Schweiß, überall, doch dachte ich es sei mein Blut als ich aufgewacht wie jeden Tag.
Starrend sehe ich an die Decke meines Raumes der nicht mein zu sein scheint, da etwas anderes hier regiert.
Ich warte und starre auf diesen Punkt, schwarz, ein kleiner schwarzer Punkt seit ich denken kann an diesem Platz im dunklen Zimmer, doch verbirgt er etwas grauenhaftes.
Ich starre und warte das etwas passiert, doch nichts passiert, ich erwarte das ein Wesen daraus entstammt und mich mit sich zerrt und mein Fleisch durch diese Öffnung in die Hölle zerrt, doch nichts passiert.
Ich schreie und schreie aus angst aus ganzer Kehle, aus ganzer Kraft, der Punkt erhellt sich, er wird hell und von Licht geflutet ist der Raum in den etwas tritt, eine große Gestalt, die meines Vaters.
Er spricht einfüllende Worte und durchdringt meine Angst, so das mir die Angst genommen ist.
Ich schlafe ein nach langen Gespräch, doch so erwache ich voll Schreck und der Feststellung die mir im Antlitz meiner Müdigkeit und Angst nicht auffiel.
Mein Vater ist seit Jahren Tod.
Als ich dies Denke öffnet sich der Punkt und spuckt Dunkelheit aus, eine dunkle Masse welche sich auf meinem Leib stürzt und in ein Reich voll dunklen Schmerzens zerrt.
Und was bleibt ist ein schwarzer Punkt.

Kommentare

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    Hey! Inhaltlich hat mir deine Kurzgeschichte gut gefallen. Du gibst dem Lesenden einige Anhaltspunkte zum Protagonisten / zur Protagonisten, wie beispielsweise seine*ihre Beziehung zu seinem*ihrem Vater, überlässt aber viel der Interpretation des Lesenden. Mein Interesse ist durch diese Technik so gut wie immer geweckt; Ich mache mir mehr Gedanken über den Charakter und entwickle im Zuge dessen eine gewisse ‚emotionale Bindung‘, könnte man sagen. Leider stolpert man beim Lesen aber doch noch über einige Fehler in Grammatik und Kommasetzung, die den Text als solchen von außen in gewisser Weise unattraktiver machen. Um das zu verhindern, könntest du z.B. deine fertigen Texte einfach noch einmal Korrekturlesen lassen. (Das ist im Übrigen nichts, wofür man sich in irgendeiner Form schämen müsste). Und abschließend: Falls dieser Text oder dein Username deine emotionale Verfassung widerspiegeln sollten, bitte behalte in Erinnerung, dass so etwas wie Hoffnung und das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“ existieren, auch wenn es gerade nicht den Anschein hat. Und, wenn ich einen Eindruck von der Belletristica-Community gewonnen habe, ist es der, dass es ganz viele offene Ohren gibt, sollte man gerade jemanden zum Reden brauchen.

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