Meine Finger
gehen auf eine Reise.
Heimlich still und leise.
Sie folgen deiner Haut,
wo keiner außer mir hinschaut.
Streifen über deine Wangen.
Hast mein Herz gefangen.
In deinen Augen versinke ich.
Sehnsucht lernte ich durch dich.
Denn du bist es,
der mir mein Herz geraubt,
der mich vollkommen hat durchschaut.
So lasse ich meine Finger wandern.
Einer folgt dem andern.
Du fühlst dich gut an unter mir.
Ich seufze tief.
Gehöre nur dir.
Lass mich dir zeigen,
was ich kann.
Ich tu das nicht für jedermann.
Erst dein Gesicht,
die stolzen Züge.
Deine Augen fesseln mich.
Die breiten Schultern,
der starke Arm.
Du hältst mich selbst im Winter warm.
Weich und fest.
Dein Halt gibt mir den Rest.
Ich will dich.
Komm schon, glaub es mir.
Alles an mir sehnt sich nach dir.
Bist mal so nah und mal so fern.
Kommst mir oft vor wie ein Stern,
der hell leuchtet am Firmament,
wo dich doch keiner außer mir kennt.
Ich will mit meinen Fingern tasten.
Dich befreien von allen Lasten.
Lass dich leiten,
dich verführen.
Lass mich dich an allen Stellen berühren.
Kein Stoff soll uns je trennen.
Ich würde all dein Gewand gern verbrennen.
Das Gras unter uns ist so verlockend.
Doch will ich mit dir in Höhen reiten.
Lass deine Finger über meine Seiten gleiten.
Fliegen will ich in die höchsten Lüfte.
Deine Hand an meiner Hüfte.
Bist meine Versuchung, mein Verlangen.
Ich bin in deiner Umarmung gefangen.
Erliege meinen Gefühlen,
die meine Seele aufwühlen.
Komm näher.
Ich weiß, du willst es auch.

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Feenstaub

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