Es ist einer dieser Tage, an denen man lieber im Bett geblieben wäre, es aber nicht durfte. Acht Stunden Schule, zwei Stunden Busfahrt. Und schlechte Laune. Die Menschen um mich herum sind morgens immer gut gelaunt. Meistens ist es ansteckend, heute geht es mir einfach auf die Nerven.

Der Himmel draußen ist bleigrau, passend zu meiner Stimmung. Ich gehe vor die Tür und stöpsle mir die Ohren zu. Versuche die Welt noch ein wenig von mir fern zu halten. Versuche wach zu werden. Das schätze ich an langen Busfahrten: Viel Zeit, in der man laut Musik hören kann, ohne das jemand etwas von dir braucht. Der Bus fährt an, die Musik beginnt. Straßenlärm und Septicflesh. Außen laut, innen ruhig.

Der Tag geht erstaunlich schnell vorbei, und meine Laune bessert sich. Das Mittagessen hat geholfen. Die Menschen gehen mir auch nicht so sehr auf die Nerven, wie ich dachte. Mir fällt wieder ein, dass ich schätze, was sie zu erzählen haben. Das muss ich ihnen öfter sagen. Zum Unterrichtsende bin ich sogar die grimmige Miene losgeworden.

Der Bus fährt zurück, und Regen trommelt gegen die Scheiben. Trommeln an der Scheibe, und in den Kophörern. Regen und Judas Priest. "This is my Painkiller". Ich komme nachhause, und freue mich auf das Wochenende. Auf Sonnenschein und freie Tage.



Kommentare

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    Kann mich hierbei nur meinen Vorrednerinnen anschließen. Auch bei mir werden hierbei Erinnerungen wach, und finde es auch super geschrieben. 5/5

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    cooler text :)

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    Erinnert mich an meine eigene Schulzeit... :P Cooler Text, gefällt mir! (*-^)b

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