Zu schnell geht die Sonne auf,
ein neuer Tag nimmt seinen Lauf,
Noch im Bett liegend wimmere ich,
und fühle mich ganz fürchterlich:

"Ich will nicht zur Schule gehen,
das kann doch ein Blinder sehen,
dass ich mich nicht gut fühle,
sondern mich bloß quäle."

Aber was soll ich sagen,
sollte mich Mama besorgt fragen?

Ich habe keinen einzigen Plan,
und mache mich ohne Elan,
zur Schule auf,
die Hölle nimmt ihren Lauf.

Mit zittrigen Knien dort angekommen, 
fühle ich mich direkt benommen.

Dennoch gehe ich weiter, 
immer weiter und weiter.
Erreiche nervös die Klassentür,
doch warum und wofür? 

Plötzlich stoppe ich,
merken einen üblen Stich,
meine Beine werden schwer, 
ich kann nicht mehr. 

Denn wenn Übelkeit mir die Kehle zuschnürt,
kaum dass ich in den Raum gehe,
wenn sich nichts und niemand rührt, 
sobald ich verzweifelt flehe. 

Und wenn mein Herz
jeden Moment , 
nur durch diesen Schmerz,
fürchterlich brennt. 

Dann hat die Angst gewonnen,
mir erneut den Mut genommen,
Meine Hoffnung ist zerschellt, 
meine kranke Seele zerfällt.

Tag aus, Tag ein
soll es genau so sein,
auf ewig allein, 
ich könnt' für immer schrei'n.

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Feenstaub

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