Twins und Draco, da gibt`s keine Ruh

Twins und Draco, da gibt`s keine Ruh


Erstaunlicherweise waren alle schon auf, als ich die Treppe hinabrannte und hörte sie in der Küche laut hantieren. Was die wohl ausheckten? Ich hätte nicht gedacht, dass sich Draco so schnell mit der Art der Twins anfreunden konnte und würde, aber ich würde mal sagen, er mochte sie.

Erschreckende Erkenntnis! Aber ich glaubte sogar, dass sie denselben verqueren, abartigen Humor hatten und dieser sie einte.

Als ich wieder gewohnt meine Runden drehte, schüttelte ich missmutig den Kopf, denn ich verstand nicht, dass sie mich alle hierbei so links liegen ließen, als würde es ihnen nicht guttun mal ein bisschen zu laufen.

Ich war gespannt, was wir heute alles machen würden und so stieg ich etwas ausgekühlt unter die Dusche und genoss, wie das warme Wasser an meinem Körper hinablief und mich von außen wärmte, der heiße Dampf verbreitete sich im ganzen Raum.

Völlig unerwartet spürte ich, da vom Wasserrauschen alle Geräusche übertüncht wurden, wie sich von hinten starke Arme um mich schlangen und die Hände zielstrebig meine Brüste umfassten und begannen, diese sanft zu kneten, zu massieren und sich plötzlich ein nackter männlicher Körper nahe an meinen presste, auf dass ich seine eindrucksvolle Erregung an meinem Po spüren konnte. Mich durchlief ein vorfreudiges Zittern und mein Kopf sank genüsslich zurück an seine Brust und ich gab mich den verwöhnenden Händen hin und seufzte wohlig auf.

„Oh, George, das ist gut… weiter!“, kniffen mich die zärtlich liebkosenden Hände auf einmal schmerzhaft in meine steil aufgerichteten Brustwarzen und ich zischte empört laut auf.

„Nicht…, mein Mudblood, versuch mich nicht zu ärgern!“, bat er atemlos, er knabberte nun an meinem Ohr und zwickte mich ab und an verspielt ins Ohrläppchen.

„Ach, du bist es, Draco, sorry…“, kicherte ich übermütig, von einem leichten Stöhnen unterbrochen.

„Ihr seid mir drei Scherzbolde“, flüsterte er rau und liebkoste nun meinen Nacken mit einem erregenden Spiel seiner Zunge und seiner Zähne, seine findigen, flinken Finger begaben sich nun auf Wanderschaft und strichen über meinen gesamten Körper, bis sie dahin kamen, wo ich sie gerade am nötigsten gebrauchen konnte.

Als er bestimmt an meinem kleinen Hügel, der mir die größte Lust bereitete, ankam und mit den Fingern darüber zippte und ihn rieb, konnte ich ein lautes Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

„Ahrrr, Draco, schneller…!“, befahl ich, da ich es tatsächlich schnell haben wollte. „Komm jetzt zu mir…“

„So ungeduldig, Liebling!“, zog er mich auf, dabei knabberte er leicht an meiner Schulter. „Aber gut, wir haben heute viel vor!“, gab er meinem Wunsch großzügiger Weise nach, strich mit seinen Händen über meine Hüften nach hinten. Ich stützte mich sofort mit meinen Händen an der gefliesten Wand ab und konnte fühlen, wie er meine Pobacken anhob, auseinanderzog und sich hinter mir positionierte.

Ich reckte mich ihm erwartungsvoll entgegen und war vollständig für ihn bereit, ich wollte ihn wieder spüren, das schnelle Vorspiel hatte ausgereicht, meine Lust zu wecken und so war ich ungeheuer erregt. Ich liebte es, von ihm genommen zu werden, er war ein guter Liebhaber, sehr zärtlich, aber auch so leidenschaftlich, eine gute Mischung.

Er drängte in mich und ich schrie leise auf, auch er stöhnte leicht. Als er sich bis zum Ansatz in mir versenkt hatte, verharrte er in mir, während das warme Wasser auf uns hinabprasselte.

„Du fühlst dich so gut an, Hermione“, küsste er mich wieder in den Nacken. Ich konnte das Wasser über meinen sensiblen Körper laufen fühlen, was mich noch mehr anheizte und mich ungeduldig erzittern ließ, da ich es kaum erwarten konnte, dass er sich endlich bewegte und so wimmerte ich frustriert auf.

Als er letztlich begann, meine Hüften fest zu umklammern und dann endlich fingen wir an, uns in einem schnellen, harten Rhythmus zu bewegen. Ihn so groß und hart in mir zu spüren, wie er mich nun fest nahm, war genau das, was ich mir wünschte.

Ich musste mich schwer an der Wand abstützen, um ihm einen Widerstand zu bieten und seinen festen, bestimmten Stößen standzuhalten.

Das Klatschen unserer nackten, nassen Leiber hallte in dem kleinen Badezimmer wider, genauso wie unser gegenseitiges, atemloses Keuchen und Stöhnen, während wir uns unablässig unserem Höhepunkt näherten.

„Verdammt, Draco, fester…“, knurrte ich nun, kurz vor der Erlösung und er gehorchte, nun grub er seine Finger noch stärker in meine glitschige Haut, was ich schmerzhaft spüren konnte und stieß zu, trieb sich unbarmherzig tief in mich, so dass ich dachte mir verginge Hören und Sehen.

„Ahhh jaaa…“, schrie ich auf, dabei zogen sich meine Muskeln krampfhaft zusammen und ich kam gewaltig, warf meinen Kopf erlöst in den Nacken vor erfüllter Lust und auch er folgte mir, durch meine noch größere Enge in mir angetrieben. Dabei stöhnte er wohlig auf, bewegte sich immer langsamer, bis er sich nah an mich presste und streichelnd über meinen ganzen Leib strich.

Ich drehte meinen Kopf und so fanden sich unsere Lippen zu einem langsamen Kuss um unser morgendliches Liebesspiel genüsslich ausklingen zu lassen. Ich drehte mich nun in seinen Armen, um ihn richtig küssen zu können und konnte spüren, wie er dabei endgültig aus mir glitt!

„Gelungene Morgen-Überraschung, mein Liebling?“, wisperte er mit einem gesättigten Grinsen an meinen Lippen und strich mir die nassen Strähnen aus dem Gesicht, was mich schmunzeln ließ.

„Auf jeden Fall… was habt ihr denn heute vor?“, fragte ich und trat mit ihm zusammen aus der Dusche und wir trockneten uns rasch ab.

„Sie wollen, dass wir ihnen den Patronus beibringen und die Galleonen wollten wir auch machen…“, zählte er gerade konzentriert auf und zauberte sein Haar trocken.

„Wow, da habt ihr aber schon viel geredet, erstaunlich!“

„Ja, nicht wahr? Aber seit gestern läuft es recht gut. Ähm, eine Frage, wie sind wir eigentlich alle ins Bett gekommen? Ach, falls du dich wunderst, diesmal hab ich dich beklaut und mir 3 Phiolen Katertrank stibitzt, glaub mir, das war dringend nötig, ich wollte dich aber nicht wecken!“, erklärte er, dabei klopfte er mir sachte auf den nackten Po. „Weißt du, dass du zu süß aussiehst wenn du schläfst?“

„Du Schmeichler und nein, dafür sind die Tränke da, nimm dir wenn du was davon brauchst. Geh schon vor. Ich komme gleich runter. Ich brauche mit dem hier länger, als du mit deinem Spaghetti-Haar“, meinte ich anzüglich und deutete auf meine unbändige Lockenmähne.

„Heeey, wir wollen mal nicht beleidigend werden, nicht jeder kann so schönes, seidig weiches Haar wie meines haben, nur kein Neid!“, lachte er ungewohnt ehrlich und offen und verließ sehr gut gelaunt und eindeutig befriedigt das Bad.
Ich selbst kam mit einem sehr ausgeglichenen, um nicht zu sagen milden Lächeln in die Küche und war mal wieder alleine, interessant! Wo waren die immer, wenn ich kam?

Als ich weißen, silbrigen Nebel am Fenster vorbeizischen sehen konnte, trat ich mit der dampfenden Tasse an die Hintertür und hinaus in den Garten, wo ich sehen durfte, wie Draco und die Twins übten den Patronus zu erlernen.

„Devils, wenn ich es schaffe ein glückliches Gefühl zu finden und zu halten, dann müsst ihr das erst recht können!“, ereiferte sich Draco regelrecht. Er schien ein ungeduldiger Lehrer zu sein und so durfte ich zum ersten Mal seine Viper sehen, die sich fies aussehend durch die Gegend schlängelte und ihre gespaltene Zunge zeigend zischelnd durch den Garten wand und ihre geschmeidigen Kreise zog.

„Boah, wie geil ist das denn? Was für ein Viech“, rief Fred, er war am Durchdrehen vor Begeisterung, so wie er sich wild gebärdete und so zückte ich auch meinen Stab und schickte meine Elster, die Draco noch nicht kannte, zu seiner Viper.

Dies brachte mir ihrer aller Aufmerksamkeit ein.

„Hermione, morgen! Wir haben unseren Rausch ausgeschlafen! Danke, dass du uns ins Bett gebracht hast!“, krähte der andere Twin und strahlte mich wie ein Honigkuchenpferd an.

„Immer doch, gerne geschehen.“

„So hab ich sie mir vorstellt, passt zu dir!“, meinte Draco beim Thema bleibend und blickte die Elster verliebt an, die versuchte seine Viper zu hacken.

„Und ihr beiden, ich glaube, ihr stellt euch das falsche Glück vor! Was weiß ich, denkt an euer erstes gemeinsames Mal, oder euren ersten Kuss irgend so was… kommt, irgend so ein Gedanke muss doch stark sein“, versuchte er es ihnen mit verzweifeltem Unterton nahe zu bringen.

„Ich, ich hab was…“, kam es eifrig und ein Twin klemmte sich seine Zunge zwischen seine Lippen.

„Ich auch, lass es uns gleichzeitig machen!“, kommandierte sein Bruder ebenfalls ganz aufgeregt auf das Kommende.

„Gut, dann auf drei, ich zähle… eins, zwei, drei…“, rief Draco und beide zielten und riefen gleichzeitig:

„Expecto Patronum“, und schauten sehr verbiestert und entschlossen drein und oh Wunder, aus dem silbrig grauen Nebel entwickelten sich nach und nach bei beiden Tiere, die immer mehr an Substanz gewannen, bis sie ihre vollständige und endgültige Form hatten.

Ich weiß nicht warum, aber seit sie hier waren bekam ich einen Lachkrampf nach dem Nächsten und selbst Dracos Maske der Gleichgültigkeit verschwand, bei dieser Offenbarung. Auch er lachte sich so kaputt, dass ihm Tränen über die Wange liefen. Währenddessen verschüttete ich meinen heißen Kaffee und hielt mir lachend die Seite.

Und die Twins, die standen da wie angewurzelt, mit so völlig ungewohntem verdatterten Gesichtsausdruck, der zwischen Schock, Unglaube und Unverständnis lag, so dass es auch schon fast als traurig anzusehen war.

„Was ist das???“, meinte Fred empört, mit einem eiskalt verachtenden Ton und zeigte angeekelt, mit weit ausgestrecktem Zeigefinger zu seinem armen Tierchen.

„Ja, also ich bin auch ein bisschen erstaunt, was soll das, Hermione? Draco? Da muss was schrecklich falsch gelaufen sein!“, kam es erschüttert von George, der unglücklich zu ihren Patroni starrte.

„Das akzeptiere ich nicht, ich bin kein Eichhörnchen!“, spuckte Fred verabscheuend. „Siehst du diesen buschigen Schwanz, George? Und wie klein das ist. Ich bin ein stolzes, beeindruckendes Tier! Und vor allem gefährlich! Aber kein… kein kleiner, mickriger Nager!“, verschränkte er ablehnend die Arme vor seiner Brust.

„Also ich find es süß. Sie sehen total putzig aus, ich weiß nicht was ihr habt“, spottete Draco, dabei prustete er weiter und bekam einen knallroten Kopf, aber mir ging es nicht besser.

„So was Liebes hab ich auch noch nicht gesehen“, kicherte ich atemlos und bekam einen genauso frostigen Blick aus zwei gleichfarbigen Augenpaaren, bei dem man hätte tot umfallen können, so mörderisch empört wirkten sie über unsere Erheiterung. „Freut euch lieber, dass es endlich geklappt hat!“

„Ich wollte so was Stolzes, oder so was beeindruckend Gefährliches wie Draco! Aber doch nicht so ein Nüsse fressendes, geschrumpftes etwas! Charlie hat einen Leguan, Bill einen Wolf und Percy eine Eule und wir sind… Eichhörnchen!“, kam es frustriert von George, mit sich überschlagender Stimme, über all seinem Unglück rieb er sich ungläubig seine Augen, wie inbrünstig hoffend, dass die Tiere danach größer waren.

„Du brauchst nicht so blöd zu kichern“, keifte Fred giftig zu mir.

Draco hustete nach der Aufzählung weiter, beziehungsweise er versuchte, sein Lachen durch Husten zu kaschieren.

„Warum haben wir identische?“, kam es eingeschnappt von Fred und sein rotes Haar stand irrwitzig von seinem Haupt ab.

„Weil ihr Zwillinge seid und noch mehr als die Verwandtschaft teilt, freundet euch mit den süßen kleinen Puscheln an!“, schlug ich erstaunlich langmütig vor und knabberte noch immer kichernd auf meiner Unterlippe.

„Ich brauche den zweiten Zauberstab, sonst bekomme ich einen Koller, jetzt“, stapfte ein unheimlich erwachsener Fred wütend mit dem Fuß auf den Boden auf.

„Was für Zauberstäbe?“, fragte da Draco keuchend und wischte sich die Lachtränen aus den Augenwinkeln.

„Wir haben schon in Hogwarts vereinbart, dass wir in die Knockturn Alley müssen!“, erklärte ich Draco, der nun auf mich zukam.

„Gute Idee, wann machen wir es?“, fragte er sofort bereitwillig.

„Ich wäre für morgen!“

„Gut, dann machen wir es so“, zog er mich abrupt an meiner Hüfte zu sich und wir sahen gespannt zu den Twins, die heftig diskutierten, wie ungerecht und gemein die Welt doch war. „Devils, ich meine an sich passen die, die… zu euch echt gut! Sie sind flink, werden fast nie erwischt, in der Schule erwischt euch auch nie einer bei euren Scherzen und….“, überlegte Draco angestrengt, ihnen ihre Tiere näherzubringen. „Und wir können euch jetzt „red squirrels“ nennen, ich denke „Devils“ passt nicht mehr…“, und da lachte er schon wieder laut los, es schüttelte ihn regelrecht, aber es war auch zu gemein, so würde das nie was werden, dachte ich, aber schmunzeln musste ich schon. Die Twins sahen ob dieser Beleidigung echt böse aus der Wäsche. Sie schienen sprachlos wegen der Beleidigung als „rote Eichhörnchen“ bezeichnet zu werden. Als Draco luftschnappend fortfuhr:

„Auch das Sammeln der Nüsse ist euch ähnlich… Fred, George das ist wie hamstern, sonst wärt ihr mit der Planung und dem Geld für den Laden noch nicht so weit… mhm, ja!“, brach er ab und ich überlegte auch und sah ernsthaft drein um sie zu beruhigen, bevor ich nun sprach:
„Wir können euch ja dann die „teuflischen roten Eichhörnchen“ nennen…“, bot ich diplomatisch an, aber ich glaubte, ich machte es mit jedem Wort gerade schlimmer und Draco wirkte als würde er gar keine Luft mehr bekommen.

So gingen Draco und ich lieber zurück ins Haus, da es wirklich frisch war, aber die beiden roten Hitzköpfe kamen nicht so richtig über ihre Patroni hinweg und versuchten noch, ob andere Glücksgefühle zu anderen Tieren führten, was natürlich nicht der Fall war. Waren wir böse zu ihnen gewesen? Nur ein kleines bisschen, Draco und ich grinsten uns verschwörerisch an, ihre Reaktionen waren aber auch zu putzig.

Den restlichen Tag arbeitete ich einige wichtige Bücher und Unterlagen durch, um neue Zauber zu erfinden oder auch zu erarbeiten und hatte auch ein paar brauchbare Ideen, da dies immer langwierig und zeitintensiv war, nahm ich mir die Zeit jetzt. Draco und die Twins hockten zusammen und besprachen geschäftliche Dinge, ja auch sie konnten ernst sein, wenn’s um den schnöden Mammon ging und in Draco hatten sie einen erstaunlich kundigen Geschäftsmann gefunden, der ihnen helfen konnte. Da er, wie er uns erklärte, schon seit Jahren von seinem Vater unterwiesen wurde, weil er der Erbe des weitverzweigten Malfoy-Geschäftsimperiums war.

Die Twins nutzten sein Wissen natürlich sofort redlich und befragten ihn eifrig und so hatten sie Draco beim Essen in einer Tour mit Fragen gelöchert. Erstaunlicherweise hatte er das Essen gekocht, nachdem er sich über den Tag einige Kochbücher angesehen hatte. Mir und auch den Twins waren die Gesichtszüge entgleist. Ein Malfoy, der erfolgreich den Kochlöffel schwang und obwohl er erklärte, dass ihn das an das Brauen von Zaubertränken erinnern würde, konnte ich mir einen blöden Spruch nicht verkneifen. Ich bezeichnete ihn als „Jamie Oliver“ der Zaubererwelt und dass er mit Kochbüchern sicher Geld verdienen könne, da hätte ich mein vorlautes Mundwerk besser halten sollen, soviel stand fest.

„Was für eine Idee! Damit könnte man Geld verdienen, so was gibt es bei den Zauberern echt nicht, nur Zaubertränke mit Brauanleitung, aber von denen kann man nichts essen, und wer keinen Hauselfen hat, wie wir, … muss so wie Mum immer dasselbe kochen, echt Hermione, die Muggel bieten Bücher darüber, was man essen oder kochen soll?“, fragte George aufgeregt und ich schüttelte resigniert über die Ahnungslosigkeit der reinblütigen Gesellschaft in der magischen Welt, den Kopf, denn Draco hatte sich ähnlich erstaunt gezeigt, als er in der Küche Bücher gefunden hatte und sich dann über diese hergemacht.

„Ja, Jungs. Ganz, ganz viele Bücher mit vielen Ideen aus vielen Ländern, geht in die Küche und schaut es euch an….“, scheuchte ich sie von mir. Und so saßen wir da, bis sie sich auf einmal um mich herum aufbauten.

„Wasss?“, legte ich meinen Kuli bedächtig auf das Blatt Papier und hob vorsichtig den Blick, so wie sie mich fordernd eingekesselt hatten, ahnte ich schreckliches.

„Draco hat uns gerade gesagt, dass du noch nicht dein Weihnachtsgeschenk gefordert hast!“, meinte Fred aufklärend.

„Bitte?“, kam es von mir konfus, was wollten die? Ich stand eindeutig auf dem Schlauch.

„Draco, setz dich auf den Stuhl und du, Hermione, steh auf!“, nahm George das Heft befehlend in die Hand. Draco grinste verdammt teuflisch und ich hatte absolut keine Ahnung was hier passierte.

Aber wir taten wie befohlen.

„Du, Hermione, verpasst jetzt dem guten hier, dein „H“ verstanden?“, fragte George nach und ich zuckte zurück, darum ging es?! Draco hatte es ihnen erzählt, oder wie? Ich blickte ihn geschockt und sprachlos an und er schenkte mir ein breites, aber zustimmendes Grinsen.

„Draco, was hast du getan?“, wollte ich perplex wissen.

„Ich hab´s ihnen erzählt, sind ja wegen deinem Zauber sicher…“, entgegnete er zuvorkommend, dabei  unterbrach ich ihn unwirsch, mit einer schroffen Handgeste.

„Und ihr habt nichts dagegen?“, drehte ich mich geschwind zu den Twins und starrte sie durchdringend an.

„Mhmhm, war vielleicht unglücklich von ihm, wie er vorgegangen ist… aber nach der Story im Ministerium…, die du uns noch ausführlich wirst erzählen müssen…, können wir es verstehen, der Schutz der Familie Malfoy gilt viel in unserer Welt, echt! Und deswegen finden wir seine Idee echt toll und deshalb komm jetzt her und revanchiere dich“, erklärten sich mir die Twins und ich wurde  verschwörerisch angesehen.

Okay, wenn er es wirklich wollte, ich würde es tun, war ja eh nur symbolisch, da ich keine Familie zu bieten hatte, aber so wie er vor mir stand, war er ganz scharf darauf es selbst zu spüren. Sollte mir recht sein, denn ich war durchaus nachtragend.

Ich bekam auch schon ein Küchenmesser in die Hand gedrückt und ritzte mir in einem Zug die Hand auf und sofort quoll das rote Blut ungehindert aus dem Schnitt.

„Ich liebe das wenn sie so was macht, verzieht keinen Muskel…“, kicherten zwei Deppen, aber selbst Draco lächelte mich sanft an.

„Wohin?“, fragte ich ihn neutral und er senkte sofort den Kopf, strich seine Haare noch vorne und offenbarte seinen milchig weißen, unberührten und makellosen Nacken. „Sicher?“, ich konnte mir vorstellen, wenn ich dort mein „H“ einbrennen würde, dass das Ganze ziemlich wehtun würde.

Da er keine Reaktion auf meine Frage zeigte, nahm ich das mal als Antwort und verteilte mein Blut auf seinem Nacken, zielte mit dem Stab und zauberte, dabei konnten wir beobachten, wie die sich zeichnenden und rankenden Linien meines geschwungenen „H`s“ rot auf der weißen Haut erglühten. Draco blieb tapfer und gab keinen Ton von sich, er atmete nur schwerer und sog die Luft tief ein, ansonsten zeigte er keine Reaktion. Er schien wirklich härteres gewöhnt zu sein, aber ich mochte wetten, dass seine Lippe nicht besser aussah als meine damals im Bett als er mich markierte.

Wir waren fertig und die Twins starrten nun auf mein Werk, auf das nun schwarze „H“, das sich von seiner Haut abhob und auch ich besah es ehrfürchtig, strich dann vorsichtig mit meinem Finger über die Linien und fuhr es andächtig nach.

Draco richtete sich auf und präsentierte ein entschlossenes Lächeln und schmiss lachend seine Haare zurück.

„Und wie sieht es aus?“, fragte er strahlend in die Runde und fasste sich gespannt in den Nacken. „Nun gehöre ich dir, für jeden sichtbar, mein Liebling, bist du jetzt immer noch sauer?“, fragte er danach und ich schaute ihn abwägend an.

„Draco, danke, dass du mir dieses Geschenk gemacht hast und ich bin nicht mehr sauer und ich habe dir vergeben, aber lass dir das eine Lehre sein und lerne aus deinen Fehlern, frag mich das nächste Mal wenn du so was planst!“, führte ich trotz allem sehr ernst aus und er nickte mir bestimmt zu.

„Also ich finde, dass es voll cool aussieht, am liebsten hätte ich auch eines!“, meinte da auch Fred schon eifrig und ich rollte die Augen.

„Fred, du hast keine Ahnung wovon du sprichst, nur weil Draco keinen Ton von sich gegeben hat, heißt das nicht, dass das nicht weh tut! Das tut saumäßig weh und erinnere dich an dein Verhalten bei den Galleonen! Und da musst du jetzt eh durch, wenn wir schon ein Messer dahaben, dann machen wir das jetzt gleich“, bestimmte ich plötzlich und Draco nickte gleich und die zwei Rotschöpfe sahen leicht sorgenvoll durch die Gegend über unsere Einstimmigkeit.

Nun was sollte ich erzählen, das Trauerspiel begann und Draco musste am Schluss in die Küche gehen, um nicht vollkommen die Contenance zu verlieren und die Gefühle der Twins nicht zu sehr zu verletzen., Das Letzte was ich von ihm sah waren seine in Tränen schimmernden Augen, über das schreckliche Leiden von Fred und George, da sie ihr Blut geben mussten. Oh Gott und da wollten die beiden eine sich in ihr Fleisch brennende Tätowierung, Prost und Mahlzeit.

Nachdem wir diese ganzen Höhen und Tiefen erlebt hatten, musste ich leider Einkaufen gehen und Draco wollte mit. Er meinte, es könnte ja sein, dass sein Vater auftauchte und er müsste mich vor Muggeln beschützen, was für eine fade Ausrede, in Wirklichkeit brannte er vor Neugierde und wollte einen Einkaufsladen der nicht magischen Menschen von Innen sehen. Für ihn war dies wie ein Erlebnisurlaub.

Draco und einkaufen war so eine Sache. Ich meine, er mochte es wirklich, dieser Mann mochte einkaufen und leider fand er da kein so rechtes Ende! Alles wollte er kosten und probieren und er war unglaublich aufgeschlossen, den ihm unbekannten Artikeln der Menschen gegenüber und so hatte er jeden Whisky aus dem Spirituosenladen gekauft, den der Laden vorrätig hatte. Wir hatten ein Vermögen verloren, da er sagte, mein Whiskey sei gut gewesen aber er könne sich nur eine Meinung bilden wenn er alle durchprobierte, ich war kurz davor mir die Hände über den Kopf zu schlagen, ich rieb mir die schmerzenden Schläfen, wie sollten wir das alles nach Hause schaffen, ich meine, ich wollte Lebensmittel einkaufen, keine Bar in einer Disco ausrüsten.

Aber dank einer Seitengasse und Magie wurden wir dem ganzen Herr und trugen unsere, oder eher Dracos Beute ins Cottage.
Als wir die Tür öffneten, hörte ich eindeutige Laute aus dem Wohnzimmer, die, wenn ich den prüde wäre, mir die Röte in die Wangen getrieben hätte.

Draco drehte mir abrupt den Kopf zu und grinste diabolisch und schlich sich auf leisen Sohlen den Flur entlang. Ich schloss die Tür, die beiden hatten doch ein Zimmer, wagte ich es, mich zu fragen?

Draco war am Türrahmen stehen geblieben und schaute wie gebannt auf das sich ihm bietende Schauspiel und ich blickte skeptisch auf das was ihn so fesselte.

Oh Mann, ich würde den großen Esszimmertisch in der rechten Ecke danach nie mehr als unschuldig ansehen und vor allem war ich blind.

George stand nackt, so wie er erschaffen wurde, an den Tisch gelehnt und Fred kniete ebenso nackt, vor ihm auf dem Boden und blies ihm seinen Schwanz mit einer Inbrunst, die wir an den lauten, stöhnenden Geräuschen, die aus Georges geöffnetem Mund kamen, hautnah miterleben durften.

Es war, obwohl wir keinen Ton von uns gegeben hatten, als hätte George unsere Anwesenheit gefühlt und seine Augen klappten auf und als sein Hirn die Mitteilung erhielt, dass wir wieder da waren, schenkte er uns ein strahlendes Lächeln und ich schüttelte den Kopf über ihr Selbstbewusstsein.

„Draco, schau weg, sonst wirst du blind und ihr zwei habt ein Zimmer in diesem Haus!“, kam es sehr ruhig von mir und ich nahm Dracos Hand. Fred musste mich gehört haben, lutschte aber fröhlich weiter an George rum, als wäre dieses steife Glied ein Lolli, warum musste ich immer so was sehen?

„Ich denke nicht daran,… ich habe bei dir auch zugeschaut…“, schockte mich Draco mit seiner Aussage und ich blickte ihn empört an, aber dieser hatte weiterhin starr das Geschehen vor uns im Blick. Er bewegte sich keinen Millimeter als ich an seiner Hand ruckelte.

„Draco, das gefällt den beiden! Damit tust du ihnen einen Gefallen, wenn du zusiehst, wirklich, damit tust du ihnen einen riesen Gefallen“, erklärte ich ihm rasch, als sich die Laute vor uns veränderten und an Leidenschaft gewannen und ich nun beobachten konnte, wie Fred das erigierte, dicke, rote und feuchte Glied seines Bruders aus seinem Mund entwischen ließ und sich ebenfalls komplett nackt erhob, sich dann schwungvoll auf den Tisch setzte und George erwartungsvoll ansah und sich zurücklehnte, oh Gott, jetzt ging es zur Sache… Hilfe, nicht schon wieder!

„Siehst du das? Sie sind wirklich identisch“, flüsterte er mir interessiert zu und musterte sie genau.

Ich war kurz davor die Augen zu schließen, als Fred atemlos anbot:

„Ihr dürft gerne mitmachen, wenn es euch geil macht, uns zuzusehen… Rrhrhrhrhh“, wurde sein Satz von seinem lauten Aufschrei unterbrochen, da George sich in ihm versenkt hatte und Freds Beine baumelten irgendwo weit gespreizt in der Luft herum. So konnte ich nun dem sich vor und zurück bewegenden Hintern von George zusehen, während sich dieser immer wieder enthusiastisch in Fred bohrte.

Wollte ich das alles so genau sehen? Nein, zum Teufel!

„Sie bieten eine gute Show!“, kam es von Draco, der das Geschehen nicht aus den Augen ließ. „Rattenscharfe Eichhörnchen!“, flüsterte er mir in mein Ohr.

„Dann noch viel Vergnügen beim Spannen, ich räume die Lebensmittel weg!“, meinte ich amüsiert und klopfte Draco auf die Schulter und wandte mich entschlossen ab. „Ach und wehe ihr spannt bei uns…“, drohte ich noch, aber ich war mir nicht sicher, ob ich gehört wurde.


Am nächsten Vormittag waren alle startbereit um in die Winkelgasse zu gehen, wir hatten auf eine große Tarnung verzichtet und zogen alle nur die Kapuzen weit ins Gesicht.

Und so apparierten wir in die Knockturn Alley, ich begleitete sie in dieser auch am Morgen recht finsteren Gasse zu dem „Dark and Hell Wand“ Laden, der sich nicht wirklich verändert hatte, seitdem ich ihn das letzte Mal betreten hatte.

Der Laden war noch genauso dreckig wie beim letzten Mal und auch derselbe alte Mann, der mir zu meinen Stab verholfen hatte, saß hinter dem Tresen. Draco kannte ihn und meinte, dass er Mr. Stock hieß.

„Was kann ich für Sie tun, die Herrschaften?“, fragte er unterwürfig, ängstlich und sein sandfarbenes langes Haar fiel in sein faltiges Gesicht, dass er leichtes Muffensausen hatte konnte ich mir vorstellen, hätte ich auch wenn in dieser, für jeden gefährlichen Zeit, vier in lange dunkle Mäntel gehüllte Personen auftauchten und ihre Gesichter gut verborgen hielten.

Draco schlüpfte sofort in die Rolle des Machers, die schien wie für ihn geschaffen zu sein.

„Mr. Stock, wir wünschen für diese beiden Herren hier zwei Ersatzzauberstäbe!“, schnarrte es in seiner typisch arroganten Stimme daher.

„Oh, natürlich, wie Sie wünschen… Mr…?“, buckelte der Zauberstabhändler widerwärtig kriecherisch.

„Das tut nichts zur Sache, Mr. Stock“, kam es echt eisig von Draco und er zog klimpernd seinen Blutbeutel von Gringotts hervor. Und die Gier trat augenblicklich in die Augen des Zauberstabmachers, die ihn jede Skrupel vergessen ließ.

„Ähm… na gut, wie Sie wünschen Mr…! Treten sie beide bitte vor und lassen mich ihre Hände vermessen“, bat er Fred und George geschäftig zu sich, die nun ihre Mäntel öffneten und ihre rechte Armseite freilegten, aber den Sichtschutz für ihr Gesicht aufbehielten.

„Pureblood…“, flüsterte ich nun zu Draco, wir standen etwas abseits und beobachteten das alles kommentarlos. „Ich geh dann schnell in die Diagon Alley, bin gleich wieder da, und du streckst das Geld vor? Ich gebe es dir dann!“, fragte ich nach aber er nickte bloß leicht und so huschte ich geschwind aus dem Laden.

Mich zog es in Eeylops Eulenkaufhaus, um für Orange Eulenkekse zu besorgen, da sie in den letzten Tagen so zuckersüß gewesen war und sich auch die Twins in das kleine Tier verliebt hatten, denn meine Eule fanden sie ob ihrer kleinen Größe süß. Ihre Einstellung ihren Patroni gegenüber hatte sich nur minimal gebessert. Dass sie diese akzeptierten und dass diese sie vor den Dementoren schützen sollten, das war noch eine Diskussion gewesen, da sie beiden einstimmig bezweifelten ob diese winzigen Nager wirklich ein ausreichender Schutz wären.

Draco hatte es irgendwann gereicht und gemeint, sie könnten froh sein, dass es keine Hamster oder Meerschweinchen geworden waren und hatte damit die Diskussion beendet.

Ich kam an und betrat das laute und abstrus anmutende Zoogeschäft, das nichts von einem Zoogeschäft der Muggel an sich hatte. Hier hingen Eulen jeder Größe und Art eng an eng in Käfigen oder saßen auf Vogelstangen, bunte Federn segelten durch die Luft, es war überwältigend laut, durch das Klappern der Schnäbel, während die sich drehenden Köpfe sowie die runden Augen der Vögel einen beständig im Blick hatten, es war ungewöhnlich.

„Kann ich etwas für Sie tun, Miss…?“, fragte mich eine junge Frau in den Zwanzigern mit honigblonden langen Haaren freundlich und ich zog schnell die Kapuze vom Gesicht um mich ihr zu zeigen.

„Ja, bitte, ich bräuchte Eulenkekse?“, gab ich die Bestellung auf.

„Natürlich, welche Sorte hätten Sie denn gerne?“, fragte sie höflich und bediente mich rasch.

Als ich die von der netten Verkäuferin geschrumpften Kekse in meinem Mantel verstaut hatte, ging ich wieder in die Diagon Alley, die schon recht gut besucht war und wollte mich auf den Rückweg machen, als ich bei dem engen Durchgang von „Twillfitt and Tatting“, einem Bekleidungsgeschäft , der zwischen den Häusern lag, urplötzlich aufgehalten wurde.

Ein langer dunkler Stock, der von einem silbernen Schlangenkopf gekrönt wurde, schoss rasant aus der Finsternis und wurde mir wie eine Schranke vor den Brustkorb gehalten. Die Zähne der silbernen Schlange bohrten sich in meinen rechten Oberarm und zogen mich gekonnt und durch eine rasche Drehung in den Durchgang, ich musste sagen, ich war etwas überrascht, aber auch erstaunlich ruhig. Entweder dank des Wissens um Dracos Zeichen oder weil ich wusste, dieses Mal würde ich Malfoy eher einen Kampf auf Leben und Tod liefern als mich wieder von ihm beißen zu lassen, oder ihm sonst was zu gestatten um mir nahezukommen.

Ich wusste es nicht genau zu benennen, was mich derart beherrscht erscheinen ließ und so stand ich dem weißblonden, erhabenen, mondänen Mann in dem schmalen Durchgang gegenüber, während die einkaufenden Zauberer und Hexen an uns vorbeieilten und uns in der schwach beleuchteten Gasse nicht beachteten.

Ich starrte ihm gefasst in seine tiefen, dunkelgrauen Augen und hob, den Slytherins so ähnlich, meine linke Augenbraue.

„Mr. Malfoy, schön Sie zu sehen, wie geht es Ihnen?“, fragte ich ausgesprochen gleichmütig und höflich. Ich ging in die Offensive, was ihn wiederum erstaunt seine hellen Augenbrauen hochziehen ließ.

„Miss Granger, so fröhlich? Sie sind so schnell vom Ball verschwunden…“, schnurrte er mir da seidig entgegen und zog mit seinem Schlangenkopf mal wieder aufreizend meine Gesichtskonturen nach.

„Nun, Mr. Malfoy, dank Ihnen war ich etwas derangiert und es war schon spät, ich wollte ins Bett…!“, wollte ich ihn ärgern und sprach alles recht offen an, während ich mich schwer gegen die aufziehende Gänsehaut wehrte, die durch die Berührung seiner silbrigen Schlange in mir ausgelöst wurde.

„Sie… Sie unterschätzen mich und überschätzen sich…“, zischte er da nun schreckliche blasiert und snobistisch von oben runter. Ja, aber ich weiß was, was du nicht weißt, ging es mir da gehässig durch den Kopf und ich konnte ein leicht abfälliges Schmunzeln nicht unterdrücken, was ihn, diesen eingebildeten, überheblichen Aristokraten, auf die Palme zu treiben schien.

Ich meine, Lucius Malfoy war gefährlich, klar! Aber da kamen halt mein Stolz und meine Kämpfernatur zu Tage. Ich würde nie, niemals den Schwanz einziehen und kleinbeigeben, das passte nicht zu mir.

„Miss Granger…“, hauchte er und kam mir bedrohlich näher, ging mich an und packte mit einer Hand rabiat meinen ungeschützten Hals, oh, ganz falscher Griff, mein Lieber, ganz falsch. Da war ich ganz empfindlich. Ich wollte schon einen schnellen Haken gegen seine kurzen unteren Rippen schlagen, als er jäh innehielt, was wiederum mich stocken ließ.

„Lucius, was machst du hier, ich dachte, du wartest… Miss Granger!“, unterbrach unser Zwischenspiel eine dunkle schnarrende Stimme als ich unversehens losgelassen wurde.

„Severus, so schnell bist du sonst nie in der Apotheke!“, meinte Lucius jovial freundlich, obwohl man seinen Ärger deutlich über die Störung spüren konnte.

„Miss Granger, hätten Sie die Güte, mir zu sagen, was Sie hier zu suchen haben?“, fragte mein Professor und überging Lucius Malfoy selbst unglaublich arrogant. Er gab sich ebenfalls als  dritte Schlange gewohnt kalt, als er in mein Blickfeld trat und so verschmolz er regelrecht mit der Umgebung.

Seine dunklen Augen glitzerten wie tiefdunkle Edelsteine aus dem ernsten Gesicht, als er mich grimmig anblickte!

„Professor Snape, ich war nur ein paar Eulenkekse kaufen, als mich Mr. Malfoy hier so nett zu einem Gespräch bat“, war ich regelrecht schleimig höflich. Als er mir so intensiv und eindringlich in die Augen sah, wusste ich, dass er zum Teil erahnte was wirklich war, oder hier passierte und dass es ihm nicht passte.

„Sie sollten nicht hier so allein herumstreunen, wir leben in gefährlichen Zeiten“, informierte er knapp und es klang deshalb umso bedrohlicher. Da hob er die Stirn und sah nun fordernd zu Lucius Malfoy.

„Ich dachte, du wolltest schnell weiter? Komm Lucius, diese Kinder nerven schon in der Schule, da brauche ich sie nicht auch noch in den Ferien!“, tropfte es verachtend aus Snapes bösem Mund gehässig.

„Ich habe mich nur abgelenkt, bis du dich durch dieses abartige Getier gewühlt hast“, bekam er kühl und abwertend von Lucius zurück, der affektiert mit seinem Gehstock durch die Luft wedelte.

„Du hast noch nie die Feinheiten der hohen Braukunst verstanden und nun komm…“, kam es genervt von Snape. Wenn es nicht so bedrohlich gewesen wäre, hätte ich es lustig gefunden, wie die zwei miteinander umgingen.

„Ich habe andere Qualitäten!“, meinte Lucius sehr versnobt und zeigte mir zweideutig seine weißen Zähne. „Miss Granger, immer wieder eine Freude Sie zu treffen, bis zum nächsten Mal, meine Liebe und passen Sie auf sich auf“, drohte er mir unverhohlen und Snape spitzte sichtbar die Ohren bei dieser Aussage.

„Mr. Malfoy, Professor Snape, schön sie gesehen zu haben, bis zum nächsten Mal“, gab auch ich kalt und gefasst zurück, ich würde mich doch nicht einschüchtern lassen.

Und Snapes Roben bauschten sich beeindruckend, als er sich bestimmt abwandte.

Diese beiden Männer so beieinander zu sehen war leicht verstörend und überwältigend, der eine so hell der andere so dunkel, beide imposant in ihrer Macht, beide auf ihre Weise attraktiv und beide verboten gefährlich. Ich konnte ein leichtes Kribbeln in mir nicht unterdrücken, denn sie waren eine Herausforderung.

Als die beiden aus meinem Sichtfeld verschwunden waren, zog ich mir die Kapuze über und suchte Schutz, man glaubte es kaum, in der Knockturn Alley, schon lustig wie das Leben so spielte, aber diese Gasse mit ihrer Anonymität bot mir die augenblicklich beste Deckung und so kam ich gerade recht, als die drei Vermummten aus dem Zauberstabladen traten.

„Da bist du ja, was ist…?“, wurde ich gefragt.

„Schnell… lasst uns verschwinden, ich bin Malfoy und Snape in die Arme gelaufen! Ich denke, Snape vermutet etwas wegen Malfoys Absichten“, informierte ich rasch.

„Fuck!“, „Nicht gut!“, „Das ist schlecht!“, „Verdammt!“

„Wir sollten gehen, kommt!“, meinte ich, nur Draco hatte noch nichts gesagt. Ich berührte seinen Arm, kurz bevor wir apparierten.

„Was…?“, fragte ich vorsichtig nach.

„Wir haben ein Problem!“, sagte er nur und apparierte, okay, gut, das sah ich genauso.

Snapes Sicht



Sollte jemand Interesse an dem Aussehen von Hermiones Weißgesichtseule haben und warum diese Orange heißt!

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