Ich denke, ich werde eine Pause machen und mich eine Weile aus meinem so geliebten Hobby zurück ziehen. 
Wenn ich etwas tue, dann aber auch richtig, unter Nutzung von möglichst viel Zeit und immer versucht 100% Leistung zu bringen. Dies hat dazu geführt, dass meine anfänglich so kleine Leidenschaft sich gewandelt hat und begann immer größere Teile meines Lebens einzunehmen. Eine Weile habe ich es genossen, mein Hobby endlich so auszuleben, aber mit der Zeit wurde der Druck immer größer. Ich muss liefern, muss besser werden, noch besser, ich bin nicht gut genug, was werden die Leute von mir denken, wenn sie sehen, was bei all der Zeit und Energie letztlich rauskommt? Bestimmt nichts Gutes. 
Was für mich eigentlich ein Ausgleich zum Stress des Alltages sein sollte, erzeugt zunehmend Druck auf mich, zumal ich trotz des hohen Aufwandes, den ich in mein Hobby steckte, das Gefühl habe immer schlechter zu werden, anstatt mich weiter zu entwickeln. Die alte Leidenschaft ist dem Alltagstrott gewichen und was mir früher so leicht fiel, ist jetzt ein Kampf. Ich beginne mich dabei zu ertappen, dass ich mein Hobby nicht mehr als Freizeit und Spaß begreife, sondern nur noch eine Belastung darin sehe. Wo liegt denn da der Sinn? Ich habe versucht, alles etwas zurückzufahren und weniger zu machen, aber meine Ansprüche an mich selbst verbieten mir das. Entweder ganz oder gar nicht, und wenn ganz auf Dauer nicht funktioniert, so gibt es nicht mehr viele Auswahlmöglichkeiten. Ich will das alles eigentlich nicht aufgeben, aber ich weiß nicht, wie es weitergehen soll, wenn ich nicht zumindest vorerst genau das tue und hoffe, dass so die Leichtigkeit und die Leidenschaft wiederkehrt und ich wieder Spaß an meinem Hobby habe.

Kommentare

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    von welchem hobby sprichst du denn? so ging es mir auch schon mal^^

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Feenstaub

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