Prolog

Dies ist die Geschichte des Unsterblichen Magnus.

Angefangen bei einem kurzen Abriss seines menschlichen Lebens, über den Zeitpunkt als er zu einem Wesen der Nacht wurde, bis in das Jahr 2066.

In diesem neuen Dasein begegneten ihm immer wieder Gefahren durch die Bedrohung von Sterblichen oder Artgenossen. Als Krieger ist er den Kampf gewohnt und stellt sich ihm normalerweise auch, wenn er nicht völlig aussichtslos erscheint.

Inzwischen hat er auch für einen Unsterblichen ein stolzes Alter von 1200 Jahren erreicht. Mit über 1000 Jahren gehört er unter Seinesgleichen zu den Uralten. Nur wenige erreichen dieses Alter und deshalb ranken sich einige Legenden um diese Unsterblichen. Sie werden von manchen auch als Götter bezeichnet. Sie besitzen Fähigkeiten, die die Jüngeren noch nicht haben und sie sind auch körperlich enorm stark. Ihre telekinetischen und telepathischen Kräfte sind sehr groß und können auch jüngeren Unsterblichen gefährlich werden. Bei Magnus traten diese Kräfte allerdings verzögert auf, da er lange geschlafen hatte und sozusagen als 400 jähriger erwacht ist. Doch er holte dieses Defizit innerhalb eines Jahrhunderts relativ schnell auf. Auch bedingt durch die Strapazen, die er erleiden musste und die Vernichtung von einigen Herausforderern steigerten sich seine Kräfte schneller als gewöhnlich.

Mit seinen 1,80m, den blauen Augen, dem hellblonden glatten Haar, das bis zur Mitte des Rückens reicht und seinem athletischen Körperbau, galt er seit jeher als sehr attraktiv. Dies wird durch seine hohen Wangen und seinem fein geschnittenen Gesicht noch unterstrichen. Sein Aussehen hatte ihm schon oft in seinem Leben Vorteile eingebracht.

Ihm gefiel sein Vampirdasein von Anfang an, er genießt seine Fähigkeiten und hatte nie Gewissensbisse wegen seiner Natur. Er ist sich seines Äußeren sehr bewusst und er hat ein wenig narzisstische Züge. Allgemein ist er sehr selbstbewusst und gewohnt zu bekommen, was er will.

Magnus ist eher ein Einzelgänger und hat höchstens seine jeweilige Gefährtin an seiner Seite. Zu Sterblichen pflegt er keinen Kontakt, außer er jagt sie oder vergnügt sich mit ihnen. Dabei ist er nicht zimperlich und lebt dabei gern seine grausame Seite aus. Vor allem bei der Jagd.

Zu Seinesgleichen ist er dagegen nicht grausam, außer er hat einen triftigen Grund dazu, zum Beispiel Rache. Er lebt nach dem Motto „Leben und leben lassen" und mischt sich nicht in fremde Angelegenheiten. Wenn jemand seiner engen Vertrauten in Gefahr ist, scheut Magnus jedoch keine Gefahren, um denjenigen zu retten. Da kommt der ehemalige Krieger in ihm durch und er zieht in den Kampf.

Magnus ist neugierig, wissbegierig und geht zum größten Teil mit der Zeit. Er umgibt sich gern mit Luxus und kleidet sich modern. Als Wohnort bevorzugt er die Metropolen der Welt. Da er inzwischen ein hohes Alter erreicht hat, kann er sich in einer neuen Stadt gute Jagdreviere erobern.  

Außerdem ist er sehr leidenschaftlich und selten treu. Seine Partnerinnen müssen ihn mit Affären und Abenteuern teilen. Er bindet sich nur emotional, nicht körperlich, an Jemanden. Männerfreundschaften hat er selten, eher eine Mischung aus Freundschaft und Affäre. Sexuell zieht es ihn zwar mehr zu Frauen, aber er verkehrt auch mit Männern. Das ist unter Unsterblichen normal.

Im Allgemeinen gibt er ungern auf und möchte sein Ziel erreichen. Gelingt es ihm zum Beispiel nicht, eine Unsterbliche zu erobern, lässt ihn das fast verzweifeln und er akzeptiert einen Korb nur mühsam. Doch nach mehreren gescheiterten Eroberungsversuchen gibt er auf. Er fragt sich jedoch, was er noch tun könnte, damit sie ihn erhört und kann nicht verstehen, dass jemand ihn einfach nicht will. Aber Magnus würde niemals eine Unsterbliche zu etwas zwingen. Das würde er als persönliche Schmach empfinden. Er liebt es zu verführen und den Triumph, wenn er es geschafft hat. Würde er mit Gewalt zum Ziel kommen, wäre das eine bodenlose Niederlage und würde ihn auch nicht befriedigen. Er hat es nicht nötig Gewalt anzuwenden und das wäre unter seiner Würde.

Auf Menschen wirkt Magnus sehr anziehend. Seine strahlend blauen Augen, das hell schimmernde lange Haar, groß gewachsen und seine feinen Gesichtszüge. Die verleihen ihm eine gewisse Unschuld. Ein Teufel in Engelsgestalt, wie ihn seine Blutstochter Magdalena anfangs bezeichnete.

Bei seinen Opfern bevorzugt er junge Frauen, Teenager. Am liebsten verführt er sie und tötet sie beim Sex. Dabei hält er seine enormen Kräfte nicht im Zaum und verletzt die Mädchen dabei schwer. Für ihn ist es sehr befriedigend, dass er sich nicht zurückhalten muss. Ihn erregt dabei seine Zügellosigkeit, die Mischung aus erotischen Gefühlen und Blut und nicht die Qualen seiner Opfer. Außer zur Nahrungsaufnahme ist er normalerweise nicht gewalttätig zu Sterblichen.

Er mischt sich gern unter sie, sitzt in ein Café, eine Bar und beobachtet einfach die Leute.

Zeitweise mag er auch die Einsamkeit, aber sie wird ihm schnell zu langweilig. Deswegen lebt er gern in großen Städten. Auch um anonymer zu bleiben.

Im Moment herrscht er über die Stadt Las Vegas und hat seine Gefährtin Jessica an seiner Seite. Magnus besiegte den vorigen Herrscher Alexeij in einem Duell und erbte somit dessen gesamtes Vermögen und den Besitz. Das Herrscherpaar genießt zurzeit das luxuriöse Leben in der Stadt der Sünde, aber bei Magnus währt diese Ruhe normalerweise nicht lange.  

 

 

 

 

 

 

 

 

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