endlich. Ein bild von ihr auf meinem schwach flackernden alienlaptop, den ich mehr liebe, als meinen sohn. Sie ist darauf. Jahrelang hat er sie nicht mehr gesehen. Nie verleugnet, aber auch nie über sie gesprochen. Was denn auch? Wusste er doch nie, wer sie war. Und jetzt, wo er dachte, er würde sie erkennen, entzog sie sich ihm auf qualvolle weise. Er vermisst sie. Aber die jahre lassen alt und verbittert werden. Ich ertrage nicht denselben umgang wie mit meinem sohn, dachte er. Daher starrte er jeden abend auf seinen laptop, auf seinen fernsehr, auf sein handy, alles in seinem blickwinkel. Damit er nichts verpasst. Nichts von ihr verpasst.

Sie sieht so .. erwachsen aus. Meine kleine. Sie wird immer älter, klüger und schöner und trotzdem kann niemand ihr helfen. Ich vermisse sie schrecklich aber mir sind die hände gebunden. Meine stirn schmerzt.

Das bild bewegt sich doch nicht.. doch, es bewegte sich auf ihn zu. Es entstand zu einem 30x10cm großen bild ungefähr eine handbreit vor seinen augen, und dann sah er es. Ihren kopf. Er veränderte die form, sie bekam große, schwarze haare, schwärzere augen, soviele schmutzige tattoos an den zu üdrren körper und ihr gebiss.......

Kommentare

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    Ein wirklich sehr ergreifender Text, auch wenn mich zu Beginn das kategorische Verweigern von Groß- und Kleinschreibung, sowie der Perspektivenwechsel in der Mitte ein wenig verwirrt hat. ^^ Aber beim mehrmaligen Lesen hab ich Letzteres endlich verstanden. Sehr schön gemacht ^^ *****

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Feenstaub

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