Zeitgeist II.

Er ist immer da.

Als Schüler in einer Klasse, als Kollege im Büro, als Passant auf der Straße, als Gast auf einer Party.
Mittendrin, doch nie wirklich dabei.

Der unsichtbare Begleiter für jeden von uns. Wir spüren ihn. Als warmen Hauch, als kühles Kribbeln, als Gefühl der Freude und des Unbehagens.

Würden wir nur die Augen öffnen, könnten wir sehen und fragen: »Wer bist du?«
Er würde uns antworten: »Ich bin der Geist der Zeit. Ich bin bei dir, wenn du diese Welt betrittst und wenn du sie verlässt. Ich führe dich auf dem Weg.«

Und wir wären beruhigt.

Kommentare

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    Ich habe nicht jedes Kapitel kommentiert, aber alle sehr genossen. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass Du trotz des grundlegenden Humors der Geschichte immer mit einem gewissen Respekt vor dem Leben selbst und vor dem Lauf der Zeit geschrieben hast. Egal ob es nun die grünen Haare der Tochter waren oder der Verlust des Ehemannes viel später - es hat alles seinen Platz und seinen Wert gefunden - ich glaube, wenn Du so auf das Leben schaust, empfindest Du es als äußerst wertvoll. Dass Dein Stil gut ist, muss ich wohl nicht erwähnen ... GLG Sophie

  • Author Portrait

    Das war schön! Deine Drabbels haben mich lachen lassen und mir die Tränen in die Augen getrieben. Toll gemacht :)

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Feenstaub

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