Ein kleiner Teufel wohnt in mir
sowie in jedem Andren auch,
der macht von Dir und mir
so manches Mal Gebrauch!

Es sind die kleinen schlimmen Dinge,
die er uns einhaucht unbemerkt,
die keiner von uns sonst beginge,
wärs nicht des kleinen Teufels Werk!

Sind wir auch brave angesehne Leute
sind wir, man glaubt es kaum,
sehr häufig seine Beute!
Und erfüllen seinen Traum!

Statt versöhnlich sich zu einen
nach einem kleinen Streit,
Frieden mag er keinen!
Drum sät er Unzufriedenheit.

Lässt uns streiten bis aufs Blut 
und wenn Einer will vergeben,
entfacht er wieder neue Wut,
ein kleiner, böser Teufel eben!

Das Engelchen, das auf der andren Schulter sitzt,
das schaut uns zu... lächelt verschmitzt, 
wie der Zorn in Teufels Augen blitzt,
weil er uns dennoch nicht besitzt!

Und Engelchen greift gar nicht ein!
Es weiß, der Mensch begreift es nun,
hört schließlich auf zu schreien,
wie konnt' er das nur tun?!

Beschämt nimmt Menschlein wahr:
Dies Geschrei, war bös und schlecht,
Denn was der Gegner meinte, stimmte gar
und das Menschlein hatte gar nicht recht!

Drum sollte man das Engelchen mal rügen,
uns nicht soweit gehn zu lassen,
uns auch mal mit Bedacht zu fügen
und nicht gleich den Andern hassen!

So wie wir alle Menschen sind
so sagt uns dies Gedicht,
leise wie ein Hauch vom Wind
nur brav...sind Engel nicht!!!

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Feenstaub

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