XVI

Wieder zurück im Haus, folgte Lysander seinem Stallmeister bis in die Küche.

„Louis ... ich ...”

Der Angesprochene drehte sich um und lehnte sich an einen der Schränke. „Was?”

„Verdammt, was soll ich denn machen, wenn ich an mir zweifel - Angst vor meinen Gefühlen habe! Soll ich das ignorieren?”
„Nein, aber vielleicht solltest du einfach mit Riley reden, anstatt ihn anzulügen. Wäre doch eine Maßnahme!”, Louis musterte seinen Boss wütend von oben bis unten, „Du bist nicht der einzige Mensch auf dieser Welt, der irgendwelche schlechten Erfahrungen gemacht oder Verluste erlitten hat. Sich in Selbstmitleid zu suhlen ist aber natürlich einfacher als sich mit der Sache auseinander zu setzen.” Er verschränkte die Arme vor der Brust.

Lysander ging an ihm vorbei, holte sich eine Tasse aus dem Schrank und goss sich den Rest Kaffee aus der Maschine ein. „Ja, das mag alles sein und vermutlich hast du Recht, aber ich kann nicht so wirklich aus meiner Haut gerade.”
Sich vom Schrank abstoßend, sagte Louis: „Dann lass ihn vielleicht einfach in Ruhe, bis du weißt, was du willst. Ich bin im Stall.”

Damit verließ er die Küche und ließ Lysander mit seinen Gedanken alleine.


Zur gleichen Zeit hob Eric auf dem Gelände des Jorvik Stalls den Kopf, als er den Hufschlag eines Pferdes aus Richtung des Haupttores hörte.
„Ach, schau an. Kommt der Herr auch mal wieder nach Hause?”

Seinen Kollegen musternd hielt Riley Braveheart an und stieg ab. „Sieht so aus.” Damit nahm er die Zügel des Wallachs und führte ihn hinüber zum Stall.

„Ist das alles? Nicht mal eine Erklärung, wo du jetzt herkommst?”

Rye blieb stehen und wandte sich Eric zu. „Warum sollte ich dir sagen, wo ich herkomme? Johanna wusste Bescheid, das reicht. Ich glaube nicht, dass ich dir Rechenschaft über meine Freizeitgestaltung schuldig bin.”
„Da hast du wohl recht, aber ich bin wegen deines Nichterscheinens hier geblieben, um den Mädels bei der Stallarbeit zu helfen, anstatt auf den Markt zu gehen. Also ist es mir doch gestattet zu fragen”, Erics Tonfall war mehr als genervt.
„Na, dann kannst du ja jetzt gehen. Außerdem hätte ich sowieso keine Boxen misten können. Ich bin krank, wie du ja weißt.”

„Das tu ich auch, wenn ich mich umgezogen habe. Und ja, sehr krank”, mit einem spöttischen Grinsen drehte der Blonde sich um und stapfte in Richtung der Unterkünfte davon, während Riley ihm noch einen Moment kopfschüttelnd nachsah und dann sein Pferd in den Stall brachte.
Wütend betrat Eric die kleine Hütte, zog sich die Jacke aus und den Pullover über den Kopf und pfefferte beides in eine Ecke. „So ein ignoranter Arsch”, knurrte er, „war bestimmt bei seinem Stecher. Krank ... ja, so sieht er auch aus.” Schnaubend verschwand der Blonde im Badezimmer, um sich frisch zu machen.

Im Stall nahm Riley seinem Pferd unterdessen das Sattelzeug ab und holte ihm eine Rippe Heu und ein paar Möhren.

„Ich bring dich später aufs Paddock. Friss erst mal.”

Er schloss die Boxentür und machte sich dann auch auf den Weg zur Unterkunft. Das Schneetreiben vom Vortag und der Nacht schien tatsächlich erst mal vorbei zu sein. Es lag auch genug von der weißen Pracht herum ... für die nächsten Tage. Die Sonne strahlte hell und keine Wolke war weit und breit zu sehen. Einen Moment blieb Rye mitten auf dem Hof stehen und genoss die Wärme auf seinem Gesicht, bevor er seinen Weg fortsetzte.

Als er die Unterkunft betrat, kam Eric gerade aus dem Badezimmer und bewegte sich, ohne ihn, Riley, eines Blickes zu würdigen, zu seinem Schrank, um sich saubere Sachen heraus zu holen. Rye ging in die Küchenecke und machte den Wasserkocher an, als sein Handy piepte.

„Oh, hat dein Liebchen schon Sehnsucht nach dir?”, brummelte Eric genervt.
Riley legte das Mobiltelefon auf die Arbeitsplatte und ging zu dem Blonden, der neben seinem Bett stand und sich eine saubere Jeans anzog.

„Was ist dein Problem?”, mit verschränkten Armen stellte Rye sich vor seinen Mitbewohner und legte den Kopf schief, „Hat Lysander dir irgendwas getan? Nimmt er dir etwas weg?”

„Nein ... Ich ...”, Eric zog sich den Pullover über den Kopf, dann sah er seinem Gegenüber einen Moment in die Augen, „vergiss es einfach. Ich muss jetzt los.” Damit schob er sich an Riley vorbei: „Bis später.”
„Ja, bis später”, gab dieser zurück, doch dann fiel ihm noch etwas ein, „Eric?”

Der Angesprochene drehte sich um. „Was denn noch?”
„Denk dran, dass wir Übermorgen ins Haus umziehen können. Es sei denn, du willst es nicht mehr.”
„Am Samstag ...”, der Blonde überlegte eine Minute, dann nickte er, „ist gut. Ich sag auf dem Markt Bescheid, dass ich keine Zeit habe. Ich werd den einen Tag verschmerzen.”

„Alles klar.”
Eric verließ die Hütte und Riley kehrte in die Kochecke zurück, wo der Wasserkocher mit einem Klicken signalisierte, dass er fertig war. Rye machte sich eine Tasse Tee, ging dann hinüber zu seinem Bett und setzte sich. Er kramte das Handy, das er vorher in die Hosentasche gesteckt hatte, hervor und las die SMS von Lysander.

Ich hoffe, du bist heil zu Hause angekommen, mon cher. Meld dich bitte mal kurz, damit ich Bescheid weiß, dass alles in Ordnung ist. Die Nacht mit dir hat mir übrigens sehr gefallen und ich hoffe, dass wir das bald wiederholen können.

Ein Lächeln huschte über Rileys Gesicht, als er die Antwort tippte.

Ja, ich bin in einem Stück zu Hause angekommen. Alles gut. Ich bin nur ein wenig müde. Die vergangene Nacht schreit nach einer Wiederholung, ja. Aber jetzt steht erst mal der Umzug an, danach sehen wir weiter. Am Samstag ziehen wir ein. Das wird schnell gehen, denn viel Zeug haben wir ja nicht von hier ins Haus zu bringen. Wenn du magst, kannst du abends gerne vorbeikommen. Ruf mich doch bitte nachher mal an. Ich leg mich jetzt ein bisschen hin. 

Er wartete Lysanders ‘Okay, ich meld mich gegen Acht’ ab, dann stand er auf und verließ die Unterkunft noch einmal, um Braveheart runter aufs Paddock zu bringen.

Als Riley wieder zurück in der Hütte war, war sein Tee abgekühlt und er nahm seine Tabletten dazu ein. Er konnte die Verletzungen, die Jeremy ihm zugefügt hatte, deutlich spüren und ganz ohne Medikamente funktionierte es noch nicht. Letzte Nacht war das anders gewesen, aber das hatte vermutlich an dem ganzen Adrenalin gelegen, das der Sex mit Lysander freigesetzt hatte. Die Erinnerung daran ließ den jungen Mann schmunzeln.

Er bereute keine Sekunde und sehnte sich auch jetzt schon wieder nach den Berührungen des Anderen. Aber das musste warten. Seufzend zog Riley sich bis auf die Boxershorts und sein T-Shirt aus und kroch unter die Bettdecke. Er legte das Handy neben sein Kopfkissen, damit er auch nicht verpassen würde, wenn Lysander später anrief, und schloss die Augen.

~

Währenddessen hatte der Vampir sich mit dem Auto auf den Weg nach Jarlaheim gemacht. Die Zweifel bohrten in ihm und machten ihn mürbe und wütend zugleich. Vor allem war er sauer auf sich selbst. Nur weil er einmal eine Enttäuschung erlitten hatte, seine erste große Liebe ihn „freigegeben” hatte, damit er Erfahrungen sammeln konnte, was er, Lysander, gar nicht gewollt hatte, musste es mit Riley ja nicht wieder so kommen. Aber dieses beklemmende Gefühl im Magen ließ den Vampir nicht mehr klar denken. Er wollte das nicht noch einmal durchmachen. Andererseits war er sich durchaus bewusst, dass er riskierte, Rye von sich weg zu treiben. Seufzend parkte Lysander seinen Wagen vor der Stadtmauer und ging herunter in das kleine Café am Hafen. Er setzte sich an einen der dunklen, runden Tische und schaute hinaus aufs Wasser, beobachtete, wie die Wellen sich an der Kaimauer brachen. Er hätte es sich leicht machen können, mit seinem Auto auf die Fähre fahren und einfach verschwinden - Louis hätte nachkommen können.

Aber das wollte er Riley nun doch nicht antun. Lysander hoffte immer noch, dass die Angst verschwinden würde, denn auf der anderen Seite war er dabei sich in Rye zu verlieben und wollte ihn nicht aufgeben oder gar verlieren. Der Vampir war so in seine Gedanken versunken, dass er zusammenzuckte, als die Bedienung ihn ansprach: „Was kann ich Ihnen bringen?”

Die junge Frau mit den, zu einem Pferdeschwanz gebundenen, braunen Haaren ansehend, erwiderte er mit einem feinen Lächeln: „Einen Café, bitte.”

Die Kellnerin nickte und verschwand in einem Zimmer hinter der kleinen Theke, in welcher Backwaren angeboten wurden. Währenddessen ließ Lysander den Blick durch den Raum schweifen. Er schien mit der jungen Frau alleine zu sein. Gäste waren außer ihm keine da und er konnte auch aus der Ecke des Cafés, in die die Bedienung verschwunden war, keinen weiteren Menschen wahrnehmen. Plötzlich vernahm er aus dieser Richtung ein leises Klirren, wie wenn Glas zersprang und Unruhe machte sich in Lysander breit, als ein ihm wohlbekannter Geruch in seine Nase steig.

Ein leises Knurren entwich ihm. Es roch eindeutig nach Blut.

Es dauerte eine Weile, bis die Kellnerin wiederkam. Entschuldigend lächelte sie und stellte eine Tasse vor ihn auf den Tisch: „Es tut mir leid, Sir, dass es so lange gedauert hat. Ich musste nach einem Verband suchen. Der Kaffee war alle und als ich neues Wasser in die Kanne füllen wollte, ist diese zersprungen und ich habe mich an den Scherben geschnitten”, sie hielt ihm ihr Handgelenk vor die Nase, das mit einer Bandage umwickelt war, „das kommt davon, wenn man am falschen Ende spart. Die ganze Maschine hätte schon längst ersetzt werden müssen.”

Lysander wandte den Blick ab und versuchte, sich nicht auf den jetzt noch intensiveren Blutgeruch zu konzentrieren. Er spürte, wie es ihm die Eingeweide zusammenzog.

Er hatte sich zwar erst letzte Nacht ein wenig von Rileys Lebenssaft einverleibt, aber unmittelbar mit diesem Duft konfrontiert zu sein, machte es ihm schwer, sich zu beherrschen. Er ballte seine Hände zu Fäusten und grub die Nägel in seine Handflächen in der Hoffnung, dass der Schmerz ihn zur Besinnung bringen würde. Aber das war nicht der Fall. Und die junge Frau blieb neben ihm stehen und redete immer weiter, anscheinend froh, dass jemand da war, dem sie ihr Herz ausschütten konnte. Lysander war so damit beschäftigt, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, dass er kein Wort von dem verstand, was sie erzählte. Doch er konnte den Geruch nicht aus seiner empfindlichen Nase verbannen und auch der Herzschlag der jungen Frau begann zunehmend in seinen Ohren zu dröhnen. Und: Sie waren immer noch alleine.

„Ich meine ... schauen Sie sich das an.” Sie wickelte langsam den Verband von ihrem Arm und zeigte ihrem Gast den tiefen Schnitt, den die Scherben ihr zugefügt hatten. Lysander spürte Übelkeit in sich aufsteigen. Krampfhaft versuchte er den Blick abzuwenden, aber es gelang ihm nicht mehr. Er starrte auf die Wunde und wie in Trance umfasste er das Handgelenk der Frau und führte es an seine Lippen. Die Bedienung stand wie erstarrt da und sah zu, wie der Vampir zuerst mit der Zunge über die Wunde leckte und schließlich seine Zähne in das weiche Fleisch der jungen Frau schlug ...


Eine Viertelstunde später verließ Lysander das Café, nachdem er die Erinnerung der Kellnerin durch Gedankenmanipulation gelöscht hatte. Er fühlte sich schlecht, noch mehr als vorher, und eilte zu seinem Auto. Er wollte nur noch weg hier. Er setzte sich hinter das Steuer seines Wagens, startete und fuhr los – ohne Ziel, einfach nur Kilometer zwischen sich und diesen Ort bringend.

Lysander hatte keine Ahnung wie lange er schon unterwegs war. Seine Gedanken schwirrten wie wild durch seinen Kopf. Riley ... seine Gefühle für ihn ... diese Bedienung in dem Café und dass er, Lysander, es nicht geschafft hatte, seinem Blutdurst zu widerstehen. Mit einem Seufzen hielt er den Wagen an und stellte fest, dass er sich wieder ganz in der Nähe von Jarlaheim befand - als sei er die ganze Zeit im Kreis gefahren.

Bis zum Jorvik Stall war es von hier ein Katzensprung. Der Vampir sah auf die Uhr - halb Acht. Nein, er würde nicht zu Rye fahren. Er, Lysander, würde nach Hause fahren und Riley von dort aus anrufen. Er drehte den Q5 und machte sich auf den Heimweg.

~

Riley war tief und fest eingeschlafen und wurde erst durch das Klingeln seines Handys wieder wach. Aus dem Badezimmer hörte er Wasser plätschern, also war Eric wohl da. Den hatte Rye allerdings nicht mitbekommen, was für ihn nicht normal war, denn eigentlich weckte ihn schon das kleinste Geräusch.

Noch total verpennt, nahm er das Gespräch mit einem „Hmm?” an.

Am anderen Ende hörte er daraufhin ein leises Lachen und dann Lysanders Stimme: „Hab ich dich geweckt? Du hörst dich noch so verschlafen an.”

Riley gähnte erst einmal und sagte dann: „Ja, hast du, aber das ist egal. Ich freu mich, deine Stimme zu hören.”
„Ich freu mich auch, deine zu hören. Ich hatte vorhin überlegt, ob ich zu dir fahren und dich mit zu mir nehmen soll. Aber ich dachte, wir sollten es vielleicht nicht gleich übertreiben.”

„Nuuun, ich denke, du hättest das ruhig tun können. Ich kann hier eh nichts machen und ich langweile mich.”
Lysander schwieg einen Moment, dann erwiderte er: „Na, dann ist es ja gut, dass ich nicht nach Hause gefahren bin, sondern mitten in der Pampa, zwischen Jorvik Stall und Sturmfarm stehe. Ich könnte also in einer Viertelstunde bei dir sein, wenn du willst.”

Riley schwang die Beine über die Bettkante und stand auf. „Sehr gut. Ich mach mich fertig und sag dann noch eben meiner Chefin Bescheid. Du kannst ja vor dem Haupthaus warten. Ich komm dann zu dir.”

„Gut, dann mach ich mich jetzt langsam auf den Weg zu dir. Bis gleich.”

Damit legte Lysander auf, startete sein Auto und machte sich auf den Weg zu Rye, der seinerseits ein paar saubere Klamotten aus dem Schrank holte, sich anzog und dann kurz an die Badezimmertür klopfte und den Raum betrat.
„Was zum ... Hab ich gesagt du kannst reinkommen?”, fuhr sein Mitbewohner ihn aus der Dusche an.

„Nein, ich stör dich auch nicht lange. Ich will nur eben Katzenwäsche machen, dann bin ich wieder weg”, damit schnappte Riley sich seine Zahnbürste, um den miesen Geschmack aus seinem Mund zu verbannen.
Eric kletterte aus der Dusche und trocknete sich ab. „Und da konntest du nicht ein paar Minuten warten?”

„Nö”, Rye grinste und musterte sein Gegenüber ungeniert, während er sich den Mund ausspülte, „Lysander kommt mich jetzt abholen.”

Die Augen verdrehend, erwiderte Eric: „Na dann ... Viel Spaß. Und jetzt raus hier.”

Lachend verließ Rye das Bad, rief Eric noch ein „Bis morgen” zu, was dieser mit einem undefinierbaren Gemurmel erwiderte, und machte sich auf den Weg zu seiner Chefin. Er lief hinüber zum Haupthaus, stieg die Treppe hoch und klingelte. Es dauerte einen kurzen Moment, bevor ihm die Tür geöffnet wurde.

„N’Abend, Johanna. Ich wollte dir nur Bescheid sagen, dass Lysander mich gleich holen kommt. Ich kann ja eh arbeitstechnisch noch nichts machen, wollte aber trotzdem gerne dein Okay haben.”

Die junge Frau schmunzelte. „Na, dich scheint es ja richtig erwischt zu haben. Aber mach du ruhig. Ich hab nichts dagegen, solange du mir wieder voll zur Verfügung stehst, wenn es dir wieder gut geht.”

Riley rieb sich verlegen den Nacken. „Ja, irgendwie schon. Und natürlich bin ich wieder ganz für dich da, sobald wieder alles in Ordnung ist. Ich denke, ab Montag läuft wieder alles normal.”

„Gut”, Johanna schaute an ihm vorbei zum Haupttor, wo sich das Licht von Scheinwerfern näherte, „ich glaube da ist er schon.”

„Ja, wird wohl. Wer sollte das um die Zeit sonst sein?”, Riley hatte ebenfalls einen kurzen Blick in die Richtung geworfen, „Gut, dann bin ich mal weg. Ich wünsch dir noch nen schönen Abend und bis morgen.”

„Bis morgen.” Johanna sah ihrem Angestellten hinterher, wie dieser die Treppe hinunterstieg und wartete, bis der schwarze SUV vor ihm hielt. Als er einstieg, hob Lysander kurz die Hand und Johanna erwiderte den Gruß. Dann drehte sie sich um und ging zurück ins Haus.


Rye ließ sich auf den Beifahrersitz fallen und grinste den Vampir frech an.

„Hattest du Sehnsucht nach mir?”
Der Angesprochene legte seine Hand in Rileys Nacken, zog ihn zu sich und flüsterte an seinem Ohr: „Wie verrückt.”

Dann legte Lysander seine Lippen auf Ryes und dieser seufzte leise.

„Und jetzt machen wir, dass wir hier wegkommen”, damit löste der Vampir den Kuss und lenkte das Auto vom Hof.














Kommentare

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    Oh je. Menschliches Gefühlschaos und vampirische Gelüste. Eifersucht, Verlangen, Sehnsucht und Blutdurst ... Alles dabei. Wunderbar ♡

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    Armer Lys. Konnte sich nicht beherrschen, als die Bedienung ihm die Wunde unter die Nase hielt. ;-) Naja, da wäre auch ein Mensch nicht begeistert darüber gewesen.

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    Tolles neues Kapitel. :D Allerdings merke ich, wie in jedem neuen Teil meine Sympathie zu einem anderen Charakter wechselt. ^^ Diesmal habe ich irgendwie Mitleid mit Eric, bin gespannt wer es das nächste Mal ist. Außerdem freue ich mich darauf wie das Zusammenleben in dem Haus aussehen wird.

beta
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