Windtraum

In lauer Nacht, da saß ein Kinde,

und lauschte dem erwachenden Winde.

Der Mond, der lud ein zum Träumen.

Es klang ans Ohr: Rauschen von Bäumen.

Eine Symphonie die ein jeden hier betört,

eine Melodie die ein jeder schon gehört.

 

Ein Chor aus tausend Bäumen - so klar,

wie ein Chor von tausend Engeln - wunderbar.

Himmlisch war's unterm Sternenzelt,

Es schien nur Liebe auf dieser Welt.

 

Doch der Traum der hier geträumt,

wurde bisher auf Erden ganz versäumt.

Im Schein des silbrigen Mondes dann,

erwachte das Kind aus des Windes Bann.

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29.03.2016 © Felix Hartmann

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