Wann kommst du wieder,
Wann bist du da,
Wann endlich verbrennt dein Licht dich,
ganz und gar?

Seit langer Zeit schon warte ich hier,
Will dir sagen was tobt in mir,
Doch verstumm ich auch dieses mal,
Schau hoch und weiß nicht was es war,

Als du stehst vor mir wie es alt her nahr,
Und  deine Hand erhebst - die Geisel offenbar,
Mir Tränen rinnen übers Gesicht,
Niemand diesen Schmerz verwischt...

Die Nacht bricht an - die Sterne klar und schön,
Ich schaut herab - was ist gescheh'n,
Die Kleidung blutig zittrig der Leib,
Keine Menschenseele da - die hört meinen Schrei,
Nur die Nacht laucht was - ich tu,
Vom Wind getragen was - geschah im nu.

Wie vernebelt Tag ein Tag aus.
Ich will nie wieder geschehen lassen,
es war ein Graus ...

Kommentare

  • Author Portrait

    Sehr berührend, mal wieder ein wundervoll geschriebenes Gedicht.

  • Author Portrait

    Wirklich sehr traurig und ergreifend geschrieben! :o Ich mag deinen Schreibstil {^-^} 5\5

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Feenstaub

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