Unbequem

Die Zeit verstrich zäh wie Honig. Seine Gedanken wollten einfach nicht zur Ruhe kommen. Seine Schritte klopften rhythmisch auf den Boden. Eins, zwei, drei. Eins, zwei, drei.
An Ablenkung war nicht zu denken; der kräftige Schneefall hatte mal wieder die Stromleitungen lahmgelegt. Einer der Nachteile eines solchen abgelegenen Vororts. In ein, zwei Stunden wäre das Problem sicherlich behoben. Aber so lange konnte er nicht warten.
Sein Blick richtete sich sehnsüchtig auf das schmale Fenster. Er musste einen Weg finden, auf andere Gedanken zu kommen. Ein Spaziergang an der frischen Luft wird mir guttun.

Mit pochendem Herzen verließ er die Wohnung.

Kommentare

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    In der frischen Luft werden sich die Gedanken reinigen *gg* oder er muss ständig an "sie" denken.

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    Wieder die drei. Ich mutmaße mal, seine Schritte waren das Klopfen, das er gehört hat. Ist sehnsüchtig das richtige Wort für seinen Blick zum Fenster? Oder ist er nicht viel mehr ungeduldig bis verzweifelt? Außerdem muss ich leider sagen, dass ich den Thrill allmählich schon vermisse. ;)

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Feenstaub

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