Gestern war das sechsilüte. Eine Tradition die ich jedes Jahr gerne schaue. 
 Zur Erklärung: Das Sechsilüte findet in Zürich statt und soll den Winter vertreiben. Um Punkt Sechs Uhr wird der Scheiterhaufen auf welchem der Bögg ( ein Schneemann) steht angezündet. Dann heisst es warten, die Zeit wird gestopp sobald der Kopf des Böggs explodierd ist. Je länger dies dauert, desto schlechter der Sommer.   In der Zeit reiten die Zünfte um den Bögg herum und es wird der sechsilütemarsch gespielt.
Es ist jedes Jahr dasselbe aber trotzdem schaue ich es immer wieder aufs neue gern. Es ist eine Tradition die ich schon als Kind geliebt habe. Der Winter wird mit lautem Knallen verabschiedet und der Frühling begrüsst. 
Egal ob bei strahlendem Sonnenschein oder strömendem Regen, das Sechsilüüte findet statt und ist jedes Jahr aufs neue toll anzusehen.


Kommentare

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    Wow das Sechsilüte! Sieht ganz so aus, als ob noch jemand hier aus der Schweiz kommt. Ich auch! Dieses Jahr hat der Bög aber lang gebraucht. Der Kopf sei scheinbar erst ganz, ganz am Ende explodiert. Das soll ja auch einen gaaanz schlechten Sommer hindeuten :-( Aber letztes Jahr hat es ja auch nicht gestimmt! Wir hoffen mal das Beste! 5/5 schon weil du scheinbar eine Landsfrau von mir bist ;-) Än schöne Obig no liebi Naomi ;-)

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    Das klingt nach einer tollen Tradition. Ich wünschte, bei uns gäbe es auch sowas ^^

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    Das würde mir auch gefallen o.o In Österreich haben wir zwar auch sowas wie Sonnwendfeuer, nur ist bei uns noch niemand auf den genialen Gedanken gekommen, einen Schneemann mit explodierendem Kopf oben drauf zu stellen.

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