Schwarz ist um mich herum die Nacht,
hell leuchtet ein Stern, der über mir wacht.
Nirgends kann ich so ruhig sein,
wie mit meinem Stern – allein.

Und gehe ich nun mal dort, mal hier,
bleibt mein Stern genau über mir.
So als ob er unsere Zweisamkeit
erweitern will auf unendliche Zeit.

Ach, wäre ich doch nur bei meinem Stern,
den ich jetzt umarmen würde so gern
und mit ihm teilen die Einsamkeit,
von der er mich dann ganz befreit.

Doch er ist für mich nicht zu erreichen,
so als wäre es ein Zeichen,
dass ich hier auf Erden bin.
Hat das wirklich einen Sinn?

Die Einsamkeit droht mich zu überschatten,
sodass ich nur noch mit matten
Schritten ein Stück weiter geh‘
und dann plötzlich etwas seh‘:

Ein Jemand steht nun hier
und ist jetzt wirklich neben mir,
gemeinsam mit mir in der Nacht
und wirkt so ruhig und bedacht.

Nun senkt er den Blick vom Sternen-Licht
und schaut mir freundlich ins Gesicht.
Dann nimmt er mich in seinen Arm,
und mir wird um das Herz ganz warm.

Kommentare

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    Welch wunderschönes Gedicht!

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    Ich kann mich zak und Zora nur anschließen. Auch mir gefällt dein Schreibstil sehr gut und hast mich mit deinem hoffnungsvollen Text sehr zum Nachdenken angeregt :)

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    Sehr schöne Metapher, Vergleiche und weitere Rethorische Stilmittel. Schöne Wortwahl und super Idee. Dein Text gefällt mir sehr gut, da es auch zum Nachdenken anregt und einem Kraft verleiht.

  • Author Portrait

    Gefällt mir sehr gut, ist toll geschrieben und gibt Kraft :) 5/5

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Feenstaub

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