Smaragd

Diese Beryllvarietät hebt sich mit ihrer grünen Farbe von allen anderen Beryllvarianten deutlich ab und gilt als unverkennbar. Die Farbe des Smaragds entsteht durch Spuren von Chrom, Vanadium und Eisen. Smaragd zeigt Glasglanz, heißt der Glanz gleicht dem von zerbrochenem Glas.

Das Wort „Smaragd“ wurde über das lat. smaragdus aus dem griechischen σμάραγδος, smáragdos (grüner Stein) entlehnt und ist mitSanskrit marakatam (grün) verwandt; vermutlich ist das Wort jedoch semitischen Ursprungs, vgl. akkad. barraqtu „glänzender Stein“, zur Wurzel BRQ „glänzen“ und hebr. ברקת (bāreqet), „Smaragd“ zu ברק (bâraq), „blitzen“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Smaragd#Etymologie_und_Geschichte

Smaragd ist ein pegmatitisches Mineral*. (grobkörnige Varietät eines magmatischen Gesteins). Welches vor allem in Kolumbien, Brasilien und Russland, sowie auf dem afrikanischen Kontinent abgebaut wird. Relativ häufig finden sich Smaragde noch in Indien und Österreich, wobei das Habachtal in Salzburg hervorzuheben sei.

Dieser Stein ist der Geburtsstein des Monats Mai und Hauptstein der Sternzeichen Krebs und Waage.

Im Schmuckgewerbe wird dieser Stein häufig im achteckigen Treppenschliff geschliffen, dem sogenannten Smaragdschliff.

Hildegard von Bingen über den Smaragd
Der Smaragd entsteht früh morgens bei Sonnenaufgang. Das Grün der Gräser und der Erde ist dann noch am kräftigsten, da die Luft noch kalt, aber die Sonne schon warm ist und die Gräser das Grün so begierig aufsaugen, wie das Lamm die Milch saugt. Die Hitze am Tage reicht nicht aus um das Grün zu kochen zu bringen, damit die Pflanzen Früchte tragen. Daher ist der Smaragd ein geeignetes Heilmittel bei allen Krankheiten und Schwächen des Menschen, weil die Sonne ihn gebiert und sein Stoff aus dem Grün der Luft entstammt. Wer am Herzen, im Magen oder in der Seite Schmerzen habe, soll einen Smaragd bei sich tragen damit ihm wohler werde und er ihn wärme. Wenn die Krankheiten Überhang nehmen, so soll er den Smaragd in den Mund nehmen, damit er von seinem Speichel nass werde. Den warmen Speichel soll er im Wechsel Schlucken und Ausspucken, denn so werden seine Beschwerden aufhören. Wenn jemand von der fallenden Krankheit (Epilepsie) zu Boden fällt, solle ihm ein Smaragd in den Mund gelegt werden, damit sich sein Geist wieder erholt. Wenn er sich dann erholt und den Smaragd aus dem Mund genommen hat, solle er sprechen: „Wie der Geist des Herrn den Erdkreis erfüllt, so erfülle er das Haus meines Körpers mit seiner Gnade, auf dass er es niemals mehr erschüttern kann. Dieses soll er die nächsten neun Tage jeweils am Morgen wiederholen, dabei den Smaragd anschauen und die Worte sprechen. Wer Kopfschmerzen hat, solle den Smaragd an den Mund halten und mit seinem Atem befeuchten. Anschließend solle er mit dem feuchten Stein Schläfen und Stirn bestreichen und danach den Smaragd für eine Stunde in den Mund nehmen, dann wird es ihm wohler gehen. Wer zu viel Speichel und Säfte hat, erwärme einen starken Wein, lege ein Leinentuch über ein Gefäß und anschließend den Smaragd darauf. Anschließend soll der erwärmte Wein über den Smaragd gegossen und dieser Vorgang öfter wiederholt werden. Danach soll aus dem Wein und Bohnenmehl ein Brei gerührt werden, der oft gegessen werden sollte. Wenn einer Würmer hat, soll er ein Leinentuch über das Geschwür legen, darauf dann den Smaragd und alles mit weiteren Tüchern abdecken. Dieses erwärmt den Smaragd und wenn er das drei Tage lang wiederholt, werden die Würmer sterben.

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