Prolog: Schwarzes Shogunat auf rotem Grund

Der Winter war gerade vorbeigezogen. Viele Leute auf dem Land hat er sich kosten lassen. Die Menschen sind ausgehungert, schwach und Kriegsmüde.
Der Klan Takeda hat den Titel "Shogunat" angestrebt, und ihn bekommen. 
4 Jahre lang verwüstete der nun größte Klan Japans in dessen Herzen niedere Provinzen. Ob Himagawa in Süden, Hoganji nördlich oder Satake und Satomi im Osten, alles ist nun unter der Kontrolle Takeda Nobushiges, der Daimyō, also Oberhaupt des Klans Takeda.
Das Familienwappen der Takeda, die vier schwarzen Vierecke, fegt über halb Japan. Doch keiner war gewillt dies stumm hinzunehmen.
Die Takeda besitzen eine gewaltige Armee, die gut ausgebildet, ausgerüstet und noch besser geführt ist.   
Zuletzt wurde das Bündnis zwischen den östlichen Klans Mori, Amako, Ukita und Asai in einer monumentalen Schlacht Zeuge von eines nicht entschiedenen "Scharmützels", auch wenn dieses Wort die Größe des Aufeinandertreffens nur verherrlicht,  gegen das jetzige Takeda-Shogunat (militärischer Führer Japans).
Die Takeda waren auf das Zusammentreffen mit dem östlichen Bündnis vorbereitet. Die Takeda besitzen ausgezeichnete Strategie- und Bogenschulen, wohingegen der Zusammenschluss der östlichen Klans, den man " Hikari to yami" also "Hell und dunkel" taufte, nur pure Truppenstärke aufbringen konnte.
Hier konnte Quantität, Qualität gleichstellen.
Nun herrscht ein empfindlicher Frieden zwischen dem nun frisch ernannten Shogun Nobushige und seinem Klan, mit allen anderen Fürsten und deren Vasallen die diesen nicht akzeptierten. Wer weiß wie lange dieser anhält. Doch ist Takeda geschwächt, und leckt seine Wunden im Zentrum ihrer Macht, Kyoto. 
Der Oda Klan, an der südlichen Küste Zentraljapans, sind vermehrt europäische Handelsschiffe eingetroffen. An Bord Gewürze, Alkohol, Werkzeug
und jemand, der all´dies zu Gunsten einer Seite ändern könnte.
Jemand, der seinen eigenen Geschäft nachgeht.
Jemanden,
den man einer Hexer nennt.

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