Unruhe

Eine verharrende Stille legte sich über die Stadt. Der Verkehr rauschte unvermindert durch die Straßen, die Laternen flackerten unruhig. Die Passanten standen still.
Alle Augen waren auf ihn gerichtet. Er wich zurück. Von überall stachen ihre Blicke auf ihn ein. Sie schwiegen, mit nichts als einer leeren Maske, hinter der eine Müdigkeit in unzähligen Augen schlummerte. Vielleicht sah er sich auch nur selbst darin gespiegelt.
Die Bewegungen des Arbeiters waren schwach geworden. Er wird sich noch umbringen! Ihn schwindelte es.
Ich will doch nur endlich meine Ruhe haben. Bitte.

Da erklang die Kirchenglocke, tönern und laut. Nur ein einziges Mal.

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    So wirre Träume kommen mir vor, als läge er im Koma.

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Feenstaub

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