Part 2

Ich war froh, als ich endlich in der warmen Wanne lag, natürlich befand sich viel Schaum darin. Das Wetter war schon den ganzen Tag mies gewesen, meine Verwirrung war groß, dass Andrew dennoch in den Park wollte.

Ich fuhr über meine glatten, schwarzen Haare und entspannte mich.
„Es gefällt mir, wenn du das machst!“ Ich erschrak und sah schnell zur Tür.
„Andrew, du weißt, dass du mich nicht so erschrecken sollst!“ Er lächelte. Es war ein verführerisches Lächeln, seine braunen Augen leuchteten und seine kurzen, vollen braunen Haare glänzten im Badlicht.
„Entschuldige Schatz, aber ich kam nicht drum herum, dir Gesellschaft zu leisten!“

Den Gürtel seines blauen Bademantels, den er trug, knotete er langsam auf, lies diesen einfach zu Boden fallen und lief langsam auf die Badewanne zu.
„Was hast du denn vor?“ fragte ich lächelnd und blickte ihm unentwegt in die Augen. Auch er lächelte mich an.
„Auch ich werde ein Bad nehmen!“ Schnell schüttelte ich den Kopf.
„Aber nicht jetzt, die Wanne ist zu voll, sie würde überlaufen!“ Andrew zuckte lässig mit seinen breiten Schultern und hockte sich neben den Wannenrand.
„Mach dir darüber keine Gedanken. Wir werden später alles wieder aufwischen!“

Schnell überlegte ich nach einer weiteren Ausrede.
„Die Wanne ist viel zu klein!“ Ich wusste selber, dass diese Ausrede sinnlos war, die Wanne war großgenug für zwei Personen.
„Willst du mich nicht bei dir haben?“ Er lächelte dennoch und musterte meinen Körper. Ich wusste, dass er ihn nichts sah, der Schaum lag viel zu dicht. Langsam stieg er in die Wanne und legte sich auf mich.

Wie ich mir schon dachte, lief einiges an Wasser über den Wannenrand. Wir beide wussten, dass ich letztendlich alles aufwischen durfte. Ich lächelte ihn an und fuhr ihm durchs Haar. „Wie war eigentlich dein Tag heute?“ Er atmete schwer aus.
„Wie immer, ein Fall nach dem anderen!“ Er küsste mich kurz auf die Lippen und fragte: „Kannst du mich nicht irgendwie ablenken?“
Ich sah ihn verführerisch an und fuhr mit meiner Hand über seinen Rücken.

   
Ich wusste nicht, wie lange ich bewusstlos war. Langsam wurde mir bewusst, dass sich meine Umgebung verändert hatte. Ich lag nicht mehr auf dem Dach, wie zuvor.
Ich sah mich, so gut ich konnte, um. Auf beiden Seiten des Bettes standen Nachtschränke mit Lampen, links von mir befand sich ein Fenster. Wo war ich?

Ich wollte mich setzten, aber konnte es nicht. Mein Körper war einfach zu erschöpft und das Bett war unglaublich bequem, ich kämpfte mit mir, nicht wieder einzuschlafen.
Wo war ich? Niemand wusste, wo ich mich befand, niemand hätte mich auf dem Dach eines alten Hauses gesucht. Wie also kam ich hier her?

Das Nächste, das ich mit bekam, war, dass mein Körper nicht mehr schmerzte. Meine Wunden waren behandelt, ich war mir sicher, dass es durch die Hilfe von Medikamenten geschah, denn ich verlor wieder gegen die Müdigkeit.

Kommentare

  • Author Portrait

    Es geht genauso interessant weiter, wie es angefangen hat :) Ich bin gespannt auf den nächsten Teil :D

  • Author Portrait

    Viel kann ich noch nicht sagen, aber der Anfang ist schon nicht schlecht :D Ein Kritikpunkt: Die "Rückblenden" musst du nicht extra mit einer Überschrift versehen, durch die Kursivschrift sieht man, dass es etwas in der Art sein muss :) Ein weiterer, kleiner Punkt ist die Satzlänge. Im ersten Kapitel sind manche der Sätze ziemlich lang, das zieht sich beim Lesen etwas. Außerdem musst du deine Kurzbeschreibung nochmal überarbeiten ;) Ansonsten mach das mal ruhig weiter, es klingt nicht uninteressant.

beta
Feenstaub

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