Schwarzer Rauch wabbert durch den Raum,
nimmt uns zum Atmen die Luft.
Die Küche voll Qualm erkenne ich kaum.
Es ist dunkel wie in der Gruft.

Der Gestank ist bestialisch,
dringt tief in meine Lunge.
Ich huste theatralisch.
Der Geschmack hängt auf meiner Zunge.

Giftiger Dampf tränkt die Sachen,
brennt in den Augen, dringt in die Haare.
Wie konnte ich das nur machen?
Das wird stinken - noch Jahre!

Die Kleine weint,
verbrannt sind ihre Nuckel.
Ihr Fläschchen und fünfzehn Nunnis im Tode vereint.
Der Boden des Topfes ist schwarz - ein einzelner Buckel.

Ich vergaß, dass ich  kochte die Nuckel aus.
Jetzt ist das Wasser verdampft, die Nuckel schwarz 
und die Geschichte aus. 




Kommentare

  • Author Portrait

    Oh je, ich hoffe, dass du dich nicht mehr allzu lange ärgern wirst. Sowas passiert mal und wenigstens ist dabei noch dieses tolle Gedicht bei rausgekommen ;)

  • Author Portrait

    Oh weh! Aber ich schliesse mich Kathy an, so was kann passieren, gräm dich nicht! Toll, was du hier daraus gemacht hast! 5/5

  • Author Portrait

    Aber gut verarbeitet hast du die Geschichte! 5/5 von mir und nur weiter so und gräm dich nicht allzu lang. Fehler passieren leider ab und an. Sie gehören dazu. Wichtig ist, dass wir danach drüber lachen können.

beta
Feenstaub

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