Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht,
Weil die Zeit immer schneller vergeht.
Plötzlich ist da die Frage "Bist du bereit?",
Dabei war grade eben noch so unendlich viel Zeit,
Die unbemerkt ins Land sich zog,
Während mir kein wirklicher Gedanke zuflog.
Was wurde denn aus den Zielen der Vergangenheit,
Alles war geplant, warum bin ich jetzt nicht bereit?
Die Zweifel mischen sich mit dem wachsenden Druck,
"Was soll aus dir werden, gib dir endlich einen Ruck!"
Ich will ja, aber ich kann einfach nicht,
Denn der rechte Weg entzieht sich meiner Sicht,
Und deshalb will ich einfach hier stehen,
Kann bevor ich sicher bin nicht frohen Mutes weiter gehen,
Denn ich hab Angst am Ende irgendwo zu sein,
Weil ich die Wahl traf wegen des Drucks allein,
Obwohl ich damit nicht wirklich glücklich bin.
Ich sehe lange schon keinen Sinn,
Aber funktioniere weiter, was soll ich sonst tun,
Die Angst greift nach mir, keine Zeit mich auszuruhen,
Ich will es machen, aber bitte Schritt für Schritt,
Bei diesem Tempo halt ich nicht mit,
Brauch mehr Zeit um Ordnung ins Leben zu bringen,
Und die Angst vor Veränderung zu bezwingen.
So gibts sie bald nicht mehr meine Welt,
Und ich hoffe, dass auch mir das irgendwann gefällt,
Dass ich auch anders zu leben lern,
Und einen Platz finde wo ich bleib sehr gern,
Doch das ist alles noch ein Produkt der Fantasie.
Am liebsten wär mir, die Veränderung käme nie,
Oder gäbe mir mehr wenigstens Zeit neuen Halt zu fassen,
Statt mir kaum noch Luft zum Atmen zu lassen.
Doch wir leben in hoher Geschwindigkeit,
Und das ist es, worunter ich so leid',
Denn ich weiß nicht mehr, wo mein Kopf mir steht,
Weil das Leben so schnell an mir vorübergeht. 

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