Nun ist  schon ein Monat vergangen seit du gegangen bist.
Ich steh immer noch da betäubt vom Schmerz denn du hinterlassen hast.
Meine Wut auf dich, nur ein hilfloser Versuch den Schmerz zu übersehen.
Doch ich kann nicht leugnen das er immer noch da ist.
Immerzu denke ich an die Zeit, in der ich dachte nichts würde sich ändern.
Leben bedeutet jedoch Veränderung.
  
Wenn Jemand dein Name sagt kommt der Schmerz zurück, 
mein Herz brennt, Tränen steigen mir in die Augen.
Mühevoll versuche ich mein Schmerz zu verstecken.
Früher hättest du mich in den Arm genommen.
Heute bist du nicht mehr da.

Was hätte ich tun können um dich bei mir zu behalten?
War es mein Fehler?
Lässt dich der Abschied völlig kalt?
War dir bewusst wie viel du kaputt gemacht hast?

Ich möchte dich endlich vergessen.
Oder doch nicht?

Kommentare

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    Wie gut du es verstehst, deine Gefühle auszudrücken! Ich hoffe, es geht dir unterdessen etwas besser! Ich weiss aber aus Erafhrung, dass es manchmal etwas dauert, bis der Schmerz sich endgültig verabschiedet hat - darum auch jetzt noch eine liebe Umarmung zu dir!

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    Wow, deine Gefühle werden sehr greifbar und nehmen einen mit. Ich denke du sprichst da vielen Menschen aus der Seele.

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    Du machst deinen Schmerz hier fassbar für den Leser, der gar nicht anders kann, als mitzufühlen. Fühl dich nal ganz dolle in den Arm genommen. Ich hoffe, dass dein Schmerz bald wieder vergangen sein wird :)

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    Ich würde dich gerade ganz ehrlich gern in den Arm nehmen oder ein Ohr leihen zum Zuhören, eine Schulter zum Ausweinen. Deine Worte sprechen mir aus der Seele und ich wandle seit drei Monaten auf der Strecke "Es ist kompliziert", einem schmalen Grad zwischen "Schmerz und Trauer über Vergangenes" und "Schmetterlinge im Bauch wegen etwas Neuem". Frisch verliebt aus einer alten Beziehung scheiden macht es nur bedingt leichter. Ich fühl mich sehr schuldig und glücklich und das ist ein Heiß-Kalt-Bad non-stop. Die Zeit hilft und ich stelle zumindest fest, dass es jeden Tag etwas leichter wird. Ich bin gut im Weglaufen. So lange ich laufe und mich in Arbeit stürze, passiert mir nichts. Schlimm sind die Stunden, in denen alles Still steht. Aber man muss sich auch diesen Stellen. Mir half es sehr es niederzuschreiben. Auch wenn es kein Gedicht wurde, mehr ein Wirrwarr an Gedanken und Gefühlen ohne Struktur. Ein Aufenthalt draußen in der Natur half mir auch Energie zu tanken und Neues probieren. Alte Schema durchbrechen. Ich meine jetzt nicht unbedingt den klassischen radikalen Haarschnitt, aber anderes. Andere Musikrichtungen, Bücher, usw. probieren. Ich wünsche dir viel Kraft und Glück für deinen weiteren Weg und dass es bald leichter wird :)

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