Wenn der Duden beim Übersetzen hilft - Rechtschreibung

"Hallo Leute. Dass ist meine erste geschichte. Endschulditg meine Rächtschreibunk ihc bin Legasteniger unt lärne noch. Seit nicht zu sträng mit mier. Ich hofe es gefellt euch. Last mier fiele Kommis und Vots da, okey."

 

Ernsthaft? Zugegeben, man versteht, was das Autor-Chan uns sagen möchte, aber würdet ihr Lust haben, eine Geschichte zu lesen, die in dieser eigenwilligen Form der deutschen Rechtschreibung verfasst ist? Wohl kaum, oder?

Ich spreche niemandem das Pech ab, mit einer Rechtschreib- und Leseschwäche geboren worden zu sein, doch es gibt auch viel zu viele, die diese Ausrede nutzen, weil sie keinen Bock haben, es richtig zu machen.

Richtig schreiben könne man ja in der Schule, ansonsten bräuchte das doch keiner - eine Äußerung, die ich live und leibhaftig mal von einer "Hobbyautorin" zu hören bekommen habe.

 

Rechtschreibung braucht man also nicht. Nun gut. Wer nur putzen geht, braucht das sicherlich nicht, nein. Wer allerdings diese Meinung vertritt, sollte besser aufhören, Leuten ihre kostbare Lebenszeit zu stehlen, in dem er sie mit miesen Geschichten belästigt.

 

Immerhin ist es kein Akt, zur Sicherheit ein Rechtschreibprogramm über den Text laufen zu lassen, mal in den Duden zu schauen oder auf das rote Unterringeln zu achten, das Schreibprogramme von ganz allein machen, wenn ein Wort falsch ist.

 

Arme Rechtschreibung - die Handygeneration ist dein unvermeidlicher Niedergang.

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Feenstaub

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