Schwarzbunte Tage6 oder das Finale

„Vielen Dank. Vielen Dank für diese Ehre. Doch ich finde, das was ich getan habe ist etwas Selbstverständliches und jeder in dem Raum hätte in ähnlicher Weise reagiert und gehandelt. Doch ich möchte auch noch mal an dieser Stelle meinen Rettern danken, die mich gesundgepäppelt haben und den Seelsorgern, die die anderen Rettern zwischendurch – ja sogar während des Einsatzes betreut haben – und somit auch ein wichtiges, essentielles Stück zur Bewältigung beigetragen haben. Ohne Sie wären sogar die erfahrensten an dem Einsatz zerschellt. Außerdem hat jeder der mitgearbeitet hat, egal wie, enormen Mut und Willensstärke gezeigt, um diese Unfall, schrecklichen Unfall, diese Katastrophe in den Griff zu bekommen. Danke an alle die sich selbst und mich unterstützt haben. Eine Medaille, sei sie Bronze, Silber, Gold, Großkreuz oder Kreuz, ist nur eine Materielle Auszeichnung, aber das Menschliche, den Mut, den alle hier gezeigt haben, ist eine größere Auszeichnung als alles andere. Und deshalb werde ich auch das Preisgeld von – äh – wie viel war das? – Tausend? – Tausend auch den Seenotrettern spenden. Denn auch sie stürzen sich furchtlos in die Fluten der Nord und Ostsee. Sie fahren raus, wenn andere reinfahren – so wie einige von uns auch. Und sie riskieren auch ihr Leben in den Fluten. Und aus Anerkennung werde ich auf das Preisgeld verzichten und es der DGzRS zugutekommen lassen. Danke.“

 

Kommentare

  • Author Portrait

    Hey! Zu den letzten Kapiteln hatte ich nicht mehr so viel anzumerken, dass mir noch besonders aufgefallen ist, deswegen gibt es hier jetzt nur noch ein paar Abschlussworte. Deine Story hat sich tatsächlich anders entwickelt als ich erwartet habe. Es wird beschrieben, wie zwei Menschen zwei Unglücke miterleben – ein etwas ungewöhnliches Konzept, aber ich habe es gerne gelesen. Mir gefällt der Bezug auf reale Ereignisse und die Intention dem Leben einzuhauchen. Allerdings hätte ich persönlich mir abschließend noch ein genaueres Bild der Protagonisten gewünscht. Was macht es mit den beiden, innerhalb weniger Tage so viel mitzuerleben? Wie sind für sie die Zusammenhänge? Was haben sie aus ihren Erlebnissen gelernt? Etwas Ähnliches hast du schon aufgegriffen, indem du das letzte Kapitel als zurückblickende Rede gestaltet hast. Allerdings war das eben eine Rede, wie sie jemand auf einer Preisverleihung normalerweise hält. Ein Dialog der Protagonisten, in dem sie aufarbeiten, was passiert ist und wie selbst damit umgehen, wäre meiner Ansicht nach noch interessant gewesen. Oder etwas ähnliches, das die Ereignisse noch einmal in Verbindung setzt und ihre Auswirkungen auf die Charaktere zeigt. - Aber auch wenn dieser Aspekt mir etwas gefehlt hat, ändert das nichts daran, dass ich deine Geschichte gerne gelesen habe und vermutlich auch noch in andere deiner Werke mal einen Blick hineinwerfen werde. Das Konzept reale Geschehnisse durch Geschichten lebendiger zu machen überzeugt mich wirklich!

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