Warum habe ich nie Nein gesagt

Ich krümmte mich vor Schmerzen! Seine Begleitung hielt sich die Hand vor den Mund und kicherte. " Axel, warum tust Du mir weh?" " Axel warum tust du mir weh," äffte er mir nach. Beleidigt und Gedemütigt machte ich Anstalten zu gehen, Axel faste mich am Handgelenk und sagte: " Du bleibst hier kapiert!" " Ja," sagte ich kleinlaut. Den Rest des Abends, stand ich hinter Axel und seiner Begleitung, sie amüsierten sich über gemeinsame Freunde, dem ich nichts dazu zutragen hatte. Am Ende ließ Axel den Deckel nach langer Diskussion mit dem Chef anschreiben. Axel teilte mir am nächsten Tag seine Zukunftspläne mit, er wollte eine Wohnung für uns beide finden,dann war es sein größter Wunsch mit mir einen Stammhalter zu zeugen und natürlich wollte er einmal im Leben heiraten. Axel fand Arbeit in einem Sägewerk. Eine Wohnung, in der Nähe seines Arbeitsplatzes war auch schnell gefunden. Meine Eltern brachen den Kontakt zu mir ab, als ich mit Axel in die Wohnung zog. Wir übernahmen die Wohnung möbliert, so brauchten wir keine Möbel zu kaufen, da Axel nicht wollte, das ich arbeiten gehe hatten wir nur wenig Geld zur Verfügung. Mein letztes Geld gab ich für ein rosafarbenes Kleid aus, das mein Hochzeitskleid werden sollte. Wir heirateten allein mit zwei Trauzeugen die Axel aus der Kneipe kannte. Axel machte mich jedesmal wenn ich meine Periode bekam, dafür verantwortlich das er noch keinen Sohn hat. Er ging nach der Arbeit in die Kneipe und betrank sich, wenn er dann nach Hause kam beschimpfte er mich und wenn ich etwas sagte, schlug er mich. Ich hatte oft ein blaues Auge oder geschwollene Lippen. Als ich einen Brief vom Anwalt bekam, das das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden hat, mir das Sorgerecht für Daniela zu übertragen, hatte ich Angst sie in mein Leben kommen zu lassen. Ich richtete ihr mit ein paar Habseligkeiten ein kleines Zimmer ein. Daniela war mittlerweile sechs Jahre alt, sie hat drei Jahre bei ihrem Vater gelebt. Als ich sie abholte wartete ich unten an der Treppe auf Daniela und Werner um sie im Empfang zu nehmen. Dann kam Werner mit Daniela an der Hand die Treppe herunter, er weinte schluchzend sagte er:" Bitte pass gut auf sie auf!" Daniela hatte ein blaues Mäntelchen an und rote Schuhe, in der Hand hielt sie einen abgenutzten Plüschbär sie schaute nach oben zu ihrem Papa und schluchzte: " Papa ich will bei dir bleiben." "Werner beugte sich runter zu ihr und sagte:" Mein Schatzi Papa ist immer bei dir wie dein Bär, wenn du ihn drückst dann bin ich bei dir." Er strich ihr eine Locke aus dem Gesicht und küsste sie schluchzend." Sei bitte gut zu ihr.

Kommentare

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    Ach, welche Ironie des Schicksals... Hast du je erfahren, warum sie dir nun doch das Sorgerecht gaben? Es muss für Daniela schwierig gewesen sein, sie kannte dich ja wegen des langen Unterbruchs nicht mehr...

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Feenstaub

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