Part 2

Kouki saß in der Schule und schaute aus dem Fenster. Im Unterricht langweilte er sich ständig. Als es klingelte, war sein bester Freund Hashiyan der erste, der den Raum verließ. Draußen wartete er dann auf Kouki und ihren weiteren Freund Jack. Jack war ein sehr ruhiger Typ und redete kaum, außer es war wirklich nötig. Wobei er mit Mädchen doch sehr viel sprach. Hashiyan war das komplette Gegenteil, wenn er könnte würde er ständig reden. Kouki war so das zwischen Ding der beiden.
„Warum rennst du eigentlich immer so schnell aus den Klassenraum?“
Hashiyan legte seinen Arm um Kouki.
„Kouki ich habe keine Lust auf die Gespräche mit den Lehrern nach dem Unterricht.“
„Wenn du mal zuhören würdest oder nicht ständig zu spät kommen würdest oder den Unterricht störst, würde sie auch nicht mit dir reden wollen. Irgendwann werden sie es auch während des Unterrichts mit dir machen, wenn du immer abhaust.“
Hashiyan schüttelte darauf nur mit dem Kopf.
„Nein nein, während des Unterrichts wollen die Lehrer uns etwas beibringen.“
Er grinste und wandte sich von seinem Freund ab. Jack schaute ihn kalt an.
„Hoffnungslos.“
„Was hast du gesagt Jack?“
„Es ist hoffnungslos dir etwas bei zubringen.“
„Das sagst du auch nur, weil du der Jahrgangsbeste ist! Komm lass uns wetten Jack! Ich werde in der nächsten Klausur besser sein als du.“
Hashiyan war sich seiner Lage ziemlich sicher, aber eigentlich wusste er auch, dass es niemals Jack schlagen könnte.
„Du weißt, dass die nächste Klausur schon morgen ist?“
Hashiyan stockte der Atem. Was hat er da nur vorgeschlagen? Aber einen Rückzieher wollte er jetzt nicht machen.
„Gut, dann werde ich in der morgigen Klausur besser sein als du.“
Jack nickte nur und die beiden besiegelten die Wette mit einem Handschlagen. Kouki seufze und war langsam sichtlich genervt. Er hat seine Freunde echt gerne, aber ständig dieses besser sein wollen. Jack war eben ein Streber, aber Hashiyan war dafür der beste im Sport und auch ein sehr guter Gamer. Kouki war so ziemlich ein Mittelding der beiden. So war die Gruppe eigentlich relativ ausgeglichen.
„Können wir nun endlich Nachhause gehen?“
Kouki war momentan einfach sehr ungeduldig und das genervt sein kam da auch noch hinzu. Es lag aber nicht nur an seinen Freunden. Nein, seit Tagen beziehungsweise seit vielen letzten Nächten, hat er einen komischen Traum, der ihn nicht gut schlafen ließen. Jeden morgen stand er genauso müde auf, wie er Abends zu Bett gegangen ist. Die Jungen stimmten ihm zu und machten sich auf den Weg nach hause. Jack und Hashiyan tollten herum oder eher Hashiyan ärgerte Jack. Kouki dachte über seinen Traum nach. Er dachte viel darüber nach. So oft kann man doch nicht ein und den selben Traum haben. Ob so ein Traum wahr werden kann und das die ersten Anzeichen dafür sind? Seine Freunde wussten nichts von seinen Gedanken. Vermutlich würden sie sich nur lustig darüber machen und darauf hatte Kouki keine Lust.
In seinem Traum geht es um ein Mädchen mit kleinen Drachenhörnern und leuchtenden gelben Augen. Es war nicht ersichtlich woher sie kam. Es schien wie ein anderer Planet oder eine andere Welt. Sein Traum handelte davon, dass ihre Heimat in Gefahr ist und bald zerstört werden soll. In seinem Traum konnte er merken, dass dieses Mädchen in diese Heimat gar nicht passte. Diese Welt oder der Planet war so fortgeschritten, mehr als auf der Erde. Wenn die Menschen von dort hier her kämen, würden sie sich wohl wie im Mittelalter fühlen.
Kouki wusste nicht, was er von diesem Traum halten sollte.
„Hey Kouki warum so verträumt?“
Kouki erschrak und schaute Hashiyan dementsprechend auch an.
„Warum schaust du so? Hast du einen Geist in mir gesehen?“, sagte er lachend.
„Nein...Wieso aber fragst du?“
„Na ja… Du hättest schon vor zwei Kreuzungen abbiegen müssen.“
Kouki glaubte es ihm erst bis er sich dann umschaute und sich in seiner Umgebung orientierte.
„Meinst du das gerade ernst?“
„Ja natürlich.“
Hashiyan versuchte ernst zu bleiben, fing dann aber doch an zu grinsen. Kouki schaute ihn entnervt an und haute ihn aus Spaß an den Kopf.
„Idiot.“
Hashiyan machte der Schlag nichts aus. Er lachte und ging dabei weiter.
„Jetzt sei aber bloß nicht eingeschnappt.“
Wegen solcher ein Lappalie war Kouki nicht beleidigt. Immerhin war er solche Sache schon von ihm gewohnt. Sie kamen am Haus von Jack an und sie verabschiedeten sich voneinander. Hashiyan und Kouki musste noch ein bisschen weiter. Die beiden Jungen wohnten nebeneinander in einem Hochhaus. Kouki dachte noch weiterhin über seinen Traum nach. Dabei ignorierte er den wie ein Wasserfall redenden Hashiyan. Bei den Wohnungen endlich angekommen, verabschiedeten auch sie beiden sich. Kouki freute sich innerlich über die Ruhe, die er jetzt hatte. Er betrat seine Wohnung. Dort herrschte stille. Er wohnte immerhin und im Gegensatz zu den anderen beiden schon alleine.

Kommentare

  • Author Portrait

    Der Text ist sehr flüssig geschrieben, man fließt so hindurch, ohne dass es langweilig wird. Bei der wörtlichen Rede solltest du noch darauf achten, dass man folgen kann. An die Namen muss ich mich noch gewöhnen. Deshalb war es vielleicht auch etwas durcheinander für mich. Ich hätte mir ebenfalls noch genauere Beschreibungen des Erscheinungsbildes der Charaktere gewünscht. Ganz schön viel Kritik. Ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen. Das ist auch nur meine persönliche Meinung. Wenn die Geschichte so weiter geht, wie sie angefangen hat, wird es bestimmt eine niedliche, romantische Fantasy-Story mit viel Charme und einer Menge spannender Abenteuer.

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Feenstaub

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