Gesicht herunter. Sie spürte seinen warmen Atemhauch auf ihrer Haut und prompt rutschte ihr das Herz in die Hose.

„Du hast doch keine Ahnung, wovon du redest! Halt deine Nase aus Sachen heraus, die dich absolut nichts angehen! Und jetzt öffne deinen Schrank und gib es mir zurück. Sonst könnte es ungemütlich für dich werden“, schimpfte er und ließ sie keine Sekunde aus den Augen.

Was sollte sie jetzt nur machen? Am besten wäre es, sie würde versuchen wegzulaufen. Das Problem an der Sache war nur, ihre Beine wollten ihr einfach nicht mehr gehorchen und so starrte sie ihn einfach nur, mit großen Augen, angsterfüllt an.

„Na los“, verstärkte er den Druck auf ihren Schultern und zog sie auf ein Mal mit einem Ruck von ihrem Schrank weg, „Aufmachen!“

Immer noch unfähig sich zu bewegen, blieb sie einfach an Ort und Stelle stehen und bekam keinen Ton mehr heraus. Zu sehr hatte die Angst vor ihr ihm, ihr Handeln im Griff.

„Worauf wartest du“, begann er sie zu schütteln und ließ nicht von ihr ab.

Vielleicht sollte sie wirklich lieber machen, was er sagte. Vorher würde er ja doch keine Ruhe geben. Schwer schluckte sie und machte sich darauf gefasst, ihren Schrank zu öffnen, als Liam plötzlich von ihr weggezogen wurde.

„Lass die Finger von meiner Schwester!“

„Scott!“, entwich ihr erleichtert und schützend stellte sich ihr Bruder vor sie.

Sie wusste zwar nicht, was er hier machte, aber das spielte jetzt keine Rolle. Sie war einfach nur heilfroh, dass er hier war.

„Sobald sie mir mein Eigentum zurückgegeben hat.“

Verwundert blickte ihr Bruder zu ihr zurück und kopfschüttelnd zuckte sie mit den Schultern.

„Die ganze Zeit behauptet er das. Aber ich habe keine Ahnung, wovon er spricht. Ich habe nichts von ihm.“

Sie hatte keine andere Wahl, sie musste das jetzt durchziehen. Auch wenn es ihr gar nicht behagte zu lügen. Mit einem mulmigen Gefühl sah sie wieder zu Liam, der dabei war seine Hände zu Fäusten zu ballen.

„Du hast sie gehört. Also zisch ab.“

Zähneknirschend wandte sich Liam von ihnen ab, ging einige Meter den Flur entlang und sah ein letztes Mal über seine Schulter, bevor er aus ihrem Sichtfeld verschwand.


Kommentare

  • Author Portrait

    Guten Abend :) Das war aber knapp, ein Glück kam ihr Bruder ihr zu Hilfe, wer weiß was Liam sonst mit ihr gemacht hätte? Und da hat sie sich aber auch in eine ganz schön blöde Situation gebracht, immer hin muss sie das mit dem Lügen jetzt auch durchziehen :) Ein kleiner Tipp noch, um es spannender zu machen, könntest du das Kapitel auch einfach da enden lassen, bevor ihr Bruder ihr zu Hilfe kommt, damit man eben wissen will was Liam jetzt mit ihr macht. Ansonsten sehr schönes Kapitel und einen schönen Abend noch :)

beta
Feenstaub

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