Einst als ich ging an einem Wintermorgen hinaus, sah die Welt gar wundervoll aus! Es war, als läge Puderzucker und Feenglanz auf allen Häusern, Wiesen und Bäumen... mir schien, als würde ich noch träumen. Der Reif war gar wundervoll, seine kristallinen Formen schmückten alle Pflanzen, das Licht der Strassenlaternen, erweckte den Eindruck als würden immer noch feine Feen über alles tanzen. Ihren Glitzerglanz überall verteilten, wo sie kurz oder länger verweilen.

Die Luft war kalt doch herrlich klar, ich ging durch die Welt und fand's wunderbar. Wie Edelsteine glitzerte es überall, wie ein Reich der Magie, wirkten Hügel und Tal... Und ich begriff ein weiteres Mal, warum der Winter uns oft so verzaubert erscheint. Warum die Weihnacht in dieser Zeit gefeiert wird, denn auch wenn der Schnee funkelnd darniederliegt, dann alles zu einem Märchenland gebiert.

Der Reif ist jedoch besonders schön, in ihm kann man so viele Formen sehn, und wenn dann darüber noch mag die Sonne aufgehn, der Himmel leuchtet rein und blau, dann zieht Ehrfurcht in mein Herz hinein... ob all der grossen Wunder Zahl, die uns vor Augen geführt werden, von Mal zu Mal.

Reif ist ein ganz besonderes Wunderding, weil er die Bäume besonders edel ziert, alles dadurch lebendig wird. Die kahlen Äste werden geschmückt durch ein besonderes Kleid, dass vertreibt das zeitweilige Wintersleid. Und überall bildet er eine glitzernde Schicht, z.B. auf glatten Flächen: auf Zäunen und Bänken, das lässt unseren Blick auf das innere Kind uns lenken.

Darum danke, für den Puderzucker mit Feenglanz, das lässt uns teilhaben an der Jahreszeiten lebendigem Tanz!

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Feenstaub

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