Weihnachten?  
Was soll das sein? Kein Fest der Liebe,
nur Geldschneiderei! 
Vom Weihnachtsbaum bis zu den Geschenken, 
vom Weihnachtskranz bis zum Schmuck an den Wänden.
Alles nur des Scheines Zier,
worauf es wirklich ankommt, die Grundessenz, verhüllt vom Mantel aus Gier...

Geheuchelte Empathie und Menschlichkeit, 
zur Weihnachtszeit ist jeder zum Spenden bereit...

Der Bettler an der Straßenecke, 
zitternd in einer alten Decke,
wurd' vorher immer ignoriert.
Jetzt kriegt er so mache Münze,
während die Barmherzigkeit sich selbst applaudiert. 

Zuhause sitzen die kleinen Kinder,
bestaunen den Zauber vom weißen  Winter.
Die Wohnung wird gar bunt geschmückt,
das Kinderherz, es schlägt verzückt.

Denn jetzt ist ihnen sonnenklar,
Geschenke wird es geben, wie wunderbar!
Ist es schließlich dann soweit, 
hört man sie fast alle nur schimpfen.
Etwas fehlt, was andres wollten sie nicht, so bald wie möglich soll sich Mutti durch die Kaufhäuser kämpfen...
Wo ist nur die Dankbarkeit?

Verschluckt von Trotz und Gier...
Die Kinder lernen es nicht besser,
die Eltern verziehen die Sprösslinge schier.
Der Weihnacht' Zauber wird immer blasser.

Selten gleich, in der Regel erst später oder gar nie,
versteht man den Sinn der heiligen Nacht.
Ein Fest der Liebe und Harmonie,
zur gegenseitigen Wertschätzung und Achtung gemacht. 

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Feenstaub

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