"Wie konntest du ihn entkommen lassen? Es ist schon Herbst! Er ist es nicht gewöhnt draußen zu sein." Jeremys Stimme war überall auf dem Gang des Studentenwohnheims zu hören, bevor er völlig außer sich nach draußen in den Regen stürzte. Es war später Nachmittag und auch wenn er wusste, dass es praktisch unmöglich war ihn bald zu finden, wollte Jeremy nicht aufgeben. Hinter sich hörte er Schritte in nassem Laub, welches bereits die Straßen bedeckte. "Es tut mir Leid, dass ich nicht aufgepasst hab", gab Marc keuchend von sich, "aber ein Tier ist sowieso nicht erlaubt, also was macht das Vieh hier?"

Wütend blieb Jeremy stehen und ergriff seinen Kommilitonen am Kragen. "Er ist kein Vieh, sondern mein Haustier seit Jahren, wie hätte ich ihn zurück lassen können? Willst du mich verraten oder mir helfen ihn zu finden?" Die beiden Männer starrten sich noch einige Momente an, dann riss  Marc sich los. "Wenn er dir so wichtig ist, werden wir ihn finden. Weit kann er nicht sein." So begann die Suche nach Tristan, Jeremys grauem Kartäuser-Kater.

Stundenlang suchten sie, bis die beiden Studenten völlig durchnässt waren. Schweren Herzens gingen sie zurück, nur um von Tristan vorwurfsvoll mauzend empfangen zu werden.

Kommentare

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    Witzig und bei 200 Wörtern eine Grenze machen zu müssen ist arg schwierig, wenn man viel zu sagen hat.

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    Das Ende ist ja knuffig. :D Aber gehören Katzen und Kater (rechtlich gesehen) nicht zur Einrichtung? ^^

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    Ja, so sind sie xD Ich mag die Geschichte. Hätte gerne länger sein dürfen ;)

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    Eine schöne Kurzgeschichte mit tollem Ende!♡

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    Hehe, genauso sind sie. Schöner Text! :-)

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    Uff! Das ging ja noch mal gut... ! Gut beschrieben!

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Feenstaub

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