Was vermagst du mit dem Dolche sprich.
Wen magst du nur erschlagen doch wohl nicht mich.

Doch nehme von der Wand des Schnitters Sense.
Führe sie durch eigener Hand und gib deiner Gestalt eine grausame Wende.
Lass sie blutig durch die Gegner sausen, die in Scharen dir Wiedersprachen, und als bald zu boden gehen in dunkelroten Lachen.

Doch sollt dies nicht genüge sein, so nimm den Morgenstern vom Schrein.
Zerschmettere mit grosser Wucht dein Feindes Heer.
Schlage all die Widersacher in die Flucht mit Ruhm und auch viel Ehr.

Ist auch dieser nicht genehm, so spann den Bogen.
Dieser wird dir dann sehr angenehm glätten der Missgunst Wogen.
Lege eine Pfeil, auf die Sehne
und schiesse in das Hinterteil,
auf das der Feind quicke und krähe.

Ansonsten nimm des Henkers Glück,
den blutigen festen Galgenstrick.
Leise und auf Schusters Rappen,
mag es gelingen und auch klappen,
den Feind mit viel Glück und auch Geschick,
an den Galgen zu bringen, herrlich aufgeknüpft.

Sollt es lieber leid und qualvoll sein,
so tröpfel von diesem Fläschchen hier,
einwenig nur und wohl dosiert in seinen Wein.
Kaum einen Schluck hat er probiert, ist es dann auch schon passiert.
Gift vermag still und leise, tödlich sein.

Du siehst nun wohl die Vielfalt ist gross und auch berüchtigt.
Und es klingt nicht geradewohl wenn man dich als Mörder bezichtigt.

Drum wähle mit Bedacht, das Werkzeug deiner Tat.
Nutze die Gunst der Nacht und versteck es hinter deinem Bart.
Schlage kaltblütig und unbarmherzig zu.
Gib dem Leben seinen Schluss, als auch die wohlverdiente Ruh.

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Feenstaub

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