Part 11


                                                            Kapitel 12

Die nächsten Tage verliefen ereignislos. Wenefra hatte Kylion seit jenem Abend nicht mehr zu Gesicht bekommen und auch als sein Vetter wieder zurück nach Phyrion ritt, war von Kylion nichts zu sehen. Er hatte sich in seinem Gemach eingeschlossen und verschmähte jede Mahlzeit die ihm gebracht wurde. Langsam machte sich Wenefra Sorgen. Doch sie musste ihn nochmals in seinen Gemach
aufsuchen, alleine schon um Kenntnis zu erlangen, wie es weiter gehen würde.Selbstverständlich hatte sie keinerlei Zweifel daran, dass er sie davon jagen würde, sofern er sie überhaupt anhörte. Wenefra begab sich nach oben und blieb vor Kylions Gemach stehen.  Sie zögerte, doch dann klopfte sie schließlich doch. Aber sie bekam keine Antwort. Noch einmal klopfte sie an seine Tür, als sie
plötzlich ein leises Kichern aus seinem Gemach vernahm. Sie lehnte ihn Ohr an das Holz und lauschte. Und wieder hörte sie ein leises Kichern. Wenefra runzelte die Stirn und klopfte nochmals, diesmal energischer. Auf einmal wurde die Tür geöffnet und ein halb nacktes Mädchen erschien. Wenefra starrte sie ungläubig an, blickte an ihr vorbei und sah Kylion mit entblößten Oberkörper auf seinem Bett liegen, seine Hose halb geöffnet. " Verschwinde und mach dich wieder an deine eigentliche Arbeit!" zischte Wenefra das Mädchen an. Dieses sammelte hektisch ihre Kleider auf und verließ rasch das Zimmer. Kylion hatte seine Augen geschlossen und hörte plötzlich wie ihn jemand anschrie "Seit ihr wahnsinnig geworden?" Als Kylion seine Augen öffnete, erkannte er wenn auch etwas
verschwommen, Wenefra neben seinem Bett stehe. " Für wen oder was hällst du sich eigentlich? Glaubst du dich für so unwiderstehlich, oder stellst du dich gar mit den Göttern gleich? Wir machen uns alle große Sorgen, dabei liegt der gnädige Herr seit Tagen hier in seinem Bett und lässt sich von einer billigen Dirne die Zeit vertreiben!" Wenefra schäumte vor Wut. " Kylion richtete sich auf und sah sie eindringlich an " Ihr geht zu weit für meinen Geschmack. Was kümmert euch, was ich treibe und mit wem!? Oder seit ihr etwa eifersüchtig Mylady? Kylion mussterte Wenefra von oben bis unten. " Ihr habt keinen Grund euch zu beschweren, dies ist
meine Festung, ich bin hier der König und Anführer des Clans. Und hättet ihr euch mir nicht verweigert, könntet ihr jetzt an der Stelle dieses Mädchens sein und das Bett mit mir teilen und die Freuden der Lust!" Kylions Augen waren dunkel vor Zorn. Wenefras Augen füllten sich mit Tränen " Du Narr..... ich will dich nur beschützen, vor deinem eigenen maßlosen Selbstmitleid!"
Er runzelte die Stirn und mit einmal bereute er seine Worte ihr gegenüber. Sie wand sich von ihm ab und eilte aus seinem Gemach. Sie konnte seinen Anblick nicht länger ertragen. " Wartet..... Wenefra!" rief er ihr noch hinterher, doch da war sie  schon hinaus gerannt und er hörte sie noch die Treppe hinab laufen. Mit einem Satz sprang er aus seinem Bett, zog sich schnell seine Stiefel über und eilte ebenfalls aus seinem Gemach. Nur mit seiner ledernen Hose und den schwarzen Stiefeln bekleidet.  Als er in die Halle kam, war dort nichts von Wenefra zu sehen.... Verdammt, wie schnell konnte diese Frau denn laufen!? schoss es ihm durch seinen Kopf und er rannte hinaus auf den Burghof. Kaum war er nach draußen getreten, sah er noch wie sie auf seinem schwarzen Hengst davon ritt. "Bleib stehen.....!" schrie er ihr nach, doch sie hörte nicht und war schon durch das offene Burgtor davon geritten. " Welcher Idiot hat verdammt nochmal das Tor offen gelassen!" brüllte er.  Dann rannte er in die Stallungen, schwang sich auf einen Grauschimmel und ritt der Prinzessin nach.
Wenefra wusste nicht wie lange sie geritten war....doch es spielte keine Rolle. Sie wollte einfach nur noch fort, weit fort von Black Wood Castle, fort von Kylion. Auch wenn die Burg ihr zuhause war und sie daran hing, wusste sie das Black Wood Castle keine Ewigkeit in der Hölle wert war. Nach einer gefühlten Ewigkeit, verlangsamte sie ihren Ritt. Sie sah sich um und erkannte das sie sich noch immer auf den Ländereien ihres Volkes befand. Erschöpft brachte sie den Hengst zum stehen und stieg ab. Die Zügel in der Hand, ging sie zu Fuß weiter. Ein paar hundert Meter weiter, lag ein Stück Wald vor ihr und sie beschloss dort Rast zu machen Der Wald war dicht bewachsen und der Boden war mit Farne und Moos bewachsen. Es dauerte nicht all zu lange bis Wenefra an eine kleine Lichtung kam,dort stand eine kleine hölzerne Hütte und diese schien sogar bewohnt zu sein, denn aus dem kleinen Schornstein stieg Rauch. Sie zögerte einen Augenblick bevor sie wagte weiter zu gehen, doch dann nahm sie all ihren Mut zusammen und ging auf die Hütte zu. Plötzlich öffnete sich die Tür und eine junge Frau mit einem kleinen Kind auf dem Arm trat heraus und starrte Wenefra an. Diese kam näher und blieb auf einmal wie angewurzelt stehen, vor ihr stand ihre ehemals gute Freundin Mira!
Mira setzte das kleine Kind auf den Boden und rannte auf Wenefra zu, und auch diese lies die Zügel der Hengstes los und lief ihr entgegen. Die beiden Frauen fielen sich in die Arme, sie weinten vor Freude und konnten kaum fassen, sich nach all der Zeit wieder zu sehen. Mira nahm die Prinzessin mit in die Hütte und dort musste Wenefra ihr alles genau erzählen. Es vergingen Stunden und draußen war es schon finster geworden. Mira hatte ihrer Freundin aufmerksam zugehört und hielt nun ihre Hand in der ihren. "Und was genau willst du nun tun? Kehrst du zurück nach Black Wood Castle oder willst du wirklich in eines der Klöster gehen?"
Wenefra blickte auf den Boden " Ich weiß es nicht Mira, ich weiß zur Zeit gar nichts mehr. Alles ist so verwirrend!" "Aber du liebst ihn! Mir kannst du nichts vormachen, dafür kenne ich dich viel zu gut!" Mira lächelte und drückte sanft Wenefras  Hand. "Aber jetzt erzähl mir von dir meine Liebe. Die ganze Zeit haben wir jetzt nur von mir geredet und was ich alles erlebt  habe. Sag mir, wie ist dir gelungen aus Ask zu fliehen? Und wo ist Symar....weißt du ob er noch am Leben ist?" Wenefra hatte so viele Fragen. Mira lächelte " Nun, all zu viel gibt es da nicht zu erzählen. Kurz nachdem man dich aus der Festung geholt hatte, sind Symar und ich geflohen. Es war nicht all zu schwer, da von Uriah und seinen Kriegern weit und breit nichts zu sehen war. Nach etlichen Tagen sind wir dann wieder in Faron angekommen und haben uns hier im Wald versteckt. Tja und wie du siehst, haben wir überlebt und uns ein kleines zuhause geschaffen. Ja und jener kleiner Mann hier, ist Symars und mein Sohn. Sein Name ist  Wulfgar."  Wenefra stand auf und hob den kleinen Jungen auf ihren Arm. " Er hat Symars Augen....er ist ein hübscher Junge. Ihr müsst sehr glücklich sein, ihn zu haben!" Wenefras Herz wurde schwer. Gerne hätte sie auch eigene Kinder gehabt. Doch sie war
ja noch nicht einmal mehr verheiratet. Sie war Witwe und noch immer Kinderlos, was sie wohl auch bis an ihr Lebensende bleiben  würde. " Kreme dich nicht, du wirst sehen, alles wendet sich zum Guten!" Mira versuchte Wenefra aufzumuntern. Doch diese lächelte nur gequält. " Und wo ist Symar jetzt?" fragte sie um von ihrem Kummer abzulenken. " Symar ist schon seit ein paar Tagen auf Jagt, doch ich erwarte ihn schon bald zurück. Kaum hatte Mira ausgesprochen, sprang die Tür auf und Symar kam herein, mit einigen Kaninchen die er erlegt hatte. " Mira, sieh her Frau....ich war recht erfolgreich. Und sogar ein Reh konnte ich erlegen!" Plötzlich blieb er wie erstarrt stehen. " Wenefra!" das war alles was er sagen konnte. Ohne weiter zu zögern machte er zwei Schritte auf sie zu und nahm sie dann fest in seine Arme. "Bei den alten Göttern und den neuen......du bist es tatsächlich! Bei Odin, du lebst und .....wenn ich es wagen darf zu erwähnen.....du bist noch schöner geworden als ich dich in Erinnerung hatte!" Symar lachte und drückte sie abermals an sich. Nun musste sie noch einmal alles genau erzählen, bis spät in die Nacht hinein.
Am nächsten Morgen, erwachte Wenefra von Pferdegetrappel und schrak hoch. Symar stand schon an der Tür und spähte durch einen Spalt. Er wand sich kurz zu Wenefra und Mia, die ebenfalls erwacht war und deutete mit seinem Zeigerfinger an, das sie sich still verhalten sollten. Dann öffnete Symar langsam die Tür und trat hinaus in freie. Wenefra und Mira hörten wie er mit einem Mann sprach, Wenefra konnte eindeutig Kylions Stimme erkennen und erstarrte. Fassungslos starrte sie Mira an und dann wieder zur Tür. Die Minuten die Symar draußen vor der Tür stand kamen Wenefra vor wie endlose Stunden. "Ich wiederhole mich ungerne Symar, ich will zu Wenefra..... entweder du holst sie heraus oder ich komme herein!" Kylions Stimme klang dunkel und wütend. "Und ich sagte dir bereits, das sie dich nicht sehen will! Auch wenn du jetzt König von Black Wood Castle bist, du hast mir nichts zu sagen Kylion!" Symar betonte Kylions Namen mit einem sarkastischen Unterton. Das war typisch für ihm... er konnte Kylion schon damals nicht ausstehen. Wenefra saß in der Hütte und verdrehte die Augen, als sie die beiden so hörte. Kylion schnaupte harsch. Wenefra hielt es einfach nicht mehr aus und kam aus der Hütte. Ihr Herz fing heftig an zu klopfen als die Kylion vor sich sah. Groß und stark stand er vor ihr, mit blankem Oberkörper, nur mit seiner ledernen Hose und den schwarzen Stiefeln bekleidet. Das lange dunkle Haar wild über seine breiten Schultern und seine muskulöse Brust bedeckend. Sie  schluckte schwer. Symar wollte sich schützend vor sie stellen, doch sie legte ihre Hand auf seinen Arm " Schon in Ordnung Symar, ich habe keine Furcht vor ihm. Er wird mir nichts tun!" sprach sie beruhigend auf ihren alten Freund ein. " Wenn du dich da mal nicht irrst Prinzessin...ich kenne diesen Blick, SEINEN Blick! Den hatte er schon damals wenn er dich ansah!" knurrte Symar. " Also, wenn du Hilfe brauchst, dann ruf nach mir! Ich werde diesem Kerl schon Manieren beibringen!" Kylion schnappte kurz nach Luft und wollte schon auf Symar los gehen, doch Wenefra war schneller und versperrte ihm den Weg. Eindringlich sah sie zu ihm auf und schüttelte warnend ihren Kopf. Kylion sah zu ihr herab, doch er lies sich von Wenefra zurück halten. " Kann ich irgendwo ungestört mit euch reden Mylady?" sprach er leise zu ihr. Sie nickte und ging mit ihm ein Stück von den Hütte weg. " Hier können wir reden...."  Wenefra blieb stehen und blickte zu Symar der noch immer am gleichen Fleck stand und ihnen beiden nachsah. " Er hatte schon immer eine Schwäche für euch..... jeder wusste es auf Black Wood Castle!" knurrte Kylion und er hatte so einen eifersüchtigen Unterton dabei. " Unsinn....Symar war und ist nur ein Freund, schon immer gewesen! Außerdem tut dies jetzt nichts zur Sache. Was wollt ihr von mir Mylord, weshalb seit ihr mir gefolgt?" eindringlich und ernst sah sie ihn an. "Ich will das ihr mit mir zurück nach
Black Wood Castle kommt!" sagte Kylion mit dunkler Stimme. " Weshalb sollte ich das tun? Ich selbst habt mit unmissverständlich klar gemacht, das ich keinerlei Rechte mehr in der Festung meines Vaters habe. Für euch bin ich nur wie eine Gefangene. Und nicht einmal das war ich mehr, ihr selbst habt mich der Burg verwiesen. Habt euch eine Dienstmagd ins Bett geholt, und euch in Selbstmitleid gewunden. Anstatt ein ehrbarer König und Clan Anführer zu sein!" Wenefras Worte trafen ihn und Wut stieg in ihm auf. Keiner durfte es wagen so mit ihm zu reden, und schon gar nicht eine Frau! "Hütet eure Zunge, Weib! Oder....!" Schroff unterbrach sie ihn. "Oder was? Wollt ihr mir drohen Mylord? Nur zu, aber es wird euch nichts nutzen. Ihr seit wirklich keinen Deut besser als euer Halbbruder.....!" Wenefra erschrak über ihre Worte und biss sich auf ihre Unterlippe. Plötzlich packte Kylion sie an ihren Oberarmen und seine Blicke bohrten sich düster und drohend in ihre. Wenefra zog scharf die Luft ein. Symar der alles beobachtete wollte schon zur Hilfe eilen, doch Mira hielt ihn zurück " Lass mein Geliebter! Das ist einzig und alleine ihrer beider Sache. Glaub mir mein Gemahl, er wird ihr nichts tun. Kylion liebt sie viel zu sehr.....und sie ihn!" entsetzt sah Symar seine Frau an " Was denn, Wenefra liebt dieses Ungetüm?" Doch Mira lachte nur " Ja und, ich liebe dich doch auch?" "Was soll das denn jetzt heißen Weib?" schnauppte Symar. " Das soll heißen das du jetzt endlich ins Haus kommen sollst und die beiden in Ruhe!"
" Jage ich dir Angst ein?" Kylions Stimme klang rau. Wenefra versuchte Widerstand zu leisten, doch Kylion hielt sie fest und lies ihr keine andere Wahl, als ihn anzusehen. "Ja.." antwortete sie vorsichtig. Ihre Blicke verfingen sich ineinander und noch ehe Wenefra etwas sagen oder denken konnte, küsste Kylion sie fordernd auf ihren Mund. Wenefra hatte das Gefühl als würden ihre Beine
nachgeben und klammerte sich an Kylions breiten, starken Schultern fest. Auch wenn sie nicht wollte, sie konnte nicht anders, als seinen Kuss zu erwidern. Ein leises dunkles Knurren drang aus seiner Kehle, während er sie fest in seinen Armen hielt und mit voller Leidenschaft küsste. Noch bevor sie wirklich begriff wie ihr geschah, lies er sie auch schon wieder los. Erstaunt sah sie ihn an. " Wie ist eure Antwort Mylady? Kommt ihr mit mir zurück in die Burg oder habt ihr vor, euch auf ewig in den Wäldern zu verstecken?" fragte er sie leise. Noch immer halb benommen von seinem Kuss, konnte sie kaum einen klaren Gedanken fassen.       "Kann ich nicht noch einige Tage darüber nachdenken?" ihre Frage klang so leise, das Kylion sie kaum verstand. " Ich möchte aber jetzt sofort eine Antwort von euch Prinzessin!" antwortete er streng. "Nun, dann beantwortet mir eine Frage Mylord....warum und zu welchem Zweck sollte ich mit euch zurück nach Black Wood Castle kommen? Ihr habt doch einen recht netten Ersatz gefunden, der
euch eure Bett wärmt?" sprach sie zühnisch und erkannte aufkeimenden Zorn in Kylions Blick. " Ihr wisst genau das dies nicht der Wahrheit entspricht Mylady..... ich habe keinen ERSATZ gefunden. Falls ihr auf das Mädchen anspielt, welches ihr in meinem Gemach gesehen habt, so kann ich euch versichern das ich in keinster Weise intim mit ihr geworden bin." Kylion sah Wenefra tief in die Augen. Doch sie war misstrauisch und hackte weiter nach.....so einfach konnte und wollte sie es ihm nicht machen. "Und weshalb war sie dann halbnackt?" sie verschränkte trotzig ihre Arme vor ihrer Brust. Er schnaubte genervt, doch er konnte ihr Misstrauen dennoch sehr gut nachvollziehen. Wäre er an ihrer Stelle gewesen und hätte einen anderen Mann in ihrem Gemach vorgefunden, hätte er diesen mit bloßen Händen das Genick gebrochen! " Sie kam in mein Gemach um mir etwas zu essen zu
bringen, so wie jeden Tag. Ich habe schon länger bemerkt das sie großes Interesse an mir hatte und dann hat sie sich vor mir entblößt. Sie wollte mich wohl verführen, doch dann seit ihr gekommen und habt sie gestört!"
"Nur sie, oder auch euch Mylord?" hackte Wenefra abermals nach. Kylion riss fast der Geduldsfaden, doch er zwang sich dazu weiterhin ruhig zu bleiben. Er wollte kein Risiko eingehen, das sie sich entschied doch hier zu bleiben. Er wollte sie
auf jeden Fall wieder zurück auf die Burg nehmen! "Sie,nur sie! Ich hegte und hege keinerlei Interesse an diesem Frauenzimmer. Mein Interesse galt schon immer nur einer einzigen Frau.....und diese Frau seit ihr Prinzessin! raunte Kylion sanft.
Wenefras Herz schlug wie wild und ihr ganzer Körper kribbelte. " Nun gut Mylord....ich komme mit euch zurück nach Black Wood Castle, doch nur unter einer Bedingung!" eindringlich sah sie ihn an. Er runzelte sie Stirn " Und welche wäre das?" fragte er, misstrauisch geworden. "Ich will das Mira, Symar und der kleine Wulfgar zusammen mit uns zurück kehren. Die beiden gehören ebenso
dorthin wie ihr und ich!" Kylion hatte so etwas schon geahnt. Er nickte ihr zu und gab sein Ehrenwort. Wenefra schrie auf vor Freude und umarmte ihn kurz aber stürmisch, gab ihm einen Kuss auf seine Wange und rannte zurück zu Miras und Symars Behausung.
Kylion blieb stehen und sah ihr nach. Um seinen Mund zeigte sich ein liebevolles Lächeln. Gott, wie sehr er diese Frau doch liebte. Jeden, aber auch wirklich jeden Wunsch hätte er ihr erfüllt. Hauptsache sie war glücklich, denn dann war er es auch! Kurze Zeit später kamen Symar und die beiden Frauen mit dem kleinen Wulfgar aus der Hütte. Symar trat auf Kylion zu welcher ihn um ganze zwei Köpfe überragte. " Ist das euer Ernst? Ihr nehmt uns mit zurück nach Black Wood Castle?" fragte Symar misstrauisch. "Ja, ich gab der Prinzessin mein Wort." Kylion warf ihr einen flüchtigen Blick zu, dann schwang er sich auf sein Pferd und wand sich  noch einmal Symar zu. " Kehrt mit der Prinzessin und eurer Frau zurück in die Hütte. Ich reite zurück zur Burg und hole Pferde, und einen Wagen für euer Hab und Gut. Es wird einige Zeit dauern, sollte ich mit meinen Männern bis zum Nachmittag nicht zurück sein,  wartet nicht, sondern legt den Kleinen schlafen.Ihr werdet dann erst morgen bei Tagesanbruch abgeholt werden!"  Symar nickte Kylion zu und dieser trieb sein Pferd zurück um alles zu zu veranlassen. " Mir scheint als sei die Bestie von dir  gezähmt worden!" Symar drehte sich grinsen zu Wenefra um. Sie wurde leicht rot.  "Ach Unsinn, Kylion tut dies weil er keine andere Wahl hat, wenn ich mit ihm zurück auf die Burg kommen soll. Ich wäre ohne euch nicht gegangen!" " Nein nein, Wenefra.....dieser Mann ist dir restlos verfallen, er liebt dich! Und ich bin mir sicher er würde alles für dich tun!" Sie gingen zurück zur Hütte und machten sich daran alle Habseligkeiten zusammen zu packen, die Symar und Mira mit nehmen wollten. " Irgendwie werde ich unsere
kleine Hütte vermissen!" seufzte Mira, doch Symar sah sie mit hochgezogenen Brauen an " Du weißt nicht was du da sagst Frau.....  ein Zuhause in der Festung ist das beste was uns passieren kann. Wir sind dort geschützt vor Fremden und Feinden, denk an den kleinen Wulfgar. Er wird ab nun in einer der sichersten Festungen des Landes aufwachsen! Wir werden genug zu essen haben!"
"Du hast ja Recht Liebster! Aber du hast noch etwas vergessen, wir sind endlich wieder bei Wenefra!" Mira lächelte und gab ihrem Gatten einen Kuss. Wenefra war nach draußen gegangen zusammen mit dem kleinen Wulfgar im Arm. Sie hatte den Kleinen sofort in ihr  Herz geschlossen. Wie gerne hätte sie ein eigenes Kind gehabt, doch sie dankte den Göttern dafür, das sie bisher noch Kinderlos geblieben war. Ein Kind von Uriah, welch schrecklicher Gedanke! Doch von Kylion würde sie gerne ein oder mehrere Kinder haben wollen. Sie ertappte sich dabei wie sie lächelte.  Der Abend kam und es wurde immer später. Wenefra saß vor der kleinen Hütte und sah in de Richtung aus welcher Kylion zurück kommen würde. Sie hoffte er würde sein Wort halten und sie als auch Symar, Mira und den kleinen Wulfgar wirklich zurück holen. Doch mit jeder weiteren Stunde die verging erlosch ihre Hoffnung mehr und mehr. " Was meinst du, ob er wirklich kommen und uns holen wird? Ich weiß nicht recht, aber ich traue ihm noch lange nicht über den Weg.... immerhin ist er ein Nachkomme der Thorndons und Blut ist nun einmal dicker als Wasser Prinzessin!" Symar war hinaus ins freie getreten und hatte sich
zu ihr gestellt. Besorgt sah Wenefra zu ihrem Freund " Ich glaube nicht, das Kylion sein Wort brechen wird. Er hat trotz allem Ehre im Leib. Außerdem liebt er Wenefra und würde sie freiwillig nicht hier lassen. Er muss also zurück kommen, so oder so!" Mira war ebenfalls zu den beiden getreten und setzte sich neben Wenefra. Plötzlich war Pferdegetrappel zu hören und wenige Augenblicke darauf, sahen sie Reiter...ihnen vorweg Kylion. " Er kommt tatsächlich....Alle Achtung, wer hätte das gedacht!"  Symar ging ein paar Schritte auf die herannahenden Reiter zu. Wenefras Herz schlug schneller und sie war mehr als nur erleichtert.
Kylion und seine Männer hielten ihre Pferde und stiegen ab " Mylady... verzeiht, dass es nun doch so spät geworden ist. Es tut mir leid!" Kylion war auf sie zugekommen und verbeugte sich vor Wenefra. Mira starrte ihre Herrin an, was sollte man dazu sagen, die Bestie von Faron entschuldigte sich für das zu späte Eintreffen? Was bei allen Göttern hatte Wenefra mit diesem Mann angestellt!?
Wenefra sah Kylion direkt in seine Augen " Wichtig ist doch nur, dass ihr euer Wort gehalten und zurück gekommen seit, nicht wahr Mylord?" ihre Stimme klang stolz und kühl. Kylion presste seine Lippen fest aufeinander um seine Enttäuschung zu verbergen die in ihm aufstieg. Er hatte gehofft, dass die Prinzessin ihm um den Hals fallen und vor Freude küssen würde. Welch ein Narr er doch war! Mit einem leisen Brummen, wand er sich von ihr ab und half seinen Männern und Symar beim Verladen der Habseligkeiten. Nachdem aller erledigt war, brachen sie auf und kamen spät in der Nacht auf Black Wood Castle an. Während der ganzen Fahrt über, hatte der kleine Wulfgar fest in den Armen seiner Mutter geschlafen.
Kylion befahl das man die Frauen auf ihre Gemächer bringen sollte, die Männer luden unterdessen die beiden Wägen ab. Kylion trat zu  Symar heran " Wir sollten reden Symar. Ich denke es gibt da einiges zu besprechen!" skeptisch sah Symar zu Kylion auf, doch dieser lud ihn in die Halle ein, zu einem Becher Met. Am Kaminfeuer setzte sich Kylion auf seinen Thron und Symar musste sich eingestehen das dieser eine wirklich imposante Erscheinung darauf abgab. Symar schluckte und nahm auf einen der Stühle Platz. Kylion sah ihn  fragen an " Weshalb setzt du dich nicht neben mich? Wirke ich denn so angst einflößend auf dich?" seine Augen waren dunkel und ja, Kylion jagte Symar in diesem Moment wirklich eine Heiden Angst ein. " Komm, setzt dich zu mir, wir sollten reden!" klang
Kylions Stimme eindringlich und dunkel. Er zeigte auf den Platz neben sich und Symar tat wie Kylion wollte. " Mylord!?" wand sich Symar kleinlaut an ihn " Was genau wollt ihr mit mir bereden?" Kylion füllte einen Becher mit Met und reichte diesem Symar. "Da du jetzt mit deiner Frau wieder hier auf Black Wood Castle seit, möchte ich das ihr euch wieder um die Pferde kümmert, jedoch möchte ich auch, das ihr als mein Gefährte hier im Haupthaus der Burg lebt, zusammen mit eurer Frau, die wieder ihre Aufgabe als Zofe der Prinzessin aufnehmen kann, sofern sie es möchte. Auch dir ist deine Aufgabe frei gestellt. Du kannst annehmen aber auch ablehnen. Um euren Sohn musst du dich nicht mehr sorgen. Er wird es gut haben hier!" Kylion hielt seinen Becher Met zu Symar hin und dieser stieß freudig mit seinem dagegen, bevor die beiden Männer auf ihr beider Wohl tranken. " Habt Dank Mylord, ich nehme diese Stellung gerne an!" Symar konnte es kaum fassen. " Bevor du dich nun zu deiner Frau legst..... Du kannst mich Kylion nennen!" dann trank er seinen Becher leer und erhob sich von seinem Throne. "Wie ihr wünscht..... Kylion!" Symar lächelte und tat es Kylion gleich, trank seinen Becher leer und erhob sich ebenfalls. " Ich wünsche dir eine geruhsame Nacht Kylion und habt nochmals Dank!" dann begab sich Symar nach oben in das zweite Stockwerk des Haupthauses, wo er sich zu seiner Frau legte. Sie und der kleine Wulfgar
schliefen schon. Zufrieden und glücklich schloss nun auch Symar seine Augen und war kurz darauf eingeschlafen. Kylion war noch wach, er saß an seinem Fenster und starrte in die Nacht hinaus. Nur noch zwei Stunden und der Morgen würde grauen.
Plötzlich hörte er ein leises klopfen an seiner Tür, er runzelte seine Stirn und ging zur Tür. Er zögerte einen kurzen Augenblick bevor er öffnete und erstarrte, vor ihm stand Wenefra, nur mit ihrem dünnen Nachtgewand bekleidet und sah ihn schüchtern an. "Ich habe gehört das ihr noch wach seit Mylord. Da wollte ich die Gelegenheit wahr nehmen um euch zu danken. Dafür das ihr die drei hier in der Burg aufgenommen habt. Und ich wollte gerne wissen, wie es für die beiden hier jetzt weiter geht?!" Wenefra hoffte er würde nicht hinter den wahren Grund kommen, weshalb sie mitten in der Nacht vor seiner  Tür stand. Kylion hatte
sich schnell wieder gefangen und musterte Wenefra eindringlich. " Ist euch nicht kalt Mylady? Sein Blick fiel auf ihre nackten Füße auf dem kalten Steinboden und sie folgte seinem Blick. " Nein, es ist nicht so schlimm... aber danke, das ihr euch sorgt  Mylord!" Wenefra senkte ihren Blick und befürchtete Kylion könnte es hören. " Nun dann, ich wünsche euch noch eine erholsame Nacht Mylord!" Wenefra wollte sich gerade zum gehen abwenden, als Kylion sie plötzlich packte, sie auf seine starken Arme hob und in sein Gemach trug. Dort legte er sie sanft auf sein Bett und legte eine große Fell Decke über sie. Dann wand er sich ab und ging hinüber zum Kamin. Er warf ein paar große Holz Scheide auf die kleine Flamme und sah zu wie diese nun wieder größer wurde und mehr Wärme schenkte. Er starrte in die Flammen und in seinem Schädel hämmerte es. " Was hatte sich Wenefra nur dabei gedacht, halb bekleidet vor seiner Tür zu stehen, und so zu tun als wüsste er nicht genau, was sie eigentlich von ihm wollte. Kylion schluckte schwer, dann drehte er sich langsam zu ihr um und sein Blick war wie eine scharfe Schwert Spitze die sich in ihr Herz bohrte.  "Weshalb seht ihr mich so eigenartig an Mylord?" ihre Stimme zitterte und sie spürte wie heiße Lust in ihr aufstieg als er sich langsam auf dass Bett zubewegte. " Das fragt ihr noch? Habt ihr nicht schon genug mit mir gespielt Mylady? Ist es nicht langsam an der Zeit damit auf zu hören?" Kylion war nun ganz nahe und beugte sich über sie, dabei stütze er sich mit seinen Armen auf dem Bett links und recht von ihr ab. Sein Blick war so tief wie das Meer und Wenefra glaubte Ohnmächtig werden zu müssen, so mächtig war seine Erscheinung. Noch immer war er nur mit seiner Ledernen Hose bekleidet, nur die schwarzen Stiefel, hatte er bereits ausgezogen. Sie sah im Schein der Flammen seine Muskeln, wie sie sich unter seiner Haut leicht bewegten, ein deutlichen Zeichen dafür wie angespannt er war.                        "Mylord...ich verstehe nicht ganz...was meint ihr damit!" ihre Worte kamen nur flüsternd über ihre Lippen und sie benetzte diese nun leicht mit ihrer Zunge. Das alleine reichte schon aus, das Kylion die Kontrolle verlor und seine Lippen auf die ihren presste. Er war darauf gefasst, das Wenefra ihn von sich wegstoßen und ihn Ohrfeigen würde. Das wäre immerhin nicht das erste Mal gewesen. Doch zu seinem Erstaunen, passierte genau das Gegenteil, sie strich mit ihren Händen über seine muskulöse Brust und erwiderte seinen Kuss. Er löste sich für einen
Moment von ihren Lippen und sah sie an " Wenefra!" seine Stimme klang rau und heißer vor Begierde. "Ja Kylion?" flüsterte sie ihm entgegen. Er wagte seinen Ohren nicht zu trauen, hatte sie gerade eben seinen Namen geflüstert, zärtlich und liebevoll? "Bitte, spiel nicht mit mir..... ich könnte es nicht länger ertragen. Geh wenn du gehen möchtest, ich werde nichts tun um dich gewaltsam in meinem Bett zu halten!" fast schon verzweifelt sah er sie an. Doch Wenefra berührte seine linke Wange mit ihrer zarten Hand " Versprochen?" hauchte sie ihm zu. " Versprochen Prinzessin!" antwortete er wahrheitsgemäß und wollte sich schon
erheben, doch sie hielt ihn zurück " Wohin willst du?" fragte sie sichtlich erstaunt und er war nicht weniger verblüfft. "Den Weg für euch frei machen....ihr wollt doch mein Gemach verlassen?" verblüfft sah sie ihn an und schüttelte ihren Kopf. "Nein, ich wollte euer Gemach nicht verlassen. Wie kommt ihr auf diesen Gedanken?" Doch Kylion konnte kaum noch klar denken. Zu neu war diese Erfahrung für ihn, das Wenefra freiwillig bei ihm blieb. Endlich hatte sie aufgehört ihn zu foltern und er hoffte, sie würde nun seinem Wunsch folge leisten und seine Gemahlin werden wollen. "Wollt ihr nicht zu mir ins Bett kommen  Mylord?" Kylion wurde von ihrer lieblichen Stimme aus seinen Gedanken gerissen und starrte sie an " Ihr wollt das ich zu euch ins Bett komme?" fragte er noch einmal nach. Beide waren wieder zur förmlichen Anrede zurück gekehrt, was beide doch nicht
wirklich störte. Immerhin waren sie nicht miteinander vermählt. Wenefra lächelte " Ja, das möchte ich. Es sei denn ihr hegt einen anderen Wunsch!" und dann betörte sie ihn mit einem Augenaufschlag, der keinen Zweifel mehr daran lies, das er sich zu ihr legen sollte. Er wusste genau was er wollte und sie wusste es auch. Langsam beugte er sich wieder über sie und neigte seinen Kopf um sie zu küssen. Doch diesmal legte sie ihren Kopf in ihren Nacken und lockte ihn mit ihrem schlanken Hals. Er verstand ihre geheime Aufforderung sofort und begann ihren Hals zu küssen und sanfte Spuren mit seiner Zunge darauf zu zeichnen.
sie genoss es und ließ ihn weiter gewähren. Als er nach einer Weile von ihrem Hals abließ, war sie einem Zustand der Verzweiflung nahe, sie wollte noch so viel mehr und das dringend! Strafte er sie? Würde er sie denn nicht intensiver berühren wollen? Doch er machte weiter, nachdem er sich seiner Hose entledigt
hatte. Diesmal kam er zu ihr ins Bett gekrochen und legte sich neben sie. Kylions Hände streichelten sanft über ihre Schulter,  hinab zu ihren vollen Brüsten. Dort verweilte er uns umschloss ihre rechte Brust mit seiner Hand. Sanft fing er an diese zu massieren und mit seinem Daumen über ihre harte Spitze zu gleiten. Wenefra stöhnte leise auf und das Prickeln in ihrem Körper verstärkte sich, als er ihr Hemd von ihren Schultern streifte. Seine Lippen umschlossen ihre Brustspitzen und er fing an zu saugen und zu lecken.
Kylion konnte sich kaum noch zurück halten ihr endlich seine Liebe zu zeigen. Als er für einen Augenblick zu Wenefra auf sah, erblickte Kylion ein liebevolles sanftes Lächeln. Sie strich ihm durch sein dunkles Haar und ihr Blick verriet ihm das sie
für ihn bereit war. Nach einer innigen und aufregenden Liebesnacht, lagen Kylion und Wenefra Arm in Arm zusammen. Er konnte es noch immer nicht
recht glauben, dass die Prinzessin ihn liebte. Doch dann als er seinen Blick auf sie richtete, bemerkte er das sie ihn beobachtet hatte. "Du bist ja wach?" sagte er mit einem Lächeln auf seinen Lippen. " Darf ich eine Frage stellen, Mylord?" entgegnete sie ihm. Kylion runzelte die Stirn. " Aber nur wenn du mich bei meinem Namen nennst und DU zu mir sagt!" Wenefra  lächelte.  "Wie ihr wünscht Mylord!" Kylion drehte sich blitzschnell über sie und sah ihr tief in die Augen. " Ich meine es erst Wenefra, ich liebe dich und ich denke ich habe es dir heute Nacht eindeutig bewiesen, wie sehr. Mein Leben würde ich für dich lassen, und mehr noch!" Wenefra nahm sein Gesicht in beide Hände und zog sein Gesicht zu sich und küsste ihn. Dann sah sie ihn erneut an "Mir geht es ebenso....Kylion! Doch was ich Euch...ich meine Dich fragen wollte, wünscht du dir eigentlich Kinder?" ihre frage überraschte ihn einen kurzen Augenblick, doch dann lächelte er und sagte " Das war eigentlich meine Absicht, dass wir eines Tages Kinder bekommen würde!" Kylion lächelte. " Das ist auch gut so, denn wir werden jede Menge Kinder haben! Und ich denke du wirst ein wundervoller Vater sein!" er musste leicht auflachen " Und das weißt du alles jetzt schon?" ein neckischer Blick blitzte in seinen Augen auf. "Ja, eine alte Frau ist mir in meinem Traum erschienen und diese hat mir vorher gesagt, das wir zusammen sechs Kinder haben werden!" Kylion sah Wenefra zuerst etwas erschrocken ab, doch dann lachte er und küsste sie auf ihre Stirn. "Sechs.....soso....na dann muss ich mich aber ganz schön anstrengen!" er zwinkerte ihr an und grinste. " Oh ich bin
mir sicher das es für dich eine Leichtigkeit sein wird!" sie zwinkerte ihm zurück und ihr Herz wurde weit. Sie konnte es  kaum fassen, wie viel Glück sie letzten Endes doch hatte. Kylion strich sanft über ihre zarte Wange " Aber jetzt habe ich auch noch eine Frage meine Liebste. Wirst du meine Frau werden?" sein Herz schlug ihm dabei bis zum Hals und sein Blick wurde ängstlich. Doch Wenefra lächelte beruhigend " Ja Kylion, dass will ich und zwar von ganzen Herzen!"

Eine Woche später wurde Kylion die Bestie von Feron und Wenefra die Wolfsprinzessin miteinander vermählt. Es war ein wundervolles
Fest. Mira und Symar waren glücklich darüber, dass Wenefra endlich ihre wahre Bestimmung gefunden hatte. Wenefra war überglücklich
darüber in Kylion ihre große Liebe gefunden zu haben. So lange schon trug sie dies in ihrem Herzen, doch erst jetzt traf sie die Erkenntnis mit voller Wucht!
Die beiden waren sehr glücklich miteinander und König Kylion las seiner schönen Gemahlin jeden Wunsch von den Augen ab. Seit nunmehr zwei Monaten waren die beiden jetzt miteinander vermählt und sie bereute nicht eine Sekunde davon. Doch eines Tages als sie Arm in Arm mit ihm im Bett lag,nahm sie seine Hand und legte diese auf ihren Bauch. "Ich habe Neuigkeiten für dich mein Liebster, wir bekommen ein Kind!" erschrocken drehte er sein Gesicht zu ihr " Ein Kind? Oh meine Liebste, was für ein Segen! Aber seit wann weißt du es?" " Nun, eine Frau weiß es eben, wenn sie in anderen Umständen ist. Außerdem ist meine monatliche Blutung ausgeblieben und das ist ein sicheres Zeichen dafür das ich ein Kind von dir bekomme mein Liebster!"
Kylion überdeckte ihr Gesicht mit zärtlichen Küssen. Er konnte sein Glück kaum fassen, er wurde Vater!







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