Prolog

Prolog

Unbeweglich stand der Mann in seinem langen schwarzen Ledermantel da und beobachtete mit leicht gesenktem Kopf die Straße im hellen Licht des Tages. Der Wind wehte das dunkle Haar vor sein Gesicht und spielte mit den Strähnen als würde er versuchen daran zu zupfen, nur um sie gleich wieder loszulassen. Der Fremde hatte die Arme lässig verschränkt. Nur wer ihn genau beobachtete, hätte vielleicht feststellen können, dass er ungeduldig und nervös mit dem Zeigefinger auf seine Armbeuge tippte.
Er war eine imposante Erscheinung, wie er da stand, hochgewachsen, in schweren Stiefeln, schwarzer Lederhose und dem offenen Mantel, der sich kaum im Wind bewegte. Vom Gesicht konnte man nicht viel erkennen, denn der schwarze breitkrempige Hut, der leicht in sein Gesicht gezogen war, verhinderte eine direkte Sicht auf seine Züge.
Die Menschen, die geschäftig rauf und runter liefen, musterten den düsteren Mann skeptisch und misstrauisch. Einige versuchten, Abstand zu halten, wenn sie an ihm vorbei gingen, oder wechselten die Straßenseite. Riley Scott wusste um seine einschüchternde Ausstrahlung, aber ihn scherten die Leute nicht. Er hatte eine Aufgabe zu erfüllen und danach würde er wieder dahin gehen, woher er gekommen war. Es konnte auch nicht mehr lange dauern, sie würde bald auftauchen, dann konnte er sie mitnehmen und von hier verschwinden.

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