Drückende Sommerglut hing in der Luft
der Himmel war blau und leer
Wir lagen beide bewegungslos
auf dem heißen Teer

Wir lauschten der dumpfen Stille
lagen ruhig am Straßenrand
Die Sonne schien erbarmungslos
verbrannte das grüne Land

Wir lagen dort unendich lang
Schweiß glitzerte im Licht
Wir lagen einfach schweigend da
die Sonne im Gesicht

Der Horizont bedrohlich schwarz
ein Donnern in der Luft
Wir lagen noch immer bewegungslos
im knisternden Gewitterduft

Die Berührung deiner rauen Hand
auf meinen bloßen Gliedern
ließ mich beben und erzittern
trotz des Sommerfiebers

Dieser Sommer schmeckte für mich
nach warmen Sommerregen
nach salzigen Küssen auf der Haut
auf nassen Asphaltwegen

Dieser Sommer erinnert mich
an eine vollkomm'ne Zeit
daran, dass es keine Grenzen gibt
Ein Sommer voll Unendlichkeit

Kommentare

  • Author Portrait

    Wow :o sehr schön :)

  • Author Portrait

    wow, echt wunderschön :)

  • Author Portrait

    Schön, nur vielleicht lieber am Strand als am Strassenrand ;-) Aber wie immer toll geschrieben! 5/5

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Feenstaub

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