Silvester. 
An Silvester denke ich immer, ich bin im Krieg.
Die Kälte, die schwere Luft welche verbrannt richt und schmeckt.
Die Blitze und Funken die wie Blitze über den Nachthimmel zucken und jagen, und alles vernebeln, das Knallen und Knacken der Racketen.
Überall Schreie, unverständlich und laut.
Wie im Krieg. 
Alles sieht so aus als würde es in die Luft fliegen so wie die Blöder jedes Jahr. 
Doch, so schrecklich es auch klingt, ist es auch wunderschön und befreiend zu sehen wie alles brennt, wie das Feuer die Welt vor dem Bösen reinigt.
Und, brauchen wir nicht genau das?
Brauchen wir nicht die reinigende Kraft welche das Böse vertreibt und vernichtet? 
Und jedes mal hoffe ich auch, das sich die Soldaten im Krieg manchmal damit trösten, das einfach nur Silvester ist. 

Kommentare

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    Ich sehe es kritisch, Silvester mit Krieg zu vergleichen. Sicherlich gibt es da Gemeinsamkeiten, doch meiner Meinung nach überwiegen die Unterschiede. Nebenbei bemerkt bin ich auch kein großer Fan von Knallerei zu Silvester. Die Wendung am Ende des Textes finde ich jedoch ganz gut. 4/5

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    Vielen Dank, theJaZzGe! Ich sehe es jedes Jahr ähnlich wie du. Du hast die Silvesterknallerlei sehr treffend beschrieben, gleichzeitig aber auch den tieferen Grund dafür gefunden. Frohes neues Jahr! :-)

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    Mein Neujahrestext für euch, und quasi mein Comeback, war ja seit über einem Jahr nicht aktiv. Inspiriert würde ich von Mängelexemplar von Sarah Kuttner.

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Feenstaub

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