Part 7


„Danke“, murmelte Flo und stelle sich neben ihren Bruder, „Was machst du eigentlich hier? Nicht, dass ich nicht froh darüber bin.“

Schulterzuckend drehte sich nun auch Scott zu ihr herum und nahm seinen Footballhelm herunter.

„Ich hab gesehen, wie du vom Platz gelaufen bist. Ich dachte, es wäre etwas passiert.“

„Oh … Ach das … Mein Zopfgummi ist gerissen und ich wollte schnell ein Neues aus meinem Schrank holen.“

Stöhnend schüttelte Scott seinen Kopf und lehnte sich gegen die Schränke.

„Ich dachte schon sonst was, wie du da abgedampft bist.“

„Sorry. Wollt dich nicht erschrecken. Wobei es ja ganz gut war, dass du da warst.“

Lächelnd öffnete Flo ihren Schrank und suchte zwischen den Büchern nach ihrem Haargummi. Auch wenn sie sich noch so oft mit ihrem Bruder stritt und zankte, wusste sie, dass wenn es wirklich wichtig war, sie immer füreinander da waren. Und darüber war sie sehr froh. Auch wenn Scott dies nie zugeben würde.

„Und, was hast du nun mit diesem Liam zu schaffen?“

Sofort verzog sich ihre Miene wieder und seufzend fischte sie ihr Haargummi unter ihrem Mathebuch hervor.

„Gar nichts. Er ist in Chemie mein Laborpartner, mehr nicht.“

„Und deswegen behauptet er, dass du etwas von ihm hast?“

„J-ja?“

Ungläubig hob Scott eine Augenbraue in die Höhe, legte seinen Kopf zur Seite und sah sie eindringlich an. Sie wusste ganz genau, dass er ihr nicht glaubte, aber er würde es ohnehin nicht verstehen, wenn sie ihm nun sagte, dass sie davon ausging, dass Liam etwas zu verbergen hatte und einen seltsamen Zettel bei ihm im Rucksack gefunden hatte. Sie verstand es bisher ja selbst noch nicht, was er für ein Geheimnis hatte. Nur, dass er eins hatte.

„Florinda?“

„Schh“, zischte sie wütend und verteufelte ein weiteres Mal ihre Eltern für diesen Namen, „Hör auf mich hier in der Schule so zu nennen. Wie oft noch.“

Sofort sah sie sich, ob es auch ja nicht von irgendwem gehört wurde, zu allen Seiten um. Erleichtert stellte sie jedoch fest, dass sie immer noch alleine auf dem Flur standen. Da ihr Bruder sie aber immer noch fixierte und auf eine Antwort wartete, atmete sie ein Mal tief ein und wollte ihm gerade sagen, dass sich Liam etwas zusammen spinnen würde, als sie sah, wie Beth auf sie zu gestürmt kam.

„Wo bleibst du denn?“

„Ich wurde aufgehalten.“

Entschuldigend sah sie ihren Bruder an und band sich fix die Haare zusammen.

„Ich muss auch zurück zum Training. Beeil dich nachher, sonst nimmst du den Bus.“

„Ja doch“, stöhnte sie, rollte mit ihren Augen und musste feststellen, dass diese Geste im passenden Moment eingesetzt, wirklich sehr eindrucksvoll war.

Ohne ein weiteres Wort setzte sich Scott wieder seinen Helm auf und lief davon.

„Na los. Wir warten auf dich“, drängelte Beth und tippelte auf ihren Füßen hin und her.

„Ich komm ja schon.“

Schnell drehte sich Flo zu ihrem Spind, legte ihre Hand auf die Tür und wollte ihn gerade wieder verschließen, als ihr ein Gedanke kam. Was war, wenn Liam, sobald sie wieder auf dem Platz war, erneut versuchen würde, ihn zu öffnen?

„Flo. Nun komm.“

Ohne groß weiter darüber nachzudenken, schnappte sie sich kurzerhand ihr Chemieheft, in dem der Zettel versteckt war, klemmte es unter ihren Arm und verschloss ihren Schrank.

„Wir können.“

„Was willst du denn damit?“

Irritiert zeigte Beth auf das Heft und runzelte ihre Stirn.

„Ach das erkläre ich dir ein anderes Mal. Okay? Lass uns lieber erst mal zurück. Sonst lässt uns Stella nachher nur extra Bahnen laufen.“

„Hast recht“, griff Beth nach ihrer Hand und zog sie einfach mit sich mit.



„Bis morgen“, rief Flo fröhlich, warf die Autotür zu und winkte Riley noch kurz hinterher, bevor sie dann eilig zum Haus lief.

Spontan war sie nach dem Training mit ihm und einigen Freunden von ihm noch zusammen in die Mall gefahren und hatten den Rest des Tages zusammen verbracht. Sie hätte ja schlecht Nein sagen können, als er sie gefragt hatte, auch wenn sie am Liebsten mit Scott zurück nach Hause gefahren wäre. Nicht, dass sie nicht gerne etwas mit ihm unternahm, ganz im Gegenteil. Nur brannte es ihr unter den Nägeln sich diesen verdammten Zettel anzusehen. Es schien ja wirklich etwas Wichtiges zu sein, wenn Liam deswegen sogar ihren Schrank aufbrechen wollte.

Zum Glück hatte sie ihn für den Rest des Tages nicht mehr gesehen gehabt. Trotzdem war sie froh ihr Heft mit zum Platz genommen zu haben und es bei ihrer Trinkflasche deponiert zu haben. Auch wenn sie von den anderen komisch deswegen angesehen wurde. Wenn er aber wieder an ihren Schrank gegangen war und es dann darin gefunden hätte, wusste sie nicht, was er dann nachher mit ihr gemacht hätte. So wie er sich bisher verhielt, war ihm so einiges zu zutrauen. Schnell schüttelte sie diesen Gedanken jedoch wieder ab und öffnete flink die Haustür.

„Bin wieder da“, schrie sie laut und schloss schwungvoll die Tür hinter sich, wodurch diese mit einem lauten Knall ins Schloss fiel.

Geschwind setzte sie sich auf den kleinen Schuhschrank im Eingangsbereich und schlüpfte aus ihren Chucks heraus. Ohne Zeit zu verlieren, rannte sie danach zur Treppe und flitzte schon einige Stufen herauf, als auf ein Mal die Stimme ihrer Großmutter ertönte und sie dadurch noch mal zurück nach unten eilte.

„Kind, was machst du denn hier für einen Lärm. Bist du auf der Flucht?“

„Entschuldige Granny. Ich wollte nur schnell in mein Zimmer herauf.“

Lächelnd knuffte ihr ihre Großmutter in die Wange und richtete danach ihre Schürze zurecht.

„Abendessen ist gleich fertig.“

Nickend drehte sich Flo daraufhin wieder herum und hastete erneut die Treppe herauf.

„Ich komme gleich wieder herunter.“

Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, erreichte sie auch schon die letzte Stufe und huschte weiter in ihr Zimmer.

Wie von der Tarantel gestochen, rannte sie zu ihrem Schreibtisch herüber, stellte ihre Tasche auf den Tisch und ließ sich danach auf ihren Drehstuhl fallen. Im Nu zog sie das Chemieheft heraus und blätterte darin, bis sie das besagte Blatt erblickte. Flink zog sie es heraus, schob die Tasche samt Heft zur Seite und legte es vor sich auf den Tisch.

Mit großen Augen begann sie es zu mustern. Was waren das nur für seltsame Zeichen? Oder waren es tatsächlich Buchstaben? Auf irgendeine Weise kamen sie ihr ja doch irgendwie bekannt vor. Als hätte sie solche Buchstaben schon mal gesehen. Aber wo? Wo konnte sie so etwas schon mal gesehen haben? Langsam fuhr sie mit ihren Fingern über das Blatt. Sie verstand zwar kein einziges Wort, was dort stand, aber sie hatte beinahe das Gefühl, als wäre es eine Art Formel oder eine Art Gleichung. Was hatte das nur zu bedeuten? Grübelnd tippte sie mit ihrem Zeigefinger auf dem Blatt herum und versuchte irgendetwas zu verstehen, bis sie sich schließlich stöhnend die Haare raufte. So kam sie doch nicht weiter.

„Was ist das denn?“

Erschrocken sah sie über ihre Schulter und blickte direkt in das grinsende Gesicht ihres Bruders.

„Gar nichts!“

Hektisch versuchte sie das Blatt mit ihren Armen vor ihm zu verstecken und funkelte ihn dabei böse an.

„Kannst du nicht anklopfen? Was willst du?“, schimpfte sie und versuchte das Blatt unter ihre Tasche zu schieben.

„Ich hab geklopft. Wenn du dann nicht antwortest, kann ich nichts dafür. Grandma schickt mich. Essen ist fertig.“

„Okay. Ich komme“, zischte sie und bedachte ihren Bruder mit einem bösen Blick, wodurch sich dieser schulterzuckend herumdrehte und zurück zur Tür lief.

Erleichtert, als er endlich die Türschwelle erreicht hatte, drehte sie sich wieder herum und nahm das Blatt in die Hand. Unschlüssig, wo sie es verstecken könnte, wanderte ihr Blick über den Schreibtisch, als plötzlich ein lautes Aha in ihre Ohren drang. Keine Sekunde später wurde ihr auch schon der Zettel aus der Hand gerissen.

„Von wegen du hast nichts von dem Typen. Das gehört mit Sicherheit nicht dir. Was ist das?“

„Scott! Gib das her.“

Knurrend versuchte sie das Blatt zurückzuholen, doch Scott schob sie einfach immer wieder von sich weg.

„Was soll das denn sein? Und warum hast du es dem Typen geklaut?“

Fragend hielt er das Blatt in die Höhe und murrend sprang sie, wie ein Äffchen, vor ihm herum und versuchte das Blatt zurückzuholen. Doch vergebens. Knurrend verschränkte sie ihre Arme vor der Brust, ging einen Schritt zurück und lehnte sich gegen den Schreibtisch.

„Ich habe keine Ahnung, was das ist. Liam sitzt in Chemie neben mir. Mir ist mein Stift herunter gefallen und ich wollte ihn aufheben. Das Ding da guckte aus seinem Rucksack heraus und ich hab es einfach mitgenommen“, sprudelte es aus ihr heraus und mit einem Mal begann sie in ihrem Zimmer auf und ab zu laufen und fuchtelte dabei wild mit ihren Händen in der Luft herum, „Der hat irgendetwas zu verbergen. Aber ich habe keine Ahnung was. Er sucht anscheinend etwas, da ich ihn dabei erwischt habe, wie er in den Taschen der Footballspieler gewühlt hat. Und ständig sagt er mir, ich solle mich aus Sachen heraushalten, die mich nichts angehen würden. Stella meinte auch, dass er bestimmt krumme Sachen macht. Die waren nämlich mal ein Paar … Wenn das so ist, dann … dann muss man ihn doch dran kriegen.“

Laut ausatmend fuhr sich Scott mit einer Hand durch seine Haare.

„Und du willst diejenige sein oder was?“

„Ja … nein … Ach keine Ahnung.“

Fragend warf sie ihre Arme in die Luft und ließ sich wieder auf ihren Stuhl fallen. Sie wusste doch auch nicht, was sie sich davon überhaupt versprach. Sie hatte noch gar nicht darüber nachgedacht gehabt. Wollte sie sich wirklich einmischen? Oder sollte sie lieber ihre Nase raus halten? Andrerseits steckte sie nicht irgendwie, seit sie den Zettel genommen hatte, schon mittendrin? Wobei sie nicht mal wusste bei was.

„Warte. Du hast ihn also in der Umkleidekabine dabei erwischt? Darum wolltest du nicht, dass ich meine Tasche dort lasse. Warum hast du es denn nicht gemeldet?“

Ertappt zuckte sie zusammen. Da hatte sie sich wohl verplappert. Wobei, das war jetzt auch egal, da ihr Bruder nun eh bescheid wusste.

„Ja. Ich wollte es eigentlich. Aber keine Ahnung. Irgendwie vergessen.“

„Vergessen? Ach Flo. Am Besten siehst du zu, dass du diesen Zettel wieder los wirst, und machst einen großen Bogen um Liam. Ich kann nicht rund um die Uhr aufpassen, dass er dich nicht wieder anpackt.“

Eindringlich sah er sie dabei an, ging einen Schritt auf sie zu und drückte ihr das Blatt in die Hände. Seufzend blickte Flo auf das seltsame Stück Papier. Er hatte ja schon recht. Vermutlich war es wirklich besser das Ding verschwinden zu lassen. Aber einen großen Bogen um Liam machen, fiel zumindest in Chemie schon mal aus. Er musste ja auch unbedingt ihr Sitznachbar und Laborpartner sein.

„Vermutlich hast du recht. Nur mit dem aus dem Weg gehen, ist in der Schule wohl schwierig, wenn wir Chemie haben.“

Schief grinsend sah sie zu Scott auf und legte das Papier hinter sich auf den Schreibtisch.

„Vielleicht kannst du ja mit irgendwem die Plätze tauschen.“

Aufmunternd legte er seine Hand auf ihre Schulter und lächelte ihr zu, worauf sie nur schmunzelnd den Kopf schütteln konnte.

„Du kannst ja auch mal nett sein.“

„Gewöhn dich nicht dran“, lachte er und drehte sich wieder von ihr weg, „Na los. Lass uns Granny nicht noch länger warten.“

Nickend rutschte sie von dem Stuhl herunter und lief ihren Bruder eilig hinter her.



Nervös ging Flo am nächsten Tag eine Stufe nach der anderen die Treppe zum Chemieraum herauf. Den ganzen Vormittag hatte sie sich extra an Riley oder Beth geheftet, damit sie auch ja nicht alleine durch die Schule lief und Liam sie abfangen konnte. Sein Blick, wenn sich ihre Wege auf dem Flur kreuzten, hatte ihr schon gereicht. Alleine musste sie ihn nun wirklich nicht treffen. Doch nun mussten Riley und Beth in andere Richtungen und sie hinauf zu Chemie.

Mit jedem weiteren Schritt stieg ihre Nervosität. Ihr gefiel es gar nicht, gleich neben Liam sitzen zu müssen. Aber sie hatte keine andere Wahl. Sie hatte auch schon versucht in der Pause mit der Chemiehexe noch mal zu sprechen, ob sie nicht doch den Platz wechseln könnte, aber keine Chance. Die einzige Antwort von ihr darauf war lediglich, sie solle ihre Differenzen mit ihm klären und damit klarkommen. Außerdem könnte es ihr nicht schaden, Liam als Laborpartner zu haben. Der könnte ihr immer noch etwas beibringen. Ja, in Chemie schien er, zu ihrem Bedauern, wirklich gut zu sein, was sie so mitbekommen hatte.

Seufzend lief sie die letzten Stufen herauf und überlegte, ob ein spontaner Schwächeanfall eventuell eine Option wäre, als sie Emma erblickte, die ihr freudig zu winkte. Sofort eilte sie zu ihr und lief mit ihr zusammen weiter. Zumindest war sie nun nicht mehr alleine unterwegs.

„Hey Flo. Wie geht’s dir?“

„Ganz gut. Und dir?“

Langsam liefen die beiden zusammen über dem Flur und kamen den Chemieraum dabei immer näher, was Flos Herz etwas schneller schlagen ließ. Angespannt fingerte sie an dem Reißverschluss ihrer Tasche herum und versuchte sich vor Emma nichts anmerken zu lassen.

„Mir auch. Und, glaubst du wir gewinnen?“

„Wo?“

Irritiert starrte Emma sie an. Was hatte sie den nun Falsches gesagt?

„Na das Spiel?“, hob diese nun eine Augenbraue in die Höhe.

„Ach so. Ja. Das Spiel. Klar gewinnen wir, was denkst du denn.“

Lachend hakte sich Emma bei ihr unter und begann zu schwärmen.

„Ich hätte auch so gerne ein Footballspieler als Freund. Kannst du mir nicht mal ein paar aus dem Team vorstellen? Du kennst sie doch.“

Verlegen kratzte sich Flo an ihrem Kopf. Sie wusste, dass viele Mädchen auf sie neidisch waren, dass sie sich als Neuling den Quarterback gekrallt hatte. Was sie jedoch nicht so ganz verstand. Es war ja nicht so, als hätte sie sich extra an ihn herangeschmissen oder ihn irgendwen ausgespannt. Riley und sie hatten sich kennengelernt und dann führte halt eins zum anderen.

„Naja nicht alle“, beantworte sie nun allerdings schnell Emmas Frage, „Aber wenn es sich ergibt, kann ich das gerne machen.“

Über beide Ohren strahlend klatschte Emma in die Hände und im selben Moment hatten sie die Tür zum Chemieraum erreicht.

„Oh super.“

Freudig hüpfte Emma in die Klasse, doch Flo blieb abrupt auf der Türschwelle stehen. Schwer schluckte sie. Wenn sie nun da hineinging, würde sie auf Liam treffen. Und das war definitiv kein freudiges Ereignis. Sich selber Mut zusprechend, dass sie in einem vollen Klassenzimmer saßen und er somit nichts unternehmen konnte, betrat sie nun auch den Raum.

Sofort merkte sie, wie sie von zwei grünen Augen fixiert wurde und mit weichen Knien steuerte sie ihren Platz an. Ohne Liam direkt anzusehen, setzte sie sich neben ihn und rutschte mit ihrem Stuhl, soweit es ging, an das andere Ende des Tisches. Hastig holte sie ihre Sachen heraus und blickte stur geradeaus und wartete darauf, dass der Unterricht endlich begann. Nicht, dass sie sich auf Chemie freute, aber so schneller die Stunde begann, desto schneller konnte sie wieder verschwinden.

Die Minuten vergingen und zu ihrem Erstaunen, hatte Liam noch nicht versucht, sie anzusprechen. Vermutlich wartete er darauf, dass er sie wieder alleine im Flur abpassen konnte, schoss es ihr durch den Kopf, als Mrs Blair den Klassenraum betrat und auch prompt mit dem Unterricht begann.

Leise bearbeiteten alle gerade die verteilten Aufgaben und grübelnd kaute Flo auf ihrem Stift herum, da sie absolut keine Ahnung hatte, wie sie diese eine Aufgabe lösen musste, als sie plötzlich von Mrs Blair aufgerufen wurde.

„Flo. Komm bitte nach vorne und löse Nummer fünf an der Tafel.“

Leise stöhnend rutschte sie mit ihrem Stuhl zurück. War ja klar, dass sie aufgerufen wurde. Langsam erhob sie sich, wobei ihr Blick auf Liam fiel, der mit heruntergebeugtem Kopf über seinen Aufgaben hing. Doch plötzlich weiteten sich ihre Augen. So, wie er dort gerade saß, konnte man seinen Nacken erkennen, der sonst immer mit einer Kapuze verdeckt wurde. Was hatte er denn da? Ein Tattoo? Es sah aus, wie ein Pentagramm und an jeder Spitze prangte eine Art Dreieck. Ein ganz Normales, eins auf dem Kopf gedreht und zwei waren mit einem Strich durchzogen. Nur an der obersten Spitze war kein Dreieck zusehen, sondern ein Beta Symbol?

„Flo. Heute noch.“

Erschrocken zuckte sie zusammen und wandte ihren Blick wieder von Liam ab, der zum Glück nicht bemerkt hatte, dass sie ihn angestarrt hatte. Warum hatte er sich denn ein Pentagramm auf seinen Nacken tätowiert und was sollten die Dreiecke und das Beta Symbol? Wer tätowierte sich denn bitte so etwas? Versteckte er es etwa und trug deshalb ständig diese Kapuzen? Aber warum stach man sich so etwas in die Haut, um es dann zu verstecken? Das ergab doch keinen Sinn.

Nachdenklich ging sie nach vorne zur Tafel. Dieser Liam wurde echt immer mysteriöser.


Kommentare

  • Author Portrait

    Guten Abend, also ich finde den Namen Florinda ja eigentlich gar nicht so schlecht, aber die Meisten beschweren sich ja über ihre Namen :) Woher wusste ihr Bruder eigentlich, dass das nicht ihr Blatt war? Hab ich da irgendwas verpasst ? xD Okay und das mit dem Tattoo ist ein echt gutes Ende für ein Kapitel, ist auf jeden Fall spannend und verleitete zum weiter lesen, toll geschrieben :) Na dann schönen Abend noch :)

beta
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