Tausend Fragen existieren in mir.
Was tue ich hier?
Warum sitze ich da?
Frage mich, wie es früher war?
Rätsel und vergesse die Zeit.
Wann bin ich zum Sprung ins Wasser bereit?
Ich will ertrinken.
Ganz und gar versinken.
Das Wasser soll über mir zusammenschlagen
und verschlingen all die Fragen.
Ich zähle schon die Stunden.
Beginne bei den Sekunden.
Jede Minute, die verstreicht.
Ein Ziel ist unerreicht.
Ich wünschte, ich könnte es wagen.
Hätte den Mut, alles zu sagen.
Ein bitterer Geschmack ruht in meinem Mund.
Die Wahrheit tu ich nicht kund.
Mein Herz tut weh.
Da sind Gefühle, die ich nicht versteh.
So schön. So finster.
Es herrscht bald ewiger Winter.
Die Natur legt sich auch zur Ruh.
Warum kann mein Herz das nicht?
Stattdessen schwingen in mir wieder und wieder
dieselben tristen Lieder.
Tränen rollen über meine Wangen.
Ich bin in mir selbst gefangen.
Ich lache nach außen.
Zeige der Welt da draußen,
ein völlig anderes Gesicht.
Was in mir vorgeht, wissen viele nicht.
Meine alte Maske ist zerbrochen.
Ihre Scherben haben in mein Herz gestochen
und es in Stücke geschlagen.
Wieso nur, kann ein Mensch so viel ertragen?
Ich sitze hier und füge zusammen,
Stück für Stück.
Es macht mich verrückt.
Verrückt zu sehen und nichts zu tun.
Untätig zu sein, doch niemals zu ruhn.
Denn ein Schrei in mir gellt so laut.
Rauskommen ist ihm verbaut.
Ich sperr ihn ein.
Sorge dafür, dass er wiederhallt.
Immer und immer wieder.
Wie diese verdammten Lieder.
Denn kommt er raus,
dann ist alles aus.
Warum ist alles so kompliziert?
Warum wird Geduld so strapaziert?
Wieso müssen wir im Leben so viel Leid ertragen?
Wo ist der Sinn?

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