„I don´t want to know what time it is. I don´t want to know what day it is or where I am. None of that matters.“
Christopher McCandless möchte uns mit diesen Sätzen klarmachen: Es ist nicht wichtig wie spät es ist oder wo wir sind, sondern im hier und jetzt zu leben. Wer weiß ob wir morgen überhaupt noch am Leben sind?!
Seine Geschichte ist eine, die mich sehr berührt hat, die mir zeigte was leben bedeutet, auch wenn es heißt für seinen Traum zu sterben. Er lebte seinen Traum zog in die Wildnis, machte sein eigenes Ding, bis er dem grausamen Hungertod erlag.
Ich möchte über ein Thema schreiben, das für viele schwer definierbar ist. Leben: Was bedeutet das? Wie lebe ich mein Leben? Kann man dabei etwas falsch machen?
Mein Text heute soll dir helfen, dir selbst ein Stückchen näher zu kommen und deine Lebensfreude neu zu entdecken, vielleicht hast du deinen Sinn des Lebens bereits gefunden, dann freue ich mich umso mehr dich hier begrüßen zu dürfen.

Es sind die Momente die wir lebten, die uns zu dem machen wer wir heute sind, nicht die die Dinge die wir besitzen, nicht die Menschen die wir kennen, zeigen wer wir sind oder wie wir leben.
Nein es sind die kleinen Erinnerungen an jeden einzelnen Moment, es sind die Gefühle die uns überwältigen, das Kribbeln im ganzen Körper bei unserem ersten Kuss, die Tränen die wir vergossen haben als uns die Menschen verlassen haben, die wir am meisten brauchten.
All das sind wir!
Es sind unsere Geschichten!
Die Momente die wir teilten, niemand kann sie uns wegnehmen. Denn das ist unser Leben!
Viele Menschen Leben viel zu unpersönlich, weil sie denken: „Was denkt der andere wenn ich jetzt das oder jenes mache, aber in Wirklichkeit sollte dieses „das oder jenes“ uns selbst repräsentieren, denn genau diese Momente und diese Erlebnisse, die nicht jeder erlebt hat, sie machen uns einzigartig, zu einem Individuum, auf dieser großen Welt.
Und genau diese vielleicht peinlichen Momente könnten der Grund sein, warum uns unsere Freunde lieben, sie suchen nach etwas Besonderem, nach jemanden der eine Bedeutung hat und nicht irgendjemand, der gleich, wie alle anderen mit dem Strom schwimmt.
Man sucht nach jemanden der ähnlich ist wie man selbst, der auf die gleiche Art und Weise denk, der manchmal sogar das gleiche Ziel im Leben erreichen möchte.
Denn durch diese Menschen fühlen wir uns geborgen und geliebt, sie verstehen einen, können Probleme besser nachvollziehen, als die Individuen die komplett anders denken.
Im Leben sollten wir nicht immer nach vorne sehen, wir sollten den Moment leben, die Gefühle die gerade in uns sind spüren und nicht verdrängen. Nicht immer nur an die Mathe Schularbeit morgen denken, Dinge die noch zu erledigen sind oder was getan werden muss.
Im Leben sollten wir darauf achten die Dinge zu machen die uns glücklich machen, das Leben zu leben welches uns erfüllt uns inspiriert.

Zu unserem Leben zählen auch so manche Fehler, welche oft als negativ angesehen werden, wobei ich jedoch nicht weiß ob man sie überhaupt so nennen sollte, den im Endeffekt machten auch sie uns zu dem, was wir heute sind. Durch sie lernten wir unsere Grenzen besser kennen, machten wichtige Erfahrungen, welche einen Großteil an unseren jetzigen Ich beitrugen und beitragen werden.

Denn hätte man in dieser einen Situation anders gehandelt, wer weiß wo man jetzt wäre, vielleicht wäre man stinkreich und man würde in einer Luxusvilla leben, vielleicht würde man aber auch still und leise im Café um die Ecke als Kellner oder Kellnerin arbeiten.
Damit will ich nur sagen jede Entscheidung in unserem Leben kann ausschlaggebend auf unsere Zukunft wirken. Es hängt nicht davon ab wie viel Geld man besitzt, den schlussendlich fällt mir persönlich auf das genau die Menschen, die die ärmsten der Welt sind, am glücklichsten sind, sie teilen ihr weniges Essen mit den Menschen die sie lieben, was man von Menschen wie uns nicht behaupten kann, mit unserem Luxus wollten wir nur das suchen was uns fehlt und in heutiger Zeit sind wir dort angelangt, wo Menschen denken, die Macht und das Geld wären das wichtigste im Leben.
Ich möchte mit diesen Worten niemanden zu nahetreten, aber wann denken wir daran, vielleicht einmal der zu sein der gibt und nicht immer der zu sein, der erwartet, das mit ihm geteilt wird, dass ihm das gegeben wird wonach ihm gerade ist.
In unserem Wohlstand haben wir verlernt zu sehen was wirklich wichtig im Leben ist, es ist als würden wir im Wald stehen und vor lauter Bäume den Wald nicht sehen.
Ich will damit jetzt auch nicht sagen alles liegt am Wohlstand, der Luxus ist schuld oder so etwas, ich will auch nicht, dass ihr jetzt alle denkt nur die, die immer nett sind, sind gut, Nein, sowas wollte ich nie sagen, mir ging es darum, euch zu erklären, dass man auch mit dem zufrieden sein kann was man hat, dass Glücklich sein nicht abhängig davon ist wie viel Geld man besitzt, sondern wie man sein Leben lebt.
Man kann aus jeder guten Situation schlechte Schlüsse ziehen, man kann jammernd und unmotiviert an die Sache rangehen und sich dadurch nur selbst weiter runterziehen, bis man an den Punkt angelangt, zu denken, dass sich die Welt gegen einen stellt.
Man kann aber auch eifrig und motiviert daran arbeiten das Gute noch besser zu machen und damit kann man auch Mitmenschen begeistern und mitreisen, dass alle an einem Strang ziehen und zusammenarbeiten.
Jedes Ende ist ein neuer Anfang, darum möchte ich meinen Text mit dem beenden mit dem ich ihn anfing: Einem Zitat von Christopher McCandless; „Happiness is only real when shared.“
Dieser Satz war der letzte den er vor seinen Tod in sein Tagebuch schrieb, den in seiner Geschichte habe ich dir ein ausschlaggebendes Detail verschwiegen, als er aufbrach um seinen Traum zu leben und in die Wildnis zu gehen, hat er von niemanden Abschied genommen, nicht von seiner Familie, seinen Freunden oder Verwandten. Ich glaube das er in seinen letzten Stunden bemerkt hat was wirklich wichtig ist im Leben: Glücklich kann man nur sein, wenn man jemanden hat, mit dem man die Erlebnisse, die Geschichten und Erinnerungen teilen kann. Jemand der diese Momente mit uns geschrieben hat, der ein Teil unserer Geschichte ist und wir ein Teil seiner. Der weiß wie man tickt, der uns mit all unseren Ecken und Kanten liebt, der wirklich wichtig ist.
All das sind unsere Erinnerungen und wenn wir sie teilen sind sie schöner als alles andere.

Kommentare

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    Herzlich Willkommen auch von mir ;) Deine Gedanken zur Geschichte von Christopher McCandless haben mich sehr nachdenklich gemacht. 5/5 :)

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    Schön geschrieben, gefällt mir gut!(: Auch von mir nochmal Herzlich Wilkommen!(:

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    Hey, ich glaube du wirst total gut zu uns passen :) Tolle Botschaft und schön geschrieben. Christopher McCandless' Story ist in der Tat sehr bewegend und der Film ist sehr inspirierend. Es gibt Momente da würde ich es ihm gerne gleichtun. Nochmal ganz herzlich willkommen auf Belle! LG, Meg

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